Mit Roncalli hat die Freimaurerei 1958 gesiegt, indem sie den Hl. Stuhl übernahm
Wie die Freimaurer den Hl. Stuhl im Jahr 1958 übernahmen
Viel ist über die Frage schon geschrieben worden, ob Angelo Roncalli selber Freimaurer war oder nur gewisse freimaurerische Ideen in die katholische Kirche einschleusen sollte. Doch diese Frage ist zu eminent wichtig für einen Katholiken, als dass er dieser Frage aus dem Wege gehen kann. Denn war Angelo Roncalli bei seiner Wahl als Nachfolger des Papstes Pius XII. tatsächlich Freimaurer, so war seine Wahl ungültig. Auch wird Angelo Roncalli von der Konzilskirche und etlichen Katholiken als Heiliger verehrt wird, nachdem seine „Kanonisation“ in Rom offiziell wurde.
Alle Päpste haben die Freimaurerei streng verurteilt
Bis zum Zeitpunkt der Wahl von Angelo Roncalli im Konklave haben alle Päpste die Freimaurerei durchgreifend verurteilt, wie sie einzigartig in der Geschichte der kirchlichen Gesetzgebung besteht. Pater E. Cahill SJ schreibt in seinem Buch „Die Freimaurerei und die anti-christliche Bewegung“:
„In den letzten zwei Jahrhunderten wurde die Freimaurerei von mindestens zehn verschiedenen Päpsten ausdrücklich verurteilt und von fast jedem Pontifex, der auf dem Stuhl des heiligen Petrus saß, direkt oder indirekt verurteilt. Die Päpste werfen den Freimaurern okkulte kriminelle Aktivitäten vor, ’schändliche Taten‘, die unter der direkten Inspiration des Teufels begangen wurden, wenn nicht sogar die Anbetung Satans selbst (eine Anklage, die in einigen päpstlichen Dokumenten angedeutet wird), sowie Schande, Gotteslästerung, Sakrileg und die abscheulichsten Ketzereien früherer Zeiten;
mit der systematischen Praxis des Mordes; mit Staatsverrat; mit anarchischen und revolutionären Prinzipien und mit der Begünstigung und Förderung dessen, was man heute als Bolschewismus bezeichnet; mit der Verderbnis und Pervertierung des Geistes der Jugend; mit der schändlichen Heuchelei und Lüge, mit der die Freimaurer versuchen, ihre Bosheit unter einem Mantel der Redlichkeit und Ehrbarkeit zu verbergen, während sie in Wirklichkeit eine ‚Synagoge Satans‘ sind, deren unmittelbares Ziel und Gegenstand die vollständige Zerstörung des Christentums und die allgemeine Wiederherstellung des Heidentums in einer Form ist, die erniedrigter und unnatürlicher ist, als die Welt bisher gekannt hat.“
Aussagen von Päpsten über die Gefährlichkeit der Freimaurerei
Pius IX. erneuerte feierlich die Verurteilungen und Zensuren, die seine Vorgänger ausgesprochen hatten, und ermahnte mit ernsten Worten, daß die Freimaurer „Wölfe im Schafspelz sind, die auf die Zerstörung der Herde aus sind“. Er befahl ausdrücklich, keinen Umgang mit ihnen zu pflegen, „nicht einmal den gewöhnlichen Gruß zu geben“. In einem Brief an den Erzbischof von Paris, Darboy, spricht er unumwunden von der „Synagoge Satans, deren Ziel es ist, die Kirche Christi, wenn möglich, vom Angesicht des Universums zu tilgen“.
Leo XIII. schließt in die Verurteilung der Freimaurerei alle ein, die dieser Sekte anhängen. Auch diejenigen sind mitschuldig, die nicht selber aktiv an Verbrechen der Freimaurerei beteiligt sind. „Die Religion und die Kirche, die Gott selbst gegründet hat, zerstören zu wollen und nach achtzehn Jahrhunderten die Sitten und Gebräuche der Heiden zurückbringen“, ist nach Ansicht dieses Papstes „eine dreiste Unverschämtheit.“
Im Codex Iuris Canonici, den Papst Benedikt XV. im Jahr 1917 herausgab, wurden die früheren Anordnungen der Päpste bestätigt. Alle, die sich in eine der Freimaurer-Sekten einschreiben, ziehen sich allein durch diese Tatsache die Strafe der Exkommunikation auf sich. Damit ist die Gesamtheit der Freimaurer-Sekten unterschiedlos verurteilt. Die geschichtlichen Ereignisse seit Gründung der Freimaurerei im Jahr 1717 zeigen ihren systematischen Krieg gegen die Religion, die katholische Kirche und die christliche Moral. Die von ihnen hervorgerufenen Revolutionen bestätigen nur die päpstlichen Feststellungen über die Gefährlichkeit der Freimaurerei.
Damit sind auch für jeden Katholiken die päpstlichen Verurteilungen der Freimaurerei endgültig und autoritativ.
Aussagen von Freimaurern über das Ziel der Übernahme des Hl. Stuhles
Dass die päpstlichen Aussagen der Realität entsprechen, beweisen Aussagen der Freimaurer selbst. So schreibt z. B. die freimaurerischen Zeitschrift „Rivista Massoneria Italiana“, das Organ der italienischen Großloge im Jahr 1886, dass als Etappe zur Verbrüderung der Völker die Zerstörung des Papsttums und aller geoffenbarten Religion notwendig und daher angestrebt ist. Für die Freimaurerei ist das Papsttum eine „Hydra“, die in Rom zerstört werden muss. Denn das Papsttum mit den Jesuiten ist das Hauptbollwerk für die alte Ordnung. Doch die Freimaurer wollen eine neue Weltordnung.
Die Errichtung der freimaurerischen Weltrepublik, die „Verbrüderung der freien Völker“, wie sie sich ausdrücken, kann nur mit dem dritten Rom geschehen. Das dritte Rom folgt auf das Rom der Cäsaren und Päpste und soll das „Rom des Volkes“ werden. In Wahrheit ist es das Rom des Antichristen.
Das Ziel der Freimaurerei: Ersetzung der Kirche Christi durch die Synagoge Satans
Haben die freimaurerischen Logen seit ihrer Gründung von außen versucht, die katholische Kirche zu zerstören, so mussten sie feststellen, dass dies ihnen nicht gelingen konnte. Deshalb änderten sie ihre Strategie, indem sie langfristig Vorbereitungen trafen, einen Mann auf den Stuhl Petri zu befördern, der ihre freimaurerischen Ideen in der Kirche umsetzt. Dazu gehörte der Plan, die gnostisch-freimaurerische „Liebeskirche“ des „Lieblingsjüngers“ Johannes an die Stelle der von Christus gegründete, aber ihnen verhasste „Rechtskirche“ des Apostels Petrus zu setzen und damit die katholische Kirche durch ihre freimaurerische zu ersetzen. Damit kann dann nach ihren Plänen das antichristliche Zeitalter beginnen.
Dieses Zeitalter beginnt im besonderen im Pfingsten des Geistes Satans (Vatikanum II; Charismatismus und ‚Charismatische Erneuerung‘) und letztendlich in der anschließenden Ankunft des Antichristen.
Der Plan eines freimaurerischen Papstes
Im Kapitel V unter der Überschrift „Der freimaurerische Plan zur inneren Korrumpierung der Kirche durch einen freimaurerischen Papst“ zitiert der Jesuit Pachtler u.a. aus der freimaurerischen Quelle „Gesetzbuch und Handweiser der Oberen in der hohen Freimaurerei“:
„Unser Ziel ist vielmehr schließlich das Voltaires und der französischen Revolution: d.h. vollkommene Vernichtung des Katholizismus und selbst der christlichen Idee …“ (S. 85)
Doch sie wissen: „Die Lebenskraft des Katholizismus widersteht noch ganz anderen Stößen. Er hat noch unversöhnlichere und schrecklichere Gegner gesehen; er hat sich oft die boshafte Freude gegönnt, mit seinem Weihwasser die Wütendsten derselben zu segnen.“ Die Freimaurerei ist sich sehr bewusst, dass die Angriffe gegen die Kirche derselben mehr genützt als geschadet haben. Deshalb ziehen die Hochgrad-Freimaurer Italiens die Heuchelei als bestes Mittel zur inneren Infizierung der Kirche vor.
„Lassen wir also unseren Brüdern in jenen Ländern das Vergnügen, ihren anti-katholischen Eifer mit ihren gewohnten Maßlosigkeiten Lust zu machen; sie mögen sich über unsere Madonnen und unsere Schein-Andacht lustig machen. Mit diesem Pass (der Heuchelei) können wir nach Bequemlichkeit konspirieren und Schritt für Schritt unserem Ziel näher kommen.“ (S. 86)
Ein Papst nach den Bedürfnissen der Freimaurerei
„Der Papst, wer er auch immer sei, wird nie zu den Geheimbünden kommen; darum müssen die geheimen Verbindungen den ersten Schritt zum Papst und zur Kirche tun, mit der Absicht, beide in Fesseln zu schlagen. Das Werk, an welches wir uns machen, ist nicht die Arbeit eines Tages, eines Monats oder Jahres. Es kann viele Jahre, vielleicht ein Jahrhundert dauern; aber in unseren Reihen stirbt wohl der (einzelne) Soldat, jedoch der Krieg dauert fort. Wir beabsichtigen ja nicht, den Papst für unsere Sache zu gewinnen, aus ihm einen Neophyten unserer Grundsätze oder einen Apostel unserer Ideen zu machen. Das wäre ein lächerlicher Traum …
Was wir suchen und worauf wir harren müssen, wie die Juden auf ihren Messias, das ist ein Papst nach unseren Bedürfnissen. Alexander VI. mit all seinen (angeblichen) Lastern würde für uns nicht passen, denn in Religions-Sachen hat er nie geirrt.“ (S. 87)
Voraussetzungen, um einen Papst nach dem Herzen der Freimaurerei zu erhalten
„Um also einen Papst nach unserem Herzen zu machen, handelt es sich vor allem darum, diesem künftigen Papst ein Geschlecht zu erziehen, welches des von uns gewünschten Regimentes würdig ist …“ (S. 91)
„Sucht einen Papst, wie wir ihn gezeichnet haben … Macht, dass die Geistlichkeit unter eurer Fahne einher ziehe, und dennoch meine, sie wandle unter der Fahne der heiligen Schlüssel … Und wenn ihr nichts überstürzt, so versprechen wir euch einen noch wunderbareren Fischzug, als jenen des hl. Petrus. Der Fischer wurde Menschenfischer, und ihr werdet sogar zu den Füßen des apostolischen Stuhles Freunde fischen. So habt ihr dann im Netz eine Revolution in Tiara und Mantel, an deren Spitze das Kreuz und die große päpstliche Fahne getragen wird; eine Revolution, die nur kleiner Hilfe bedarf, um das Feuer in allen vier Weltgegenden anzustecken.“ (Quelle: Pachtler, Der stille Krieg gegen Thron und Altar, 1976, S. 94/95)
Soweit also die geheime Instruktion, die zum Glück in die Hände der Kirche fiel. Doch der Plan der Hochgrad-Freimaurer scheint aufgegangen zu sein.
Inzwischen gibt es neuere Informationen, die darauf hindeuten, dass die Freimaurer Angelo Roncalli für ihre Zwecke ausersehen hatten.
Angelo Roncalli war Modernist und damit der Häresie verdächtig
Wir zitieren hier ausführlich von der Website „introiboadaltaredei“:
In der Biographie von Lawrence Elliot mit dem Titel ‚I Will Be Called John:A Biography of Pope John XXIII.‘, [Reader’s Digest Press, 1973] wird festgehalten, dass Roncalli bereits 1914 des Modernismus beschuldigt wurde, als er Lehrer am Seminar in Bergamo war. Kardinal De Lai, Sekretär der Kongregation für die Seminare, rügte Roncalli formell und sagte:
„Nach den Informationen, die mir zugetragen wurden, wusste ich, dass Sie ein Leser von Duchesne [Autor eines dreibändigen Werkes, das auf den Index der verbotenen Bücher gesetzt wurde, weil es modernistische Lehren lehrt – Introibo] und anderen ungezügelten Autoren waren, und dass Sie sich bei bestimmten Gelegenheiten jener Denkschule zugeneigt gezeigt haben, die dazu neigt, den Wert der Tradition und die Autorität der Vergangenheit auszuhöhlen, eine gefährliche Strömung, die zu fatalen Folgen führt.“ (S.. 59)
Zehn Jahre lang (1905-1915) war Roncalli Sekretär des Bischofs Radini Tedeschi, eines Sympathisanten der Moderne. Roncalli beschreibt ihn so: „Seine brennende Beredsamkeit, seine zahllosen Projekte und seine außerordentliche persönliche Aktivität hätten anfangs bei vielen den Eindruck erwecken können, dass er die radikalsten Veränderungen im Auge hatte und daß er von dem alleinigen Wunsch nach Neuerungen bewegt wurde …
[Tedeschi] kümmerte sich weniger um die Durchführung von Reformen als darum, die glorreichen Traditionen seiner Diözese zu bewahren und sie im Einklang mit den neuen Bedingungen und den neuen Bedürfnissen der Zeit zu interpretieren.“(Siehe Leroux, Johannes XXIII.: Initiator der Veränderungen, S. 10) Bischof Tedeschi wollte die Traditionen „aktualisieren“, indem er sie mit den „Bedürfnissen der Zeit“ neu interpretierte.
Einige Beispiele seiner modernistischen Ansichten und Tätigkeiten
Der Artikel über Angelo Roncalli ist sehr lesenswert und allen zu empfehlen, die nicht den Kopf in den Sand stecken wollen. Auch der folgende Beitrag ist sehr lesenswert, aus dem wir teilweise zitieren.
(Quellenangabe: https://stevensperay.wordpress.com/2017/10/08/pope-st-john-xxiii-or-antipope-john-xxiii/)
- Roncalli war beeinflusst von dem exkommunizierten Modernisten Loisy und dem modernistischen Schriftsteller Duchesne.
- Er war an der Jugendorganisation „Opera Dei Congress“ beteiligt, die von Papst St. Pius X. wegen Modernismus aufgelöst wurde.
- Außerdem war er mit notorischen Modernisten wie Bischof Radini Tedeschi, Bischof Carlo Ferrara von Mailand, Bischof Bonomello von Cremona und Lamberdo Beauduin verbunden.
- Seine engsten Freunde im Seminar, einschließlich seines Zimmergenossen (späterer Bischof von Bergamo), der bei seiner Priesterweihe assistierte, wurden wegen Modernismus exkommuniziert.
- Roncalli war Professor für Patristik an der Lateranuniversität und wurde mehrere Monate „wegen des Verdachts des Modernismus“ und wegen der Lehre der Theorien von Rudolf Steiner, einem Illuminaten-Mitglied und Begründer der „Wissenschaft des Geistes, bekannt als Anthroposophie, entfernt.“ In einer Akte aus dem Jahr 1925 führte das Heilige Offizium ein Dossier über Angelo Roncalli, in dem es hieß: „Verdacht auf Modernismus.“
- Roncalli setzte eine enge Verbindung mit dem des Amtes enthobenen Priester Ernesto Buonaiuti fort, der 1926 wegen Ketzerei exkommuniziert wurde.
- „Wenn nötig, widersprach er einfach früheren Päpsten. Er verwarf in toto Gregor XVI.’s Mirari Vos und Singulari Nos, und die Quanta Cura von Pius IX., der als Anhang der Syllabus of Errors beigefügt war. „Johannes war rücksichtslos darin, die Ansichten seiner Vorgänger zu verwerfen.“ Auf die Frage, ob er in die Fußstapfen eines so großen Mannes wie Pius XII. treten wolle, antwortete Johannes XXIII.: „Ich versuche mir vorzustellen, was mein Vorgänger getan hätte, und dann mache ich genau das Gegenteil.“ (‘Pope John XXIII’ Catholic Writer Paul Johnson)
- Roncalli war stark beeinflusst vom supermodernistischen Ketzer Teilhard de Chardin.
Angelo Roncalli erhält den Kardinalshut von einem Freimaurer
Die Zeremonie fand am 15. Januar 1953 statt.
Nach seiner Erhebung ins Kardinalskollegium bestand Roncalli darauf, den Kardinalshut von dem bekennenden Atheisten, Anti-Katholiken und notorisch anti-klerikalen, 33-Grad Freimaurer und Sozialisten Vincent Auriol, dem Präsidenten der freimaurerischen „Vierten Republik“ Frankreichs, zu erhalten.
Roncalli kniete tatsächlich vor dem Freimaurer Auriol nieder, um das Kardinals-Birett entgegenzunehmen. Roncalli sagte über Vincent Auriol, er sei „ein ehrlicher Sozialist“. (Quelle: Alden Hatch, A Man Named John , S. 121)
Was bedeutet diese Geste eines katholischen Erzbischofes gegenüber einem Hochgrad-Freimaurer? Kniete er mit diesem Akt nur vor einem französischen Präsidenten nieder? Oder nicht auch vor dem Meister der Freimaurer – Satan?
Der Meister aller ranghohen Freimaurer ist Satan, und ab dem 18. Grad nennen sie Satan ihren verehrungswürdigen Meister und großen Architekten des Universums.
Und der Freimaurer Auriol schlug dem Kardinal vor: „Wenn Sie eines Tages Papst sind, müssen Sie ein Konzil einberufen.“
Roncalli galt auch als „guter Freund und Vertrauter“ von Édouard Herriot, dem Sekretär der antikatholischen radikalen Sozialisten (Frankreichs). „Roncallis vielleicht engster Freund war der große alte Sozialist und Antikleriker Édouard Herriot.“ (Quelle: Rev. Francis Murphy, John XXIII Comes To The Vatican , 1959, S. 139. Alden Hatch, A Man Named John , S. 114) Roncalli beherbergte ihn 1953 zusammen mit anderen Mitgliedern der Freimaurerei der Vierten Republik Frankreich.
Ein weiterer enger Freund von Roncalli war der Kommunist und Lenin-Friedenspreisträger Giacomo Manzu. (Curtis Bill Pepper, An Artist and the Pope, London, England: Grosset & Dunlap, Inc. Vorderseite und Innenseite des Buchumschlags; siehe auch S. 5)
Roncalli sagte: „Ich sehe keinen Grund, warum ein Christ nicht für einen Marxisten stimmen könnte, wenn er diesen für besser geeignet hält, einer solchen politischen Linie und einem solchen historischen Schicksal zu folgen.“ (Pater Joaquin Saenz Y Arriaga, Die Neue Montinische Kirche, Brea, Kalifornien, S. 570)
Bei gesellschaftlichen Anlässen in Paris wurde Roncalli häufig im Umgang mit dem sowjetischen Botschafter M. Bogomolov gesehen, obwohl die Sowjetunion ihre Vorkriegspolitik der brutalen Vernichtung von Katholiken in Russland wieder aufgenommen hatte. (Johannes XXIII. kommt in den Vatikan, von Pater Francis X. Murphy, C.SS.R., 1959, S. 139).
Angelo Roncalli war nachweislich Freimaurer
Als Roncalli päpstlicher Nuntius in Paris war, besuchte er die Großloge der Stadt jeden Donnerstagabend in Zivilkleidung, wie mehrere Mitglieder der ihn beschützenden französischen Polizei bezeugten. (Diese Information kann von Kommandant Rouchette, dem pensionierten französischen Polizisten, in BP 151, 18105 Cognac Cedex, Frankreich, bestätigt werden. Siehe auch Mary Ball Martinez, „The Undermining of the Catholic Church“, Hillmac, Mexiko, 1999, S. 117.)
Yves Marsaudon, der bereits erwähnte französische Freimaurer, behauptete, dass Roncalli [Johannes XXIII.] während seiner Zeit als Nuntius in Frankreich Freimaurer des 33. Grades wurde.
Der Großmeister des Großorients von Italien der italienischen Freimaurerei sagte gegenüber dem Magazin „30 Days“: „Was das betrifft, so scheint es, dass Johannes XXIII. in Paris (in eine Freimaurerloge) aufgenommen wurde und an der Arbeit der Istanbuler Werkstätten teilnahm.“ (Giovanni Cubeddu, 30 Days, Ausgabe Nr. 2-1994, S. 25)
Was der Freimaurer Vincent Auriol seinem Mitbruder Angelo Roncalli sagte
In der Zeitschrift „Chiesaviva“ heißt es auf S. 17:
In einem Telefonat, das ich im Arbeitszimmer von Don Luigi Villa erhielt, erzählte mir der Gesprächspartner, ein angesehener Diplomat und internationaler Jurist, daß Roncalli ein (…*) und Freimaurer sei und fuhr dann fort: „Eines Tages, als Roncalli Nuntius in Paris war, wurde er vom französischen Präsidenten, Vincent Auriol, angerufen, der ihm sagte: ‚Ihr kleines Laster ist kein Problem für uns, … wenn Sie in den Großen Orient eintreten, werden Sie Kardinal und ich setze Ihnen die rote Kappe auf den Kopf. Und wenn Sie eines Tages Papst werden, werden Sie ein Konzil einberufen müssen …‘.
Anmerkung (*): Was dort Roncalli angelastet wird, ist so ungeheuerlich, dass wir es hier nicht publizieren. Unabhängig davon, ob es wahr ist oder eine Verleumdung, ist der Rest der Aussage von dem Freimaurer Vincent Auriol in unserem Zusammenhang doch von Bedeutung.
Und so heißt es weiter bei Franco Adessa, Autor des Textes in der Zeitschrift „Chiesa viva“: „Der Spitzendiplomat sagte, seine Quelle sei sein Freund, Mons. Bruno Heim, der Roncallis Sekretär an der Nuntiatur in Paris war, und dass diese Worte zu einer Gruppe von bedeutenden Persönlichkeiten gesprochen wurden. Dann wäre es der Freimaurer und antiklerikale französische Staatspräsident, Vincent Auriol, gewesen, der Kard. Angelo Roncalli ‚vorschlug‘, ein Konzil einzuberufen, „wenn er eines Tages Papst werden würde“.
Ein weiterer Verdacht der freimaurerischen Mitgliedschaft
Der langjährige Verdacht bezüglich der Verbindungen von Johannes XXIII. zur Freimaurerei wurde 1977, vierzehn Jahre nach seinem Tod, weiter geweckt. Von besonderem Interesse war eine in den USA veröffentlichte Anzeige, das Boston Pilot Magazine, das Repliken des Brustkreuzes von Johannes XXIII. zum Verkauf anbot. Das Kreuz war mit mehreren freimaurerischen Symbolen geschmückt und wurde von Erzbischof Capovilla von Loreto, Italien, mit Unterstützung des Vatikans zum Verkauf freigegeben.
Fátima International (FI), mit Büros in Australien, USA, Paraguay und Portugal, hat eine Pressemitteilung herausgegeben, in der behauptet wird, dass Kardinal Angelo Roncalli ein Freimaurer war. Im Jahr 1994 veröffentlichten die portugiesischen Zeitungen „O Dia“ und „Correio de Domingo“ eine Zusammenfassung der Untersuchungen von FI. Darin heißt es, dass Papst Johannes XXIII. [Roncalli] in eine geheime Gesellschaft, den Orden der Rosenkreuzer, eingeweiht worden war, während er 1935 als Charge d’Affairs des Vatikans in Paris diente.
Laut Fatima International hat Virgilio Guito, ehemaliger Leiter der italienischen Grande Oriente Freimaurerlogen, in einer Erklärung, die von der französischen Zeitung „30 Tage“ veröffentlicht wurde, gesagt: „Es scheint, dass Papst Johannes XXIII. in Paris initiiert worden ist und an den Arbeiten der Logen in Istanbul teilgenommen hat“. Der Sprecher sagte, dass Guito als Führer der italienischen Freimaurerei mit Sicherheit zu wissen vermag, ob Angelo Roncalli in Paris in den Orden eingeweiht worden sei. „Es wäre unglaublich leichtsinnig von ihm, eine solche Aussage zu machen, wenn sie nicht wahr wäre“, sagte er.
Der Australier Robert Bergin, ein 1996 verstorbenes Gründungsmitglied von FI, verbrachte die letzten Jahre seines Lebens in Portugal. Dort finanzierte er mehrere Publikationen, in denen er die Fakten darlegte, die die Notlage von Roncalli mit den Prophezeiungen der Jungfrau Maria in Fátima 1917 in Verbindung brachten. Seine Bemühungen, den Vatikan dazu zu bewegen, Roncallis freimaurerische Verbindungen zu untersuchen, waren erfolglos. Dies war wenig überraschend, denn 1976 hatte der Vatikan nicht auf die italienische Zeitschrift Burghese reagiert, die eine Liste von über hundert Bischöfen und Kardinälen veröffentlicht hatte, die angeblich Freimaurer waren. Die Liste stammte angeblich aus dem italienischen Freimaurer-Register und enthielt die Einweihungsdaten und Codenamen, die jedem der beteiligten Kleriker zugewiesen wurden.
(Quelle: http://www.opusdeialert.com/roncaliamason.htm)
Auch Angelo Roncalli duldete als Johannes XXIII. die Mitgliedschaft in der Freimaurerei
In seinem Buch „Der Ökumenismus, betrachtet von einem traditionellen Freimaurer“ erfahren wir von Yves Marsaudon (Inhaber des höchsten Grades des Schottischen Ritus):
Marsaudon: ‚Ich unterhielt enge Beziehungen zu Msgr. Roncalli, dem apostolischen Nuntius in Paris. Er hat mich mehrmals bei verschiedenen Anlässen in der Nuntiatur empfangen und mich bei mir zu Hause … besucht. Als ich zum Minister des Malteserordens ernannt wurde, habe ich dem Nuntius gegenüber gesagt, ich sei perplex darüber, da ich doch der Freimaurerei angehöre. Msgr. Roncalli jedoch hat mir förmlich geraten, Freimaurer zu bleiben.‘
Frage: ‚Hat er Sie nach seiner Wahl zum Papst weiterhin empfangen?‘
Marsaudon: ‚Ja, er hat mich in Castelgandolfo empfangen, in meiner Eigenschaft als emeritierter Minister des Malteserordens und er hat mir seinen Segen erteilt, wobei er mich abermals dazu ermunterte, für die Annäherung zwischen den Kirchen wie auch zwischen der Kirche und der traditionellen Freimaurerei zu wirken.‘ (Dr. Carlo Aberto Agnoli) (Quelle: https://www.angelfire.com/journal2/post/pope_mason.html)
Johannes XXIII. billigte also inhaltlich die Mitgliedschaft in der Freimaurerei, obwohl alle Päpste, wie oben dargelegt, diese Geheimgesellschaften als gefährlich eingestuft hatten. Ebenso bedeutet die Mitgliedschaft in der Freimaurerei die automatische Exkommunikation. Wenn also Angelo Roncalli bereits vor seiner Wahl zum Papst wirklich Freimaurer war, wovon tatsächlich auszugehen ist, dann ist er von der Kirche verurteilt und exkommuniziert.
In der Zeitschrift „30 Days“, Ausgabe vom 2. November 1994, Titel: „Ein Update zu Johannes XXIII.“ heißt es:
„Unsere Leser werden sich erinnern, dass wir in unserem Newsletter (Nuclear Horizons) vom Juni 1994 eine aufsehenerregende Aussage des Großmeisters des italienischen Großorient-Ordens der Freimaurer veröffentlichten, wonach ‚Papst‘ Johannes XXIII. Ende der 1940er-Jahre, als er Nuntius in Paris war, in die Freimaurerei aufgenommen worden sei. Wir wiesen darauf hin, dass Angelo Roncalli (Johannes XXIII.) – sollte diese Aussage zutreffen – unmöglich gültig zum Papst hätte gewählt werden können. Aufgrund seiner automatischen Exkommunikation gemäß Kirchenrecht (Nr. 2335) wäre er von vornherein ungeeignet gewesen. Da er kein Katholik war, konnte er nicht Oberhaupt der katholischen Kirche sein.“
Das Konklave von 1958 – Die Freimaurerei erwählte Angelo Roncalli zum Papst
Den Plan, den die Freimaurer seit langem hegten, haben sie mit der Wahl von Angelo Roncalli zum Papst endlich verwirklicht. Ein Mitglied der Freimaurerei wurde von den Katholiken als sichtbares Oberhaupt der katholischen Kirche anerkannt.
Franco Bellegrandi, ehemaliger Kammerherr und Mitarbeiter des ‚Osservatore Romano‘ schrieb 1977 ein Buch mit dem Titel ‚NIKITARONCALLI Das Gegenleben eines Papstes‘. In diesem Werk berichtet er, was ihm im September 1958, kurz vor dem Konklave, anvertraut wurde:
„Ich saß mit einer Persönlichkeit in einem Auto, von der ich wusste, dass sie eine hohe freimaurerische Autorität war und in Kontakt mit dem Vatikan stand. Der Mann sagte zu mir: ‚Der nächste Papst wird nicht Siri sein, wie in gewissen römischen Kreisen gemunkelt wird, weil er ein allzu autoritärer Kardinal ist. Man wird einen Papst der Versöhnung wählen. Dieser ist bereits ausgesucht worden; es handelt sich um den Patriarchen von Venedig Roncalli.‘ Ich erwiderte überraschend: ‚Ausgesucht, von wem denn?‘ ‚Von unseren Freimaurern, die im Konklave vertreten sind.‘ ‚Ja gibt es denn im Konklave Freimaurer?‘ ‚Aber gewiss doch. Die Kirche ist in unseren Händen.‘ ‚Wer regiert denn die Kirche?‘ hakte ich nach.
Nach kurzem Schweigen entgegnete mein Gesprächspartner: ‚Niemand kann sagen, wo sich der Kopf befindet. Der Kopf ist verborgen.‘ (Ed. Eiles, Rom, S. 62)
Kardinal Heenan, der beim Konklave 1958 anwesend war, erwähnte einmal: „Es gab kein großes Geheimnis um die Wahl von Papst Johannes. Er wurde gewählt, weil er ein sehr alter Mann war. Seine Hauptaufgabe war es, Msgr. Montini (später Paul VI.), den Erzbischof von Mailand, zum Kardinal zu machen, damit er im nächsten Konklave gewählt werden konnte. Das war die Politik und sie wurde präzise ausgeführt.“ (Kardinal Heenans Biographie, Crown of Thorns)
Kardinal Siri sagte selbst, dass das Konklave hätte offen und nicht mehr geheim sein sollen. Dann wäre der Einfluss der Freimaurerei zu verhindern gewesen. Was war im Konklave wirklich geschehen?
Angelo Roncalli war sich vor dem Konklave seiner Wahl sicher
„Am Vorabend des Konklaves, das Msgr. Roncalli wählen sollte, blieb dieser nicht untätig; er war seines Sieges fast schon gewiss. Am Freitag, dem 24. Oktober, dem Tag vor dem Abschluss des Konklaves, ließ er keinen geringeren als Giulio Andreotti zu sich kommen, jenen bekannten italienischen Politiker, der von der Witwe Calvi als wirklicher Chef der Loge P2 bezeichnet wird, um ihm in der verblümten Sprache der Diplomatie seine bevorstehende Wahl anzukündigen. (siehe Bellegrandi, a.a.O., S. 395)
Vor seiner Unterredung mit Andreotti hatte Roncalli zwei Briefe geschrieben, einen am 23. Okotber an den Bischof von Bergamo, Msgr. Piazzi, den zweiten einen Tag danach an den Bischof von Faenza, Msgr. Giuseppe Battaglia. Gegenüber Msgr. Piazzi kündete er das „neue Pfingsten“ an, das „in der Erneuerung des Hauptes“ erfolgen werde.
Nach dem Konklave 1958 rief Roncalli als Johannes XXIII. die Konklavisten zu einer ungewöhnlichen Nachwahlsitzung über Nacht zusammen: „Johannes XXIII. bat die Kardinäle, noch eine weitere Nacht im Konklave zu bleiben, anstatt es sofort zu verlassen, wie es üblich war … um sie erneut davor zu warnen, die Geheimnisse seiner Wahl Außenstehenden zu offenbaren …“ (Alden Hatch, A Man Named John, Hawthorn Books, 1963, S. 163)
„Nachdem er die jubelnde Menge auf dem Petersplatz begrüßt und gesegnet hatte, … befahl Johannes XXIII. den Kardinälen, sich nicht zu zerstreuen. Er wollte sich mit ihnen im Geheimen treffen. Dies war eine Belastung für einige der Kardinäle, die in ihren Neunzigern und bei schwacher Gesundheit waren, aber aus Respekt vor dem neuen Papst blieben sie alle. Es muss ein sehr sensibles Treffen gewesen sein, denn als Staatssekretär Tardini versuchte einzutreten, in dem Irrglauben, das Konklave sei vorbei, wurde er prompt von Frankreichs Kardinal Tisserant exkommuniziert.“ (Mark Fellows, Fatima im Zwielicht, S. 154) (Quelle: Papst Johannes XXIII. oder Antipapst Johannes XXIII.?)
Das Konklave im Jahr 1958
Wie Dr. Chojnovski schreibt, gab es am Vortag, dem 26. Oktober 1958 – es war das Christkönigsfest – 5 Minuten weißen Rauch, der aus dem Konklave kam. Das bedeutete, dass ein Nachfolger von Papst Pius XII. gewählt worden war.
Die Schweizer Wachen wurden benachrichtigt, um sich auf die Begrüßung des bald erscheinenden Papstes vorzubereiten. Und Radio Vatikan kündigte an: „Es kann absolut keinen Zweifel geben. Ein Papst wurde gewählt! “
Jedoch kam der neu gewählte Papst nicht auf die Loggia von St. Peter. Später in der Nacht des 26. Oktobers wurde vom Vatikan angekündigt, dass es sich um einen Fehler handelte.
Mgr. Joseph C. Fenton schreibt in seinem Tagebuch vom 2. November 1960: “Unser maltesischer Freund (der in Alexandria geboren wurde) erzählte uns, dass er Spelly [Kardinal Francis Spellman] aus dem Konklave von 1958 kommen sah, weiß und zitternd.”
Die Kirche wird in der Finsternis sein, wie ULF von La Salette bereits im 19. Jahrhundert verkündigt hatte.
In der Nacht vom Montag, den 27. Oktober, trat über Rom eine pränumbrale Mondfinsternis von 17.13 Uhr bis 18.16 Uhr auf.
Am nächsten Tag, dem 28. Oktober 1958, wählten die Kardinäle Kardinal Roncalli, der auf dem Balkon des Heiligen Petrus als Papst Johannes XXIII. erschien – der Name eines Gegenpapstes aus den Tagen des westlichen Schismas.
Die Bedeutung des Jahres 1960 für die Esoteriker und Satanisten
Inzwischen ist Angelo Roncalli als freimaurerischer „Papst“ Johannes XXIII. bei den Katholiken sogar zum Heiligen aufgestiegen. So viele Katholiken lassen sich immer noch zum Narren halten und verehren tatsächlich ein Mitglied der Freimaurerei, die nach Aussagen aller Päpste eine Synagoge Satans ist, als katholischen Heiligen!
In den satanischen Kreisen spricht man davon, dass die Zeit des Geistes (diejenige des luziferischen Pfingsten) gekommen sei. Es ist das, was man die Periode des „großen Lichtes des großen Geistes“ nennt. Dabei gilt ein Jahr als das Scharnier zwischen der neuen und der vorhergehenden Periode: es handelt sich um das Jahr 1960.
Dazu schrieb der esoterische Autor Jules Constant Salémi:
„Die dritte Periode, die nun zu Ende geht, bereitet auf das Reich des Geistes vor.“ („Fenetre sur la Lumière“, 1965) – Das Reich des Geistes ist das Reich Satans!
Derselbe Verfasser sagt überdies, dass 1960 „die große Nacht zu Ende geht“ (ebd. S. 390) und dass das „der Anfang der Aufklärung der Geheimnisse der Bibel“ ist … (ebd., S. 131) Ein solches Jahr, fügt er hinzu, ist „ein wichtiges Scharnier“.
Er liefert eine Präzisierung: „Merken wir an, dass es 1960 ist, da Papst Johannes XXIII. seine tiefgreifenden und spektakulären Reformen der Organisation der katholischen Kirche begonnen hat, eine Aufgabe, die sein Nachfolger Paul VI. glücklich fortführt. Handelt es sich um die Rückkehr der Kirche des Petrus auf den wahren Weg des Herrn? Wir sind fest davon überzeugt. Der Plan Gottes erfüllt sich zum vorhergesehenen Zeitpunkt mit mathematischer Genauigkeit“. (S. 131, Anm. 93)
Salémi konnte „prophezeien“: „Das neue Evangelium des Johannes wird bald auf der ganzen Erde gepredigt werden“. („Le Message de l’Apocalypse“, S. 293)
Die Folgen, die sich aus der Wahl Roncallis zum Papst aus der Sicht der Freimaurer ergeben
Einige Äußerungen von Freimaurern zeigen auf, welche Folgen die Wahl einer Freimaurers zum ‚Papst‘ der katholischen Kirche für die weitere Zukunft hat.
Yves Marsaudon, Freimaurer des 33. Grades im Schottischen Ritus kommentiert zur Wahl von Roncalli: „Das in Rom heutzutage grassierende Universalismusgefühl entspricht sehr unserem Daseinszweck … wir unterstützen von ganzem Herzen die Revolution Johannes XXIII.“ (Yves Marsaudon in seinem Buch Ökumenismus aus der Sicht eines traditionellen Freimaurers , Paris: Ed. Vitiano; zitiert von Dr. Rama Coomaraswamy, Die Zerstörung der christlichen Tradition, S. 144.)
„Sollten noch Überreste von Gedankengut existieren, die an die Inquisition erinnern, werden sie in einer anschwellenden Flut von Ökumene und Liberalismus untergehen. Eine der greifbarsten Folgen wird der Abbau der spirituellen Barrieren sein, die die Welt spalten. Von ganzem Herzen wünschen wir den Erfolg der Revolution Johannes XXIII.“ (L’oecumenisme vu par un Franc Macon de Tradition, Yves Marsaudon, 1964, Paris, S. 26)
Angelo Roncalli hatte als Nuntius von Frankreich bereits den Freimaurer des 33. Grades und engen Freund Baron Yves Marsaudon zum Leiter des französischen Zweigs des Malteserordens, eines katholischen Laienordens, ernannt. Dies löste einen schweren Skandal für das Papsttum Pius XII. aus. (Paul I. Murphy und R. Rene Arlington, La Popessa, 1983, S. 332–333)
Charles Riandley, der Souveräne Großkommandeur des Obersten Rates von Frankreich (Schottischer Ritus), sagte voller Zuversicht voraus, wie die Politik Roncallis und Montinis die Freimaurer-Agenda voranbringen würde: „Wir sind von der Engstirnigkeit der spirituellen, kulturellen, wissenschaftlichen, sozialen und wirtschaftlichen Strukturen überzeugt, die bis in unsere Zeit das Handeln und Denken des Menschen behindert haben … Doch diese Strukturen sind bereits teilweise zerbrochen. Einige päpstliche Entscheidungen haben dazu beigetragen. Wir sind sicher, dass sie letztendlich alle zerstört werden … Gewiss, nicht alles ist zu verwerfen; aber was nicht zu retten ist, wird nicht zu retten sein, es sei denn, es wird erneuert.“ (L’oecumenisme vu par un Franc Macon de Tradition, Yves Marsaudon, 1964, Paris, S. 15, 16)
Die freimaurerische Enzyklika „Pacem et Terris“ von Angelo Roncalli als ‚Papst Johannes XXIII.
Roncalli verfasste als ‚Johannes XXIII.‘ eine Enzyklika namens ‚Pacem et Terris‘, die freimaurerische Inhalte enthält. Dafür wurde er am 21. April 1963 vom Generalsekretär der britischen Kommunistischen Partei, John Gollan, vor laufenden Fernsehkameras gelobt. Gollan sagte, die Enzyklika ‚Pacem et Terris‘ [von Johannes XXIII.] habe ihn überrascht und erfreut, und deshalb habe er seine „aufrichtigste Zufriedenheit auf dem kürzlich stattgefundenen 28. Parteitag“ zum Ausdruck gebracht. (Pater Joaquin Saenz Y Arriaga, The New Montinian Church,Brea, CA., S. 170)
‚The Masonic Bulletin‘, das offizielle Organ des Obersten Rates des 33. Grades des Alten und Angenommenen Schottischen Ritus der Freimaurer für den Freimaurerdistrikt der Vereinigten Staaten von Mexiko, ansässig in der Lucerna-Straße 56, Mexiko, D.F. (18. Jahrgang, Nr. 220, Mai 1963) schreibt:
Das Licht des Großen Architekten des Universums erleuchtet den Vatikan.
„Im Allgemeinen hat die Enzyklika ‚Pacem in Terris‘, die an alle Menschen guten Willens gerichtet ist, Trost und Hoffnung gespendet. Sowohl in demokratischen als auch in kommunistischen Ländern wurde sie allenthalben gelobt. Lediglich die katholischen Diktaturen haben missbilligend auf sie geblickt und ihren Geist entstellt. Uns sind viele der darin enthaltenen Begriffe und Lehren vertraut. Wir haben sie von illustren rationalistischen, liberalen und sozialistischen Brüdern vernommen. Nachdem wir die Bedeutung jedes einzelnen Wortes sorgfältig abgewogen haben, könnten wir sagen, dass die Enzyklika ‚Pacem in Terris‘ – ungeachtet des sprichwörtlichen und typischen literarischen Ballasts des Vatikans – ein kraftvolles Bekenntnis zur freimaurerischen Lehre darstellt … wir zögern nicht, ihre aufmerksame Lektüre zu empfehlen.“
(Quelle: P. Joaquin Saenz Y Arriaga, *The New Montinian Church*, S. 147–148)
„Die Ausrichtung unseres Handelns: Fortsetzung des Werkes Johannes’ XXIII. und all jener, die ihm auf dem Weg zum templarischen Universalismus gefolgt sind.“ (‚Resurgence du Temple‘, herausgegeben und redigiert von den Tempelrittern [Freimaurern], 1975 n. Chr.; A.D.O. Datus, „Ab Initio“, S. 60)
Der Papstname Johannes XXIII.
Zum Abschluss sind noch einige Bemerkungen zu Roncallis Entscheidung, sich ‚Johannes XXIII.‘ zu nennen, angebracht.
Das große Abendländische Schisma mit seinen Gegenpäpsten
Petrus Franziskus nahm als Papst den Namen Benedikt XIII. (1724 bis 1730) an, den auch Pedro de Luna als Gegenpapst (1394 bis 1423) trug. Dagegen ist der Name „Johannes XXIII.“ von den Päpsten fünfhundert Jahre lang gemieden worden.
Der Grund liegt in dem weltlich gesinnten und berüchtigten Baldassare Cossa, der als Gegenpapst den Namen Johannes XXIII. (1410 bis 1415) annahm. Denn Baldassare Cossa wurde, als er noch Legat von Bologna war, die Seele der gegen den rechtmäßigen Papst Gregor XII. angezettelten Verschwörung. Darum nannten beide Päpste, Gregor XIII. wie auch Benedikt XIII. (14. Dezember 1409) ihn einen „Sohn des Verderbens und Zögling der Gottlosigkeit“.
Cossa drängte als Gegenpapst mit größerem Nachdruck auch auf einen Krieg gegen König Ladislaus, der Gregors Beschützer war, und verkündete einen Kreuzzug gegen ihn.
Frappierende Ähnlichen zwischen Baldassare Cossa und Angelo Roncalli
Die Parallelen zwischen dem ersten Gegenpapst Johannes XXIII. (Baldassare Cossa) und dem zweiten (Angelo Roncalli) sind frappierend:
Die Regierungszeit des Gegenpapstes Baldassare Cossa als Johannes XXIII. dauerte fünf Jahre, von 1410 bis 1415, genau wie so lange wie die Regierungszeit von Angelo Roncalli als Johannes XXIII., nämlich von 1958 bis 1963.
Als Gegenpapst berief Cossa als Johannes XXIII. ein falsches Konzil ein, das Konzil von Konstanz, denn als falscher Papst konnte er kein wahres Konzil einberufen. Erst als Martin V. als wahrer Papst gewählt war, wurde das Konzil zu einem wahren ökumenischen Konzil. Hier sei auf das sog. Konzil von Pisa, Vorgänger des Konzils von Konstanz, verwiesen, dass ebenfalls kein wahres Konzil, sondern nur eine Synode war.
Roncalli als Johannes XXIII. eröffnete ebenfalls ein falsches Konzil, genannt II. Vatikanisches Konzil.
Als Gegenpapst eröffnete Cossa als Johannes XXIII. im 4. Jahr seiner Herrschaft, im Jahr 1414, sein falsches Konzil in Konstanz.
Roncalli eröffnete als Johannes XXIII. im 4. Jahr seiner Herrschaft, im Jahre 1962, das Zweite Vatikanische Konzil.
Die Regierungszeit von Cossa als Gegenpapst Johannes XXIII. endete kurz vor der 3. Sitzung seines falschen Konzils im Jahr 1415.
Roncalli starb als Johannes XXIII. kurz vor der 3. Sitzung des Zweiten Vatikanischen Konzils im Jahr 1963 und beendete damit seine Herrschaft.
Diese Ähnlichkeiten können kaum zufällig sein.
Reaktionen der Freimaurer aus Anlass des Todes von Roncalli
Als Angelo Roncalli gestorben war, würdigte die Freimaurerei diesen Papst öffentlich als einen der ihren. Die Westmexikanische Großloge ließ am 4. Juni 1963 eine bezahlte Todesanzeige in der mexikanischen Tageszeitung “El Informador“ erscheinen.
DIE WESTMEXIKANISCHE GROSSLOGE
der freien und angenommenen Maurer bekundet anlässlich des Todes von
Papst Johannes XXIII.
ihren Schmerz über das Ableben dieses großen Mannes, der kam, um die Ideen, Gedanken und Riten der römisch- katholischen Liturgie zu revolutionieren.
DIE ENZYKLIKEN “MATER ET MAGISTRA” UND “PACEM IN TERRIS” haben die Auffassungen zugunsten
DER RECHTE DES MENSCHEN UND SEINER FREIHEIT
revolutioniert.
Die Menschheit hat einen grossen Menschen verloren, und die Maurer anerkennen an IHM seine erhabenen Grundsätze, seine Mitmenschlichkeit und seine Haltung eines GROSSEN LIBERALEN.
Guadaljara, Jalisco, Mexiko, den 3. Juni 1963 WESTMEXIKANISCHE GROSSLOGE Lic. José Guadulupe Zuno Hdez.
(Bezahlte Anzeige)
Quelle: The new Montinian Church, S. 147
Dieser Beitrag ist eine erweiterte Fassung des Beitrages, der ursprünglich am 15. Juli 2021 unter dem Titel „Übernahme des hl. Stuhls durch die Freimaurerei“ auf weltgeschehen.info. erschien.
Siehe auch den Beitrag:







