Das Montinische Konzilsrevolution in Tiara und Chorrock
Auch wenn daran gezweifelt wird, es gab ein freimaurerisches Programm zur Unterwanderung der katholischen Kirche, um diese zu zerstören. Die Zerstörung der Kirche konnte nach Anweisung der Alta Vendita (Hohe Venta) nur geschehen in einem Konzil, in welchem eine Revolution in Tiara und Chorrock durch Konzilsrevolutionäre in Verbindung mit einem abtrünnigen Papst möglich war.
Die Alta Vendita (Hohe Venta) war der oberste Zweig der italienischen Freimaurerei, der seine Mitglieder mit äußerster Sorgfalt aussuchte. Sie stand in Beziehung mit den Obersten Räten des Schottischen Ritus. Die oberste Alta Vendita bestand aus 40 Mitgliedern, die allesamt aus der revolutionären Elite der Logen und Ventas ausgesucht wurden. Während der Sturz der Throne der den Carbonari zugewiesene Auftrag war, hatte die Hohe Venta die Aufgabe, „erstens die zeitliche Macht der Päpste zu brechen, und zweitens, noch kühner, noch unglaublicher, die katholische Kirche in ihren Mitgliedern, ihren Sitten und sogar in ihren Dogma zu korrumpieren.“ (Msgr. Delassus, zitiert in: Die Verfinsterung der Kirche, S. 54)
Unter anderem heißt es nämlich in der Anweisung:
„Ihr werdet eine Revolution in Tiara und Chorrock predigen, die mit dem Kreuz und dem christlichen Banner marschiert, eine Revolution, die nur einer geringfügigen Anfachung bedarf, angestachelt zu werden braucht, um alle vier Ecken der Welt in Brand zu setzen.“ (ebd., S. 56)
Diese Revolution in Tiara und Chorrock wurde unter Montini in dem Räuberkonzil von den freimaurerischen Bischöfen und Modernisten erfolgreich durchgeführt. Damit war der Plan der Freimaurer, die Eroberung der Kirche von innen durch abtrünnige Bischöfe und Kardinäle, Freimaurer oder Anhängern von freimaurerischen Ideen in einer seit langem aufgebauten modernistischen Bewegung gelungen.
Die Revolution, die nach dem Freimaurer Lafargue „der Triumph des Menschen über Gott“ ist, zeigt sich auch im Montinischen Räuberkonzil, in dem als Ergebnis der konziliaren Revolution scheinbar der Mensch über Gott triumphiert hat.
Das Konzil unter Montini/’Paul VI.‘ war ein Anti-Vatikanum
Im Beitrag „Vom Räuberkonzil zur Räuberkirche“ ist dargestellt, warum in diesem Konzil neue Lehren als verbindlich verkündet wurden und die Mitglieder dieser neuen Konzilskirche diesen Irrlehren folgen mussten. Wer von den Katholiken nicht verblendet wurde oder sich nicht einfach dumm gestellt hatte, der musste schließlich erkennen, dass diese ‚Neue Montinische Konzilskirche‘ nicht die katholische Kirche ist. Mit dem geschlossenen Abfall der Konzilsväter, indem sie die Konzilsdokumente unterschrieben haben, waren auch die Bischöfe, die diesen neuen Irrlehren folgten, von der katholischen Kirche abgefallen. Für diejenigen, die immer noch daran zweifeln, soll der folgende Text eine Hilfe sein.
Hatte das Vatikanum unter dem Pontifikat von Papst Pius IX. mit seinen Definitionen und namentlich jener der päpstlichen Unfehlbarkeit den Glauben und die Kirche nachhaltig gestärkt und ihren Feinden einen kräftigen Hieb versetzt, so geschah nun das gerade Gegenteil. Unter Roncalli und Montini erhielten Glaube und Kirche den entscheidenden Schlag, um eine neue Kirche zu etablieren. Die Feinde der katholischen Kirche triumphierten.
Man kann das Vatikanum 2 daher nicht als Fortsetzung des I. Vatikanums auffassen, sondern als dessen Gegenteil, als dessen Umkehrung sozusagen. Es ist daher angebracht, nicht vom „Zweiten Vatikanum“ zu sprechen, sondern lieber vom Anti-Vatikanum. Es gab bisher nur ein Vatikanisches Konzil. Das sog. ‚II. Vatikanische Konzil‘ war eine Perversion des katholischen Vatikanums unter Pius IX. und eine teuflische Rache der Feinde Christi. Es war eben ein Räuberkonzil.
Kardinal König gab zu, dass es sich um ein Anti-Vatikanum handelte
Kardinal Franz König, Erzbischof von Wien und nachgewiesen ein Freimaurer, spielte eine Schlüsselrolle bei den Vorbereitungen des Zweiten Vatikanischen Konzils. In dem Buch-Interview ‚Chiesa dove vai?‘ [Wohin geht die Kirche?] beantwortete Kardinal Franz König Fragen des Journalisten Gianni Licheri zum ‚Zweiten Vatikanischen Konzil‘ und zur Zukunft der Kirche.
Licheri: „Hat das Konzil Ihrer Meinung nach auch in Europa seine segensreichen Früchte getragen?“
König: „Ja, durchaus, auch in Europa, aber hier haben viele Konzilsdokumente die Regale nicht verlassen. Es wird zum Beispiel viel über die Liturgie geredet, als wäre sie das einzige Problem, mit dem das Konzil konfrontiert war. Außerdem messen die Menschen den Rändern [den Radikalen], die versucht haben, sich durchzusetzen, zu viel Bedeutung bei und vergessen dabei den echten Fortschritt, den das Zweite Vatikanum gebracht hat. In der Kirche fand dieser Fortschritt vor allem durch die Anerkennung der positiven Aspekte der Geschichte, der Wissenschaften und der Künste statt – kurz gesagt, jener menschlichen Kategorien, die weniger als 100 Jahre zuvor vom Syllabus abgelehnt und nur 48 Jahre zuvor [in der Enzyklika] Pascendi erneut verurteilt worden waren.“
„Warum aber sollten wir ein ‚vor‘ und ’nach‘ dem Zweiten Vatikanum fürchten oder letzteres als verhängnisvoll ablehnen, wenn wir historisch gesehen das Gegenteil zugeben sollten, wie Karl Rahner die Gelegenheit hatte zu bekräftigen? Er sagte: ‚Die Kirche wurde auf diesem Konzil erneuert, weil sie eine universale Kirche wurde, und als solche sandte sie der Welt eine Botschaft, die, obwohl sie immer die Botschaft Jesu war, heute vollständiger und mutiger als zuvor verkündet wird.’“ (Chiesa dove vai? Gianni Licheri interroga il Cardinale Franz König, Rom: Borla, 1985 pp. 103-104).
Die Feinde der Kirche haben das Anti-Vatikanum vorausgesagt
Der von der Kirche abgefallene Luzifer-Anhänger Abbé Roca schrieb in „Abbé Gabriel und seine Braut“: „Ich glaube, dass der Gottesdienst, so wie ihn die Liturgie, das Zeremonienbuch, das Ritual und die Vorschriften der römischen Kirche regeln, demnächst bei einem ökumenischen Konzil eine Umwandlung erfahre wird, die ihm einerseits die ehrwürdige Einfachheit des apostolischen goldenen Zeitalters wiedergeben und ihn andererseits mit dem Zustand des modernen Bewusstseins sowie der modernen Zivilisation in Einklang bringen wird.“ (zitiert in: Die Verfinsterung der Kirche, S. 66)
Der Theosoph und spätere Anthroposoph Rudolf Steinerwar ein ehemaliger Anhänger der russischen Theosophin Helena Blavatsky. Diese Frau war eine der ersten Frauen, die in einer gemischten Freimaurerloge den 33. Grad erlangten. Sie war die Begründerin der Theosophie und eine große Autorität in der esoterischen und okkultistischen Welt. Rudolf Steiner also schrieb im Jahr 1910: „Wir brauchen ein Konzil und einen Papst, der es einberuft.“ (zitiert bei: Msgr. Graber ,Der heilige Athanasius und die Kirche unserer Zeit‘). Auch Alice Bailey, Begründerin des Lucifer Trust, jener theosophischen und satanistischen Organisation, die bei der UNESCO operiert, sagte im Jahr 1919 das Auftauchen einer ‚Universalen Kirche‘ voraus, deren „definitives Profil gegen Ende des Jahrhunderts“ erscheinen werde.
Diese Kirche werde „den äußeren Anschein bewahren, um die zahlreichen Ressourcen zu nutzen, die dem Klerus üblicherweise zur Verfügung stehen“. Alice Bailey fuhr fort: „Es wird keine Abgrenzung zwischen der einzigen Universalen Kirche, der Heiligen Loge aller wahren Freimaurer, sowie den engsten Zirkeln der esoterischen Gesellschaften geben.“ Sie folgerte, auf diese Weise würden „die Ziele und das Werk der Vereinten Nationen reifen, und eine neue Kirche Gottes, gebildet aus allen Religionen und geistigen Gruppen wird der großen Ketzerei des Abgrenzungswahns ein Ende bereiten.“ (Zitate aus: Die Verfinsterung der Kirche, S. 66/67)
Womit sie mit der Ketzerei des Abgrenzungswahns die katholische Kirche meinte.
Warum nennen wir Vatikanum 2 ein Räuberkonzil?
In Buchbergers „Lexikon für Theologie und Kirche“ lesen wir unter dem Stichwort ‚Räubersynode‘, dass diese Bezeichnung für die Synode von Ephesus, die im Jahr 449 stattfand, in Umlauf kam.
Der Monophysitismus, der die häretische These, Jesus Christus habe nur eine einzige, nämlich göttliche Natur, wurde auf dieser Synode zum Dogma erklärt.
Wir lesen im Lexikon, dass Dioskur, der zum Vorsitzenden ernannt wurde, die Versammlung terrorisierte, „unterstützt von Juvenalis von Jerusalem und Thalassius von Cäsarea, von seinen ägyptischen Bischöfen und Mönchen, von kaiserlichen Beamten und vom Militär“. Er „setzte schon in der 1. Sitzung vom 8.8. durch, dass Eutyches freigesprochen und als orthodox erklärt, die Lehre von den 2 Naturen in Christus verdammt“ wurden. Nicht der Papst, sondern der Kaiser bestätigte die Beschlüsse.
Auf der unter Patriarch Flavianus November 448 abgehaltenen Synode zu Konstantinopel war Eutyches auf die Anklage des Bischofs Eusebius von Doryläum hin wegen Häresie des Monophysitismus verurteilt worden.
Jetzt aber auf der Räubersynode wurde der exkommunizierte Presbyter Eutyches rehabilitiert, stattdessen wurde Bischof Flavianus von Konstantinopel abgesetzt, misshandelt und in die Verbannung geschickt, wo er am 11. August 449 starb. Der dogmatische Lehrbrief des Papstes Leo I. wurde auf der Räubersynode nicht verlesen, seine Legaten übel behandelt. Papst Leo I. bezeichnete die Synode lateinisch als latrocinium, Räuberhöhle, worauf der Ausdruck „Räubersynode“ zurückgeht.
Die Ähnlichkeiten der Räubersynode von Ephesus mit dem Vatikanum 2 sind verblüffend
Vergegenwärtigen wir uns den Verlauf des Konzils von 1962 bis 1965, dann stellen wir doch verblüffende Ähnlichkeiten mit der Räubersynode von Ephesus fest.
Da haben wir zum einen, dass Roncallli die unter Verdacht stehenden Theologen und Periti Rahner, Ratzinger, Congar, de Lubac und andere rehabilitiert und zum Konzil als Periti zugelassen hat.
Am 28. April 1969 verkündete Montini als Paul VI. die Gründung der Internationalen Theologischen Kommission, eines Organs, das parallel zur Glaubenskongregation entstehen sollte. Bei dieser Gelegenheit berichtete die seriöse französische Zeitschrift ‚Informations Catholiques Internationales‘ (Nr. 336 – 15. Mai 1969, S. 9) über die Sache und gab die Liste der 30 für die Kommission ausgewählten Theologen bekannt. Theologen, die vom Heiligen Offizium unter Kardinal Ottaviani der Häresie verdächtigt wurden, waren Joseph Ratzinger, Yves Congar, Henri de Lubac, Karl Rahner und Hans Urs von Balthasar.
Dann haben sich die aufmüpfigen Progressisten und Modernisten wie Revolutionäre verhalten, die alles daran setzten, die von der Theologischen Kommission unter Kardinal Ottaviani erarbeiteten orthodoxen Schemata zu schleifen und ihre eigenen mit Häresien gespickten Schemata durchzusetzen. Dieses Vorgehen glich regelrecht einem Umsturz, der ihnen mit ungeheurer Raffinesse und Unterstützung der ‚Päpste‘ Roncalli und Montini gelang.
Ein wichtiger Hinweis auf den revolutionären Umsturz war das Verhalten der Aufständischen gegen den Präfekten des Heiligen Offiziums, Kardinal Ottaviani. Sie sorgten dafür, dass ihm das Mikrofon während seiner Rede abgedreht wurde.
Auch eine Petition von 435 Konzilsvätern, den Kommunismus zu verurteilen, verschwand unbeachtet in einer Schublade. Die konservative ‚Opposition‘ gegen die dominierende liberale Minderheit organisierte sich erst recht spät und konnte nichts Entscheidendes mehr ausrichten. Außer ein paar Abschwächungen oder Verwischungen allzu liberaler Aussagen in den Konzilstexten vermochten sie nichts zu erreichen Kardinal Suenens beschrieb später das Vatikanum 2 als „die Französische Revolution in der Kirche“.
Das Konzil begann mit einem Gewaltakt
Wie die französische Revolution, so begann auch das Konzil unter Roncalli/’Johannes XXIII.‘ mit einem Gewaltakt.
Auf dem Konzil gab es eine liberale Minderheit, der es im Handstreich, ja mit einem Gewaltakt gelang, sofort zu Beginn das ganze Konzil unter ihre Kontrolle und in ihre Gewalt zu bringen. Die von Wiltgen sogenannte ‚Europäische Allianz‘ oder ‚Rheinische Allianz‘ begann ihren Putsch gleich in der allerersten Sitzung mit der Ablehnung der unter Kardinal Ottaviani vorbereiteten Schemata. Es gelang ihnen, ihre eigenen Kandidaten auf die entscheidenden Plätze zu setzen. Indem es ihnen gelang, die vorbereiteten Konzilsschemata zu verwerfen, konnten sie nun das Konzil nach ihren Wünschen lenken und beeinflussen.
Roberto de Mattei hat in seinem Buch ‚Das Zweite Vatikanische Konzil‘ berichtet, was ‚Kardinal‘ Suenens in seinen Erinnerungen als die ‚revolutionäre Tragweite des Vorfalls‘ hervorgehoben hat: „Glücklicher Coup und wagemutige Verletzung des Reglements! … Die Geschicke des Konzils wurden zu einem gut Teil in diesem Augenblick entschieden. Johannes XXIII. war darüber froh.“ (S. 231)
Der Coup war von langer Hand vorbereitet. Ein holländischer Bischof kommentierte gegenüber einem amerikanischen Priester: „Das war unser erster Sieg!“ (S. 232) Das Konzil begann also mit einem Gewaltakt. Auf der Räubersynode zu Ephesus waren ebenfalls Gewaltakte notwendig, um ein falsches Dogma durchzusetzen.
Einer radikalen Minderheit gelang im Handstreich die Führung auf dem Konzil
Wie in der Französischen Revolution und allen anderen Revolutionen, ist es eine radikale Minderheit, die die Führung übernimmt
Roberto de Mattei hat in seinem Buch über den Verlauf geschrieben:
„Nachdem mit dem Einbringen der eigenen Kandidaten in die Kommissionen die Stellungen erst einmal besetzt waren, konnte die mitteleuropäische Allianz zum zweiten Schritt übergehen: dem Umsturz der Schemata, die von den Kommissionen und vom Papst selbst approbiert waren. Die Texte der ersten sieben Schemata waren am 10. Juli 1962 an Papst Johannes XXIII. gesandt worden.“ (S. 264)
Doch die orthodoxen Dokumente von 54 Dekreten und 15 dogmatischen Konstitutionen wurden von den progressistischen Teilnehmern hinweggefegt. „Ziel war es, eine Taktik zu erörtern, um die theologischen Schemata zu ’schleifen’…“ Sie erreichten ihr Ziel: 1. durch eine personale Umstellung der zehn Konzilskommissionen und 2. durch Eliminierung der vorbereiteten Schemata.
Roncalli ließ deshalb, nachdem er alle der Häresie verdächtigen Theologen rehabilitiert, die Kardinal Ottaviani unter Pius XII. getadelt hatte, neue Schemata ausarbeiten und ließ die unter Ottaviani verfassten Schemata verschwinden.
Die Ersetzung des orthodoxen Schemas ‚De unitate Ecclesiae‘ durch das häretische Dokument ‚Lumen Gentium‘
Kardinal Ottaviani erläuterte in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der Theologischen Kommission das Dokument ‚De unitate Ecclesiae‘, „dass es von 36 Experten verfasst worden war und 36 Berater hinzugezogen wurden, die 15 verschiedenen Nationen angehörten, großenteils Universitätsprofessoren oder Lehrtätige von den großen internationalen kirchlichen Institutionen.“ (Quelle: de Mattei, a.a.O. S. 302)
Kardinal Suenens, der mit seiner Aussage: „Das II. Vatikanum war das Jahr 1789 der Kirche“ die luziferische Revolution des Konzils bestätigte, hatte von dem Theologen Gérard Philips verlangt, „einen neuen Text von ‚De Ecclesia‘ zu verfassen. Philips hatte im Geheimen daran gearbeitet, unter Mitarbeit einiger Theologen seines Vertrauens wie Congar, Colombo, Rahner, Ratzinger, Semmelroth, McGarth, ohne dass die Theologische Vorbereitungskommission davon wusste; doch war der Text in die Hände des Sekretärs der Theologischen Kommission Tromp gelangt und hatte bei ihm für Irritationen gesorgt.“
De Mattei schreibt dann:
„Es war in höchster Weise unehrlich, dass ein Theologe insgeheim an einem Alternativtext zu dem Text jener Kommission arbeitete, deren Mitglied und Berater er war.“ (ebd., S. 301)
Kardinal Ottaviani hat in seiner Intervention erklärt, dass bereits ein Ersatzschema (der progressistischen Minderheit) verbreitet wurde, bevor das unter ihm erarbeitete Schema verteilt und publik gemacht wurde.
Über Kardinal Liénart wird berichtet, dass er „die erste Kanonenkugel abgefeuert“ habe. Er sagte nämlich: „Das Schema … erfasst die Kirche nur als menschliche Institution, während sie ein Mysterium und das Sakrament aller Nationen ist.“ „Insbesondere hat er verlangt“, so wird berichtet, „dass die römische Kirche und der mystische Leib Christi nicht gleichgesetzt werden.“ (S. 302)
Das häretische Konzilsdokument ‚Lumen Gentium‘ wurde mit 2151 Stimmen und 5 Gegenstimmen angenommen.
Msgr. Gherardini kommentierte das Dokument in der Weise, dass es sich entschieden dem Synkretismus öffnet. Karl Rahners „anonyme Christen“ und Schillebeeckx „implizite Christen“ finden sich in dem Konzilsdokument wieder.
Auf dem Anti-Vatikanum wurde das Dogma über das Wesen der Kirche verändert
Wir können deshalb mit Fug und Recht behaupten, dass das Vatikanum 2 – wie die Synode von Ephesus 449 – als eine Räubersynode oder ein Räuberkonzil genannt werden kann.
Der Heilige Geist selbst beseelt die katholische Kirche, seit Er am Pfingsttag über die versammelten Apostel kam. Er beseelte noch jedes Konzil der Kirche, einschließlich des Vatikanums unter Papst Pius IX., aber Er beseelte ganz offensichtlich nicht das ‚II. Vatikanum‘. Daher war auch die Tyrannei auf dem ‚II. Vatikanums‘ möglich.
Das ‚2. Vatikanum‘ hat durch den Sieg der Freimaurer und Modernisten und der Änderung des Dogmas über das Wesen der Kirche eine andere, eine wesentlich neue, eine wesentlich andere Kirche geschaffen. Es ist eine Anti-Kirche, die aus dem Anti-Vatikanum hervorging. Sie kann nicht die katholische Kirche sein, weil die katholischeKirche ja in ihrem Wesen unveränderlich ist.
Wenn also wesentliche Veränderungen über das Wesen der Kirche auf dem Anti-Vatikanum durchgesetzt wurden, so müssen wir notwendigerweise daraus folgern, dass sie nicht von der Autorität der Kirche kommen können! – Warum?
Die Autorität der Kirche ist die Autorität Christi
Weil die Autorität der Kirche die Autorität Christi ist. Papst Pius XII. lehrte dies zuletzt in seiner Enzyklika „Mystici corporis“: Die Macht und die Autorität des Papstes ist dieselbe wie die Autorität Christi. Es gibt nicht zwei unterschiedliche Autoritäten an der Spitze der Kirche. Es gibt zwar ein unsichtbares Haupt – Jesus Christus – und ein sichtbares Haupt – den Papst. Der Papst aber ist der Stellvertreter Jesu Christi auf Erden und spricht deshalb mit Seiner göttlichen Autorität. Darum ist die Autorität des Papstes dieselbe wie die Autorität Christi. (siehe den Beitrag: Christus und sein sichtbarer Stellvertreter) Papst Pius XII. lehrt dies mit aller Deutlichkeit:
Christus „hört zwar nicht auf, die Kirche auf geheimnisvolle Weise in eigener Person zu regieren, auf sichtbare Weise jedoch leitet er sie durch den, der auf Erden seine Stelle vertritt. Bereits nach seiner glorreichen Himmelfahrt war die Kirche nicht nur ihm selber, sondern auch auf Petrus als dem sichtbaren Grundstein erbaut. Dass Christus und sein Stellvertreter auf Erden nur ein einziges Haupt ausmachen, hat Bonifaz VIII., Unser Vorgänger unvergesslichen Andenkens, durch das apostolische Schreiben ‚Unam sanctam‘ (Bonifaz VIII., Bulle Unam sanctam vom 18. November 1302. Denzinger Nr. 468; vgl. Corp. Iuris Canonici Extr. comm., I, 8) feierlich erklärt, und seine Nachfolger haben diese Lehre immerfort wiederholt.
In einem gefährlichen Irrtum befinden sich also jene, die meinen, sie könnten Christus als Haupt der Kirche verehren, ohne Seinem Stellvertreter auf Erden die Treue zu wahren. Denn wer das sichtbare Haupt außer Acht lässt und die sichtbaren Bande der Einheit zerreißt, der entstellt den Mystischen Leib des Erlösers zu solcher Unkenntlichkeit, dass er von denen nicht mehr gesehen noch gefunden werden kann, die den sicheren Port des ewigen Heiles suchen.“ (Quelle: Christus ist das Haupt des Leibes)
Daraus folgt, dass eine wesentliche Verfälschung, wie dies auf dem ‚Anti-Vatikanum‘ über das Wesen der Kirche geschah, eine Verfälschung des katholischen Glaubens ist. Dies kann aber unmöglich in der katholischen Kirche geschehen. Es kann auch unmöglich von der Autorität der Kirche, vom Papst, kommen bzw. geduldet werden. Ansonsten müssten wir annehmen, dass es der Wille Christi selbst wäre, dass wir eine wesentliche Verfälschung des katholischen Glaubens im Gehorsam annehmen müssen. Eine solche Annahme aber wäre blasphemisch!
Die katholische Kirche wurde 1958 ihres Stellvertreters beraubt
Wenn also bei diesem ‚Anti-Vatikanum‘ die Hierarchie Christi Wahrheit verließ, konnte das nur geschehen, weil sie ihres Hauptes, des Stellvertreters Christi, beraubt war.
Dies geschah bereits bei der Wahl von Roncalli und setzte sich fort in der Wahl Montinis. Denn ein wahrer Papst hätte unbedingt die Häresie über das Wesen der Kirche verhindert.
Siehe dazu die Beiträge:
Das war die Voraussetzung für das neue häretische Dogma über das Wesen der Kirche:
zuerst musste der Papst durch einen Scheinpapst ersetzt werden, der dann ein ‚Konzil‘ einberief, auf dem mit einem Schlag die gesamte kirchliche Hierarchie beseitigt wurde.
Montini als Scheinpapst hatte mit seiner eigenen Unterschrift und der Unterschrift der Konzilsväter sie geschlossen in eine andere ‚Kirche‘ überführt.
Es waren dieselben Personen, die in dieses ‚Konzil‘ hineingegangen waren, aber sie waren nicht mehr die kirchliche Hierarchie nach dem Ende des Konzils. Sie kamen aus dem ‚Anti-Vatikanum‘ heraus als Funktionäre einer neuen Kirche, ohne dass sie selbst oder die meisten der Katholiken das merkten.







