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Apostasie: Grundlagen und Antworten zu Fragen des Abfalls vom katholischen Glauben
Unter dem Stichwort Glaubensabfall seit 1965 gibt KI folgende Antwort:
Seit dem Höhepunkt der Kirchenmitgliedschaft in den 1960er-Jahren verzeichnen die großen Kirchen in Deutschland kontinuierliche Verluste. Jährlich verlieren beide Kirchen in absoluten Zahlen ein Ausmaß an Mitgliedern, das etwa der Einwohnerzahl einer Großstadt wie Bielefeld entspricht.
Weiter lesen wir:
Der signifikante Glaubensabfall in der westlichen Gesellschaft begann ab Mitte der 1960er Jahre. Während 1965 noch über 95 % aller Deutschen Mitglied in einer der beiden großen Kirchen waren, ist diese Zahl mittlerweile auf rund 43 % geschrumpft. Konfessionslose stellen mittlerweile eine historische Mehrheit.
Dieser historische Traditionsabbruch hat sich tiefgreifend auf Gesellschaft und Kultur ausgewirkt:
– Historischer Wendepunkt: Das Ende des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962–1965) markiert paradoxerweise den Beginn eines massiven Einbruchs bei Kirchenbesuchen und kirchlicher Bindung.
– Beschleunigte Säkularisierung: In Deutschland gibt es laut dem Statista Religions-Portal mittlerweile mehr Menschen ohne Religionszugehörigkeit als Katholiken und Protestanten zusammen. Allein im Jahr 2023 verzeichneten die Großkirchen fast 800.000 Austritte.
– Theologischer Wandel: Die Abkehr von traditionellen Dogmen hin zu einer pluralistischeren, liberaleren Auslegung des Glaubens hat die Bedeutung von Institutionen und verbindlichen Glaubenssätzen stark reduziert.
Doch damit sind die tatsächlichen Ursachen und Gründe für den Glaubensabfall nicht benannt. Mit der Website apostasie.info soll den Ursachen nachgegangen werden.
