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Konzilssekte seit 1965 – Simius Dei

Freimaurerische Verschwörung gegen die Kirche

Die wichtigsten Symbole der Freimaurerei

Freimaurerische Verschwörung gegen die Kirche seit 1717

Verschwörung ist heute ein Unwort, das spätestens seit der unseligen globalen ‚Covid-Fake-Geschichte‘ mit ihren mRNA-Genspritzen so benutzt wird, als ob es die nie gegeben hat. Der Grund liegt darin, dass die CIA den Begriff „Verschwörung“ einführte, um alternative Theorien zur „Einzeltäter“-Theorie im Zusammenhang mit dem Attentat auf US-Präsident John F. Kennedy am 22. November 1963 zu diskreditieren. Insbesondere die antichristliche Verschwörung gegen die katholische Kirche durch die Freimaurerei, um die Kirche Christi zu zerstören, wird heute als von „extremkonservativen Kreisen“ erfundene Verschwörung angesehen.

Was bei Google an KI-Antworten über antichristliche Verschwörung zu finden ist

Gibt man in der Google Suche „Antichristliche Verschwörung“ ein, dann erhält man folgende KI-Antwort:

Der Begriff „antichristliche Verschwörung“ bezeichnet Erzählungen, in denen geheime Mächte die Welt beherrschen wollen. Oft glauben Anhänger, dass diese Gruppen das Christentum zerstören. Diese Mythen nutzen oft Sündenböcke und bieten einfache Antworten auf komplexe Probleme.

Gibt man in der Google Suche z. B. Freimaurerei, katholische Kirche sowie das Wort Verschwörung ein, so erhält man von Google KI folgende Mitteilung:

Der jahrhundertealte Konflikt zwischen der katholischen Kirche und der Freimaurerei entstand, weil die Kirche die Logen als geheime und gottlose Organisationen betrachtete. Daraus entstanden bis heute populäre Verschwörungstheorien, obwohl das Verhältnis heute viel komplexer ist.

Der Ursprung des Konflikts

Geheime Treffen: Die Kirche sah in den verschlossenen Ritualen und der Geheimhaltung der Logen eine Gefahr.

Die Ideale: Die Freimaurerei vertritt Prinzipien wie Aufklärung, Toleranz und Vernunft. Die Kirche sah dies als Angriff auf ihren Absolutheitsanspruch.

Kirchenstrafen: Seit Papst Clemens XII. (im Jahr 1738) verurteilten viele Päpste die Freimaurerei. Früher drohte Katholiken sogar die Exkommunikation (Ausschluss aus der Kirche).

Entstehung von Verschwörungstheorien

Der Vorwurf der Zerstörung: Extremkonservative Kreise warfen den Freimaurern vor, im Hintergrund Regierungen zu stürzen und die katholische Kirche zerstören zu wollen.

Die „Weltverschwörung“: Oft wurden Freimaurer fälschlicherweise beschuldigt, große Krisen, Kriege oder Revolutionen (wie die Französische Revolution) initiiert zu haben.

Antisemitische Verknüpfung: Leider wurden diese Mythen oft mit antisemitischen Theorien (dem Mythos von einer jüdischen Weltverschwörung) vermischt.

Verschwörungen gibt es seit Menschengedenken

Dabei hat es in der Weltgeschichte zu jeder Zeit Verschwörungen gegeben. Es sei nur auf das berühmte historische Beispiel der Ermordung Cäsars durch Brutus und seine Hintermänner erinnert.

Es ist wichtig zu wissen, dass Verschwörung in der amerikanischen Rechtsprechung ein völlig gängiges Konzept ist und sogar Bestandteil des US-amerikanischen Strafgesetzbuchs (United States Penal Code) ist. Titel 18 des US-amerikanischen Strafgesetzbuchs, Teil I, Kapitel 19, behandelt unter anderem die Verschwörung zur Begehung von Straftaten.

Im amerikanischen Rechtssystem wird eine Verschwörung wie folgt definiert:

Eine Verschwörung liegt vor, wenn zwei oder mehr Personen sich darauf einigen, eine Straftat zu begehen oder eine rechtmäßige Handlung mit unrechtmäßigen Mitteln zu begehen. Der Nachweis einer Verschwörung erfordert, dass die Beteiligten den Plan vor der Ausführung vereinbart haben. Für den Nachweis einer kriminellen Verschwörung ist in der Regel der Nachweis erforderlich, dass eine konkrete Handlung zur Umsetzung des Plans stattgefunden hat. Manche Verschwörungen können sowohl strafrechtliche als auch zivilrechtliche Folgen haben. Beispielsweise könnte ein Plan von Autohändlern, Gebrauchtwagen als Neuwagen zu verkaufen, die Grundlage für zwei Verfahren bilden: eine Strafverfolgung wegen Betrugs und Verschwörung sowie eine Zivilklage der Opfer auf Schadensersatz wegen Betrugs und Verschwörung.

(Nolo’s kostenloses Wörterbuch der Rechtsbegriffe und juristischen Definitionen)

„In einem Hirtenbrief schrieb Msgr. Martin, Bischof von Natchitoches, USA, im Jahr 1878 bezüglich der antichristlichen Verschwörung:

‚Angesichts der Tatsache, dass diese Verschwörung einen bisher nicht gekannten weltweiten Umfang angenommen hat, dass sie überall zur gleichen Zeit zuschlägt und überall ähnliche Mittel anwendet, sehen wir uns zur Schlussfolgerung gezwungen, dass es eine Führung gibt, einen Gesamtplan, eine starke Organisation mit einem klaren Ziel, auf das alles zusteuert.

Ja, sie existiert, diese Organisation, mit ihrem Ziel, ihrem Plan und der verborgenen Führung, der sie gehorcht; es ist eine trotz ihrer weltweiten Zerstreuung geschlossene Gesellschaft; eine Gesellschaft, die sich in allen anderen Gesellschaften eingenistet hat, ohne einer davon anzugehören; eine Gesellschaft, die mächtiger ist als jede andere Macht, diejenige Gottes ausgenommen. Es ist eine schreckliche Gesellschaft, die für die religiöse Gesellschaft wie auch für die bürgerlichen Gesellschaften, für die Zivilisation der Welt, nicht nur eine Gefahr darstellt, sondern die furchtbarste aller Gefahren schlechthin.’“ (Msgr. Delassus, …, S. 77)

Der Plan der Zerstörung der katholischen Kirche ist dokumentiert

Doch was die Zerstörung der katholischen Kirche betrifft, wird einfach die Tatsache negiert, dass es Dokumente der Freimaurer selbst gibt, die das Ziel der Vernichtung der Kirche Christi bestätigen.

So schreibt der französische Freimaurer und Okkultist Saint-Yves d’Alveydre in „Mission de l’Inde“:

„Das Ziel ist die Verherrlichung Gottes im Menschen, des Menschen in Gott, und jener göttliche Endpunkt, zu dem die universale Religion euch durch alle ihre Kulte hindurchführt.

‚Aber das wird doch das Ende der römischen Kirche sein!‘, werden da die denkfaulsten meiner römischen Glaubensgenossen einwenden.
Warum?

Es wird sich (dem Schein nach) in dieser Kirche nichts verändert haben: Der Papst wird weiterhin ihr Patriarch sein; ihre Hierarchie und ihre besonderen Lehren werden intakt bleiben; sie wird nichts anderes getan haben, als ihr eigenes katholisches, d. h. antisektiererisches, antipolitisches universalistisches Programm zu verwirklichen.

Da sie die anderen Glaubensgemeinschaften nicht mehr politisch dominieren kann und will, wird sie sie gesellschaftlich wiedererobern, indem sie sie respektiert und dadurch in eine wahrhaftig ökumenische Allianz aufnimmt, zum ersten Mal seit der griechisch-lateinischen Doppelherrschaft“ (Saint-Yves d’Alveydre, der „große Eingeweihte“). (zitiert in: Die Verfinsterung der Kirche, S. 59)

Nachdem die Freimaurerei mit Hilfe der Revolution endlich erreicht hatte, den Thron stürzen zu können, indem der weltliche Statthalter Christi (es war König Ludwig XVI.) enthauptet wurde, war die katholische Kirche seitdem ohne weltlichen Beschützer. Jetzt glaubte die Freimaurerei, im Auftrag Satans sich des Thrones des heiligen Petrus, des Stuhl Petri, bemächtigen zu können.

Es war der Freimaurerei gelungen, mit der Französischen Revolution begonnen zu haben, nicht bloß die Grundlagen der christlichen Zivilisation zu zerstören und eine neue Gesellschaft, ein neues Heidentum, zu schaffen, sondern auch mit der Übernahme des Heiligen Stuhls durch den Freimaurer Roncalli die Kontrolle über die sichtbaren Strukturen der katholischen Kirche zu übernehmen.

Ständige Instruktion der italienischen Alta-Vendita-Loge

Der unbestreitbarste Beweis stammt jedoch von den Freimaurern selbst und wurde auf Anordnung zweier Päpste öffentlich gemacht. Es handelt sich um ein Dokument namens „Ständige Instruktion“ der italienischen Alta-Vendita-Loge. Dieses Dokument entwarf einen Schlachtplan aus dem 19. Jahrhundert zur (versuchten) Zerstörung der römisch-katholischen Kirche. Durch die wundersame Fügung der göttlichen Vorsehung gelangte es in die Hände der Päpste Pius IX. und Leo XIII., die beide seine Veröffentlichung anordneten.

In dieser Ständigen Instruktion heißt es u.a.:

Nun denn, um uns einen Papst in der geforderten Art zu sichern, ist es notwendig, für diesen Papst eine Generation zu formen, die der Herrschaft würdig ist, von der wir träumen …

… Sucht den Papst, von dem wir das Porträt zeichnen. Ihr wollt die Herrschaft des Auserwählten auf dem Thron der Hure von Babylon errichten? Lasst den Klerus unter eurem Banner marschieren, in dem Glauben, dass er stets unter dem Banner der Apostolischen Schlüssel marschiert. … Ihr werdet euch als Freunde um den Apostolischen Stuhl scharen. Ihr werdet eine Revolution in Tiara und Chormantel heraufgefischt haben, die mit Kreuz und Banner voranschreitet – eine Revolution, die nur ein wenig angespornt werden muss, um die vier Ecken der Welt in Brand zu setzen.
(Ständige Anweisung der Alta Vendita)

Katholische Autoren haben die antichristliche Verschwörung gegen die Kirche aufgedeckt

So haben katholische Autoren in bewundernswerter Weise die Freimaurerei und andere Geheimgesellschaften in ihrem Ziel der Zerstörung der Kirche enttarnt. Es sei hier genannt:

Msgr. Monsignore Henri Delassus (1836–1921)

Ein hoch angesehener französischer katholischer Priester, Autor und Herausgeber.

Im Jahr 1910 veröffentlichte Msgr. Delassus ein monumentales dreibändiges Werk mit dem Titel „La Conjuration Antichrétienne“ (Die antichristliche Verschwörung). Es zeichnet den Zerfall und die Revolte gegen die christliche Zivilisation vom späten Mittelalter und der Renaissance über die Reformation bis zur Französischen Revolution und darüber hinaus bis ins frühe 20. Jahrhundert nach.

Allein durch dieses großartige Werk wird es für uns klarer, wie das große Chaos, das wir erleben – sowohl kirchlich als auch in der Welt – kein unerklärlicher Zufall ist. Es handelt sich um das kalkulierte Ergebnis organisierter Kräfte, die seit Jahrhunderten gegen Christus und seine Kirche intrigieren. Bereits in der Heiligen Schrift erfahren wir, dass der Teufel seit Adam und Eva Krieg gegen Gott und die Menschheit und insbesondere gegen ihren Erlöser Jesus Christus führt. Delassus‘ „Die antichristliche Verschwörung“ ist im Grunde ein Leitfaden, um zu verstehen, wo wir stehen, wie wir dorthin gelangt sind und wohin wir zurückkehren müssen.

Das Werk verfügt über höchste Anerkennung. Es trägt nicht nur das erforderliche Nihil obstat und Imprimatur, sondern auch ein offizielles Empfehlungsschreiben des vatikanischen Staatssekretärs, Kardinal Rafael Merry del Val, im Namen von Papst Pius X. vom 23. Oktober 1910. (Quelle: Henri Delassus, Die antichristliche Verschwörung)

Zitate aus dem Buch von Msgr. Delassus zur Verschwörung der Freimaurerei gegen die Kirche

Zwar gibt es inzwischen eine englische Übersetzung der französischen Ausgabe, aber diese ist recht teuer, so dass aus der Sekundärliteratur zitiert werden muss.

„Satan hasst das fleischgewordene Wort. Er wird sich deshalb bemühen, diesen Hass den Herzen jener einzuflößen, welche das fleischgewordene Wort zu seinen Brüdern gemacht hat.
Bis zum 18. Jahrhundert hatte er es nicht gewagt, öffentlich zum Hass aufzurufen. Schließlich fand er Voltaire, und durch ihn konnte er an eine über alle Orte des Erdballs verbreitete Sekte diese Parole ausgeben: ‚Écrasons, écrasez l’infâme!‘ (‚Zerstampfen wir, zerstampft den Infamen!‘) ‚Der Infame‘ war jener, der Mensch wurde, um den Menschen zu erretten, und der Brot wurde, um ihn zu nähren: Jesus Christus, der einzige Sohn Gottes.

Der Hass auf Christus ist die extremste Versuchung, die die erlöste Menschheit ausgesetzt ist, die letzte Prüfung, die sie bestehen muss; und diese Prüfung ist jene, der die Revolution sie gegenwärtig unterzieht.“ (S. 44)

„Bei der Sitzung vom 15. Februar 1904 hatte Charles Benoist den Ministern gesagt: ‚Sie sind nicht die Regierung, Sie sind bloß eine falsche Regierung.‘ Dann wies er auf jene Seite, wo die Freimaurer zu tagen pflegten,. Und sagte: ‚Die wirkliche Regierung ist diese.‘ E. Combes antwortete: ‚Man hat stets jene Regierung, die man verdient.‘ In anderen Worten: Wenn ihr, Franzosen, unter dem Joch der Freimaurerei schmachtet, dann darum, weil ihr durch eure Fehler und durch die gegen Gott und seine Kirche begangenen Verbrechen diese erniedrigende Tyrannei heraufbeschworen habt“. (S. 33)

„Am 26. Dezember 1864 sagte Van Humbeeck, Meister vom Stuhl der Loge ‚Les Amis de l’Union du Progrès‘ [‚Die Freunde der Fortschrittsunion‘]: ‚Man hat der Revolution vorgeworfen, einen Abgrund gegraben zu haben. Das stimmt nicht: Die Revolution hat keinen Abgrund gegraben, sie hat eine Grube ausgehoben und zwar, um die Leiche der Vergangenheit (die christliche Zivilisation) zu verscharren. Was auf die Revolution zutrifft, trifft auch auf die Freimaurerei zu, von der die Revolution lediglich die profane Form ist. Ja, eine Leiche lastet auf der Welt; sie versperrt den Weg des Fortschritts (der Rückkehr zur heidnischen Zivilisation): diese Leiche der Vergangenheit ist, um sie deutlich bei ihrem Namen zu nennen, der Katholizismus.’“ (S. 22)

„Im folgenden Jahr, 1865, fand in Lüttich der Studentenkongress statt. Auf ihm wurden zunächst der Generalstab der Internationale und dann die Hilfstruppen Gambettas rekrutiert. Anlässlich dieses Kongresses fragte Lafargue: ‚Was ist die Revolution?‘ Die Antwort erteilte er selbst: ‚Die Revolution ist der Triumph des Menschen über Gott.’“ (S. 23)

„1870 wurde in Paris, dem Sitz des Grand Orient, ein Manifest unter dem Titel ‚Gott vor der Wissenschaft oder Religion und Freimaurerei‘ veröffentlicht. Darin las man: ‚Der Katholizismus, dieser erbitterter Feind der Freimaurerei, deren Lehren ihm schroff entgegengesetzt sind …’“

„Im gleichen Jahr stand in der Zeitschrift ‚Le Monde maçonnique‘ [‚Die Freimaurerwelt‘] (Ausgaben vom Januar bzw. Juni 1870) folgende Erklärung:

‚Die Freimaurerei lehrt uns, dass es nur eine einzige Religion gibt, eine wahre Religion, und folglich eine einzige natürliche Religion, nämlich den Kult der Menschheit. Denn, meine Brüder, diese Abstraktion, die, zum System erhoben, dazu gedient hat, sämtliche Religionen zu schaffen, Gott, ist nichts anderes als die Gesamtheit all unserer erhabensten Instinkte, denen wir einen Leib, eine gesonderte Existenz verliehen haben.‘ Klarer geht es nicht mehr: die Menschheit ist Gott, die Menschenrechte müssen folglich an die Stelle des göttlichen Gesetzes treten, der Kult der Instinkte der Menschheit muss den Kult des Schöpfers ersetzen“. (S. 25-26)

„Am 15. Januar 1881 veröffentlichte das Blatt ‚Le journal de Genève‘ [‚Genfer Zeitung‘] eine Unterredung seines Pariser Korrespondenten mit einem der Führer jener freimaurerischen Mehrheit, die damals wie heute die Abgeordnetenkammer beherrscht. Dieser sagte: ‚Hinter all dem steht eine mächtige Inspiration, ein ausgeklügelter und methodischer Plan, der bald mehr, bald weniger reibungslos und pünktlich abläuft, aber mit unbesiegbarer Logik. Was wir durchführen, ist die permanente Belagerung des römischen Katholizismus … Wir wollen ihn zur Kapitulation zwingen oder zerbrechen. Wir wissen, wo seine Lebenskräfte sind, und genau dort wollen wir ihn treffen‘ (zitiert von Msgr. Delassus, S, 83)“.

Vicomte Léon de Poncins (1897 bis 1975)

Im Gegensatz zu Wikipedia, die die Infiltration der katholischen Kirche durch die Freimaurerei als Verschwörungstheorie abtun (vermutlich sind ihre Schreiberlinge selber nicht nur antikatholisch, sondern auch freimaurerisch gesonnen), ist Grokpedia neutral in der Beschreibung der Autoren.

So heißt es dort über Léon de Poncins:

„Vicomte Léon de Poncins (1897–1975) war ein französischer Adliger, traditionell-katholischer Journalist, Essayist und Autor, der für seine Analysen der angeblichen Rolle von Geheimgesellschaften bei historischen Umwälzungen bekannt war. [1] Am bekanntesten ist er für sein 1929 erschienenes Buch *Les forces secrètes de la révolution*, das 1930 unter dem Titel *Freemasonry and Judaism: Secret Powers Behind Revolution* auf Englisch veröffentlicht wurde und in dem er angebliche Verbindungen zwischen Freimaurerei, Judentum und revolutionären Bewegungen wie der Französischen und der Russischen Revolution untersucht. [2]

De Poncins’ Schriften, darunter auch dieses wegweisende Werk, vertraten eine traditionalistische Perspektive, die das kritisierte, was er als subversive Kräfte ansah, die christliche Monarchien und Gesellschaften durch doktrinäre und organisatorische Unterwanderung untergruben. [1] Unter Rückgriff auf historische Ereignisse sowie freimaurerische und jüdische Texte argumentierte er für eine von diesen Gruppen orchestrierte internationale, antichristliche Agenda und ordnete sein Gesamtwerk in den breiteren Rahmen der katholischen Kritik an Modernismus und Säkularismus ein. [3] Sein umfangreiches Werk betonte die Notwendigkeit, diese „geheimen Mächte“ zu entlarven, um die traditionelle Ordnung zu bewahren, und beeinflusste das konservative Denken der Zwischenkriegszeit trotz der Kontroversen um seinen verschwörungstheoretischen Ansatz. [4]

Pierre Virion (27. Januar 1899 – 27. Mai 1988)

Pierre Virion war ein französischer katholischer Essayist, Journalist und Pädagoge, der für seine Schriften über freimaurerische Einflüsse und den Modernismus in der katholischen Kirche und der westlichen Gesellschaft bekannt war.[1] Er verfügte über einen Abschluss in Rechtswissenschaften und weiterführende Qualifikationen in Geschichte und unterrichtete Latein und Französisch an Privatschulen, während er gleichzeitig Beiträge für Publikationen wie die „Revue Internationale des Sociétés Secrètes“ verfasste. [1]

Virions Werke, wie beispielsweise „Les Infiltrations maçonniques dans l’Église“ (1957), stützten sich auf päpstliche Enzykliken, darunter Leo XIII.s „Humanum Genus“ (1884), um die freimaurerische Unterwanderung kirchlicher Strukturen als Ursache für lehrmäßige und liturgische Veränderungen darzulegen. [2] In „Bientôt un gouvernement mondial?“ (1962) erörterte er globalistische Bewegungen und prognostizierte synarchische Systeme auf der Grundlage okkulter Ideologien, womit er an die katholische Kritik am Naturalismus und Internationalismus anknüpfte. Seine Ideen, die von Mainstream-Quellen oft als Verschwörungstheorien bezeichnet werden, haben das traditionalistische katholische Denken beeinflusst.

Zitate von Pierre Virion

Die folgenden Zitate stammen von Albert Pike, Gründer des pallidischen luziferischen Ritus, Maurer des 33. Grades. Er beantwortete die Frage ‚Worin besteht die luziferische Religion?‘ in seiner Erklärung vom 14. Juli 1889 vor den 23 Obersten Räten der Welt (den Häuptern der Weltfreimaurerei).

„Was wir dem gewöhnlichen Volk sagen müssen, ist folgendes:’Wir beten einen Gott an, doch ist dieser der Gott, den man ohne Aberglauben anbetet.‘
Euch, ihr Souveränen Generalgroßinspektoren, sagen wir folgendes, damit ihr es (ausschließlich) den Brüdern des 32., 31. und 30. Grades mitteilt:

Die freimaurerische Religion muss von allen in die höchsten Grade Eingeweihten in der Reinheit der luziferischen Lehre bewahrt werden … Die schöpferische Magie des Dämons … ist nicht die unsere; dieser Irrtum, dieser Wahnsinn ist nicht der unsere: dieser Irrtum, dieser Wahnsinn mit seinem Gefolge von Schändlichkeiten und Albträumen ist die Angelegenheit des päpstlichen Roms, und dieses trägt die Verantwortung dafür. Dieser Wahnsinn ist von Adonai (dem biblischen Gott, dem Gott der Christen) erschaffen worden, dem Verleumder Luzifers. In seinem Ingrimm gegen seinen ewigen und großherzigen Widersacher hat der Boshafte Gott bei den abergläubischen Menschen den Sinn für die heiligen Dinge verwirrt. Er hat die Göttlichkeit des Vaters des Guten geleugnet und ihn als böse bezeichnet …

Wenn Luzifer nicht Gott wäre, würden Adonai, dessen Werke allesamt von seiner Grausamkeit, seiner Treulosigkeit, seinem Menschenhass, seiner Barbarei und seinem Abscheu für die Wissenschaft zeugen, sowie seine Priester ihn dann verleumden?

Ja, Luzifer ist Gott und leider ist Adonai auch Gott. Weil das ewige Gesetz bestimmt, dass es kein Licht ohne Schatten gibt, keine Schönheit ohne Hässlichkeit, kein Weiß ohne Schwarz, weil das Absolute nur in Gestalt zweier Götter bestehen kann, weil die Finsternis für das Licht notwendig ist, um ihm als Schatten zu dienen, so wie der Sockel für die Statue notwendig ist die Bremse für die Lokomotive …

Somit ist die Lehre des Satanismus (worunter hier die Lehre zu verstehen ist, welche Satan als boshaftes Wesen betrachtet; der Verfasser) eine Ketzerei, und die wahre und reine Religion ist der Glaube an Luzifer, der Adonai ebenbürtig ist; aber Luzifer, der Gott des Lichtes und der Gott des Guten, kämpft für die Menschheit gegen Adonai, den Gott der Finsternis und des Bösen.“ (Zit. In „La Civiltà Catholica“, 24.9. 1894, Serie 15, Band 12, Faszikel 1063, abgedruckt in der Zeitschrift „The Freemason vom 19. Januar 1935, zitiert von Pierre Virion, „Bientot un gouvernement mondial, une super et contre Eglise?“) [„Bald eine Weltregierung, eine Über- und Gegenkirche?“]

Albert Pike fügte hinzu: „Die Gnosis ist die Essenz und das Mark der Freimaurerei.“

(gefunden in: Die Verfinsterung der Kirche, S. 150/151)

Pater Nicolas Dechamps (1797 bis 1872)

Ein weiterer katholischer Autor, der sich mit der Freimaurerei beschäftigt hat, ist Pater Nicolas Dechamps:

„Bruder Malapert, Redner des obersten Rats des schottischen Ritus, sagte im Jahr 1874 wörtlich: ‚Im 18. Jahrhundert war die Freimaurerei weltweit dermaßen verbreitet, dass man sagen kann, seit dieser Epoche sei nichts ohne ihre Einwilligung geschehen.’“ (Pater Dechamps, Les sociétés secrètes, Bd. 2, 1881, S. XXXVI und XXXVII)

„Ein tiefgründiger Denker, der die Tätigkeit und die Lehren der Freimaurerei gründlich studiert hat, Pater Pachtler, hat die Grundidee der Freimaurerei und aller Geheimgesellschaften, die auf sie zurückgehen, kurz und bündig zusammengefasst:

‚Den drei Ausgangsirrtümern, welche diesem Begriff der Menschheit zugrunde liegen, nämlich der ursprüngliche Vollkommenheit des Menschen, der Leugnung jedlichen übernatürlichen Ziels für ihn sowie seiner absoluten Unabhängigkeit‘, fügt Pater Pachtler hinzu, ‚entspricht eine Reihe von Etappen, auf dem Weg des Bösen, nämlich: Die Menschheit ohne Gott; die Menschheit, die sich zu Gott macht; die Menschheit gegen Gott: so sieht das Gebäude aus, das die Freimaurerei an die Stelle der göttlichen Ordnung, also der Menschheit mit Gott, zu setzen sucht.‘ (S. 2 u. 4)

Die Nichtbeachtung der päpstlichen Warnungen

Der mexikanische Jesuit Pater Joaquin Sáenz Arriaga (1899 bis 1976) hat in seinem großartigen Werk „Die neue Montinische Kirche“, das erstmals 1971 veröffentlicht wurde, die Nichtbeachtung der päpstlichen Warnungen beschrieben:

Gott schenkt uns in seiner unendlichen Barmherzigkeit – so wie er uns stets die unerschöpfliche Hilfe seiner göttlichen Gnade anbietet, um unser ewiges Heil zu erlangen – auch genügend Erleuchtung, damit wir nicht vom Feind getäuscht werden oder aufgrund der List des Versuchers den sicheren Weg zu unserem Heil verlieren.

Unter der Inspiration des Heiligen Geistes haben uns die Päpste ununterbrochen vor den schwerwiegendsten Vorboten der unbeschreiblichen Tragödie gewarnt, die wir derzeit erleben und deren Ursprünge bis in vergangene Jahrhunderte zurückreichen. Viele Päpste hatten Alarm geschlagen und auf die geeigneten Mittel hingewiesen, um uns gegen die verborgene Macht zu verteidigen:

Pius VI. in seiner Ansprache zum Martyrium Ludwigs XVI., Gregor XVI. in seinen häufigen und äußerst ernsten Ermahnungen; Pius IX. in der Enzyklika „Quanta Cura“ und seinem Syllabus; Leo XIII. in seinen höchst weisen Enzykliken, insbesondere in „Humanum Genus“; Pius X. in der Enzyklika „Pascendi“, seinem neuen Syllabus und in seiner Verurteilung von „Le Sillón“, gegründet von Marc Sagnier; sowie Pius XII. in seiner Enzyklika „Humani Generis“ und in seinen brillanten Anweisungen vom 31. Mai und 2. November 1954 an die Bischöfe der ganzen Welt.

In Anlehnung an die päpstliche Lehre hatten prominente Prälaten wie Msgr. Delassus und Msgr. Jouin sowie mutige Schriftsteller wie Léon de Poncins, Pierre Virion und Maurice Pinay die erschreckende Realität eines luziferischen Plans zur Weltherrschaft durch die Gegenkirche aufgedeckt. Satans Handlanger, die sich bereits als Sieger betrachteten, zögerten nicht, solche Enthüllungen zu drucken und Erklärungen zu veröffentlichen, in denen sie darauf Bezug nahmen. Erwähnen wir Stanislas de Guaita, den ehemaligen Kanoniker [Paul] Roca, Saint-Yves d’Alveydre und die Synarchie. …

Leider wurden Ermahnungen, Verurteilungen und aufschlussreiche Anklagen weder von den Geistlichen noch von den Laien gebührend beachtet; sie schenkten ihnen keine Beachtung oder bestritten mit unglaublicher Leichtfertigkeit ihre Echtheit. Wir sind Zeugen des Sturms und der Verwüstung, doch dennoch weigern wir uns weiterhin, an die Existenz jener höllischen jüdisch-freimaurerischen Verschwörung zu glauben, die bereits lautstark ihren Erfolg feiert.

Weil die päpstlichen Lehren nicht befolgt wurden und den Theologen und Historikern, die vor der Gefahr warnten, kein Glauben geschenkt wurde, durchlebt die Kirche nun die schwerste Krise ihrer Geschichte. Um die Ursachen dieser Krise zu ergründen, müssen wir uns an das Programm der luziferischen Verborgenen Macht und an die geheimen Anweisungen der Logen erinnern. Der Heilige Stuhl erfuhr von diesen Anweisungen und ließ sie von Crétineau-Joly in seinen Werken „Die römische Kirche angesichts der Revolution“ und „Die jüdisch-freimaurerische Verschwörung gegen die Kirche“ veröffentlichen.

(Pater Joaquin Saenz y Arriaga, Die neue nachkonziliare oder montinische Kirche, übersetzt von Edgar A. Lucidi [La Habra, CA: Edgar A. Lucidi, MD, 1985], S. 392–393)

Mit Jorge Bergoglio zeigte sich die freimaurerische Fratze der Konzilskirche überdeutlich

Wie Mario Derksen von novusordowatch in einem Beitrag schreibt, ist es „heute besonders wichtig, an den Widerstand der wahren Kirche gegen die teuflischen Lehren der Freimaurerei zu erinnern, da freimaurerische Ideen aus der Novus-Ordo-Sekte im Vatikan strömen wie Rauch aus einem Schornstein.“

Mit der Montinischen Konzilsrevolution in Tiara und Chorrock hatte die Freimaurerei schließlich ihr Ziel erreicht: Sie wusste, wo die Lebenskräfte der katholische Kirche sind, und genau dort wollte sie sie treffen. Mit der Wahl von Roncalli und Montini war der langfristige Plan, die katholische Kirche zu zerstören, gelungen. Der Sieg der Freimaurerei zeigte sich nach Abhaltung des Räuberkonzils sukzessive deutlicher, obwohl – wie Saint-Yves d’Alveydre geschrieben hat, sich dem Schein nach in dieser Kirche nichts verändert hat.

Doch nach 60 Jahren, mit der Wahl Bergoglios, zeigt sich die freimaurerische Fratze der Konzilskirche überdeutlich.

Jorge Bergoglio und sein devoter Nachfolger Robert Prevost, beide schlechterdings Naturalisten, dessen größtes Anliegen das irdische Leben ist, haben nicht das ewige Heil der Menschen vor Augen, sondern die unheilige freimaurerische Dreifaltigkeit aus Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit. Diese drei Konzepte wurden den Katholiken auf dem Zweiten Vatikanischen Konzil mittels ihrer theologischen Entsprechungen eingeimpft: Religionsfreiheit, Kollegialität und Ökumene.

Es war deshalb kein Zufall, dass Bergoglio überall von Freimaurern begeistert bejubelt wurde so dass er zum Ehrenmitglied des Freimaurer-Rotary-Clubs in Buenos Aires ernannt wurde. Bergoglio hatte Tausende von Rotarier-Freimaurern eingeladen, ihr Jubiläum im Vatikan zu feiern.

Auf die Frage: Hat Papst Franziskus Rotarier in den Vatikan eingeladen?

lautet die KI-Antwort:

Ja, Papst Franziskus hat Mitglieder von Rotary International in den Vatikan eingeladen.

Historischer Empfang: Am 30. April 2016 empfing der Papst rund 9.000 Rotarier aus aller Welt zu einer Audienz auf dem Petersplatz. Anlass war das „Heilige Jahr der Barmherzigkeit“.

Besondere Verbindung: Papst Franziskus hat selbst eine enge Verbindung zu der Organisation. Er ist seit dem Jahr 1999 Ehrenmitglied des Rotary Clubs von Buenos Aires.

Aufruf zur Hilfe: Während der Audienz bedankte sich der Papst für den Einsatz von Rotary. Er bat die Mitglieder, besonders ihre weltweiten Bemühungen im Kampf gegen die Kinderlähmung (Polio) fortzusetzen.

Siehe den Beitrag:

Bergoglio im Dienst der Freimaurerei

Indifferentismus und Gleichgültigkeit bei den Katholiken halfen der Freimaurerei zum Sieg

Während es bei den Freimaurern keinen grundlegenden Wandel in ihren Ideen und Zielen gegeben hat, handelte es sich bei den Katholiken hingegen schon um eine Wandlung in der Glaubenslehre. Die freimaurerischen Ideale von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit – die von der katholischen Kirche bis zum Tod von Papst Pius XII. im Jahr 1958 verurteilt wurden – wurden auf dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962–65) in ihren theologischen Entsprechungen Religionsfreiheit, Kollegialität und Ökumene übernommen.

Der Kurswechsel war so drastisch, dass der große Monsignore Joseph Fenton, der als theologischer Berater von Kardinal Alfredo Ottaviani fungierte, nach etwa sechs Wochen auf dem Konzil sagte: „Wenn ich nicht an Gott glauben würde, wäre ich überzeugt, dass die katholische Kirche kurz vor ihrem Ende stünde“ (siehe The Personal Diaries of Mgrs. Joseph Clifford Fenton).

Im 18. Jahrhundert sah die selige Anna Maria Taigi in ihren Visionen die konspirativen Bestrebungen der freimaurerischen Sekten, Krieg gegen die Kirche zu führen, und sie warnte nacheinander mehrere Päpste wiederholt vor dieser Angelegenheit, wobei ihr der heilige Vincent Strambi als Vermittler zur Seite stand.

1861 erklärte Kardinal Henry Edward Manning, der bevorstehende große Glaubensabfall müsse von einer Gleichgültigkeit der Katholiken gegenüber der Wahrheit begleitet werden, sonst könne er nicht stattfinden. Diese Gleichgültigkeit gegenüber der Wahrheit wurde durch die Einführung des Ökumenismus herbeigeführt, der zwar oft die Bedeutung der Wahrheit betont, aber in Wahrheit das Hauptinstrument ist, mit dem die Modernisten ihre häretische Vorstellung verbreitet haben, dass es letztlich egal sei, was man glaube, solange man aufrichtig sei (unterstützt durch die irreführende Idee, die katholische Kirche besitze die „Fülle“ der Wahrheit und alle anderen nur eine „Teilwahrheit“). Genau dies predigt die Sekte des Zweiten Vatikanischen Konzils, wenn auch nicht immer in Worten, so doch ganz sicher in ihren Taten.

Tatsächlich ist die Novus-Ordo-Kirche mittlerweile im Wesentlichen ein Sprachrohr der Freimaurerei, das deren Grundsätze anstelle der fundierten katholischen Lehre vermittelt – natürlich mit einigen geringfügigen Abwandlungen, um eine glaubhafte Leugnung zu ermöglichen. Daher die ständige Betonung freimaurerischer Ideen wie der Menschenrechte (hat man vom Vatikan jemals etwas von den Rechten Gottes gehört?), einer übertriebenen Menschenwürde, der Religionsfreiheit, ökumenischer Praktiken, des interreligiösen Dialogs, des Friedens durch säkulare Brüderlichkeit unter allen Menschen und so weiter. Diese Irrtümer wurden alle von den wahren katholischen Päpsten vor der kirchlichen Finsternis in so wichtigen Enzykliken verurteilt.

Tags: Freimaurerei
Das Naturrecht zur Frage der Sodomie
Heiligsprechungen in der katholischen Kirche