Die kommunistische Infiltration der Kirche durch Agenten
Im Vorfeld des Räuberkonzils unter Roncalli/Johannes XXIII. und Montini/Paul VI. sind bereits alle Weichen gestellt worden für eine Neue Theologie, eine Neue Soziale Lehre und eine neue freimaurerische Kirche. In diesem Beitrag behandeln wir den Einfluss der Kommunisten und ihre kommunistische Infiltration der Kirche. Dabei werden zwei Namen für die Unterwanderung der Kirche von Bedeutung sein.
Der erste der zwei Namen ist Giorgio La Pira. Mit seinem Engagement wird deutlich, wie sehr bereits vor Roncalli als Konzilspapst die Kommunisten ihren Einfluss im Vatikan ausweiten konnten. Der teuflische Vertrag von Metz, der dann zwischen Roncalli und dem schismatischen Patriarchat von Moskau geschlossen wurde, bedeutete einen enormen Einfluss der Kommunisten in der Kirche.
Die Verurteilung des Kommunismus durch das unfehlbare Lehramt
Pius XI. lehrte unfehlbar in seiner Enzyklika über den „Atheistischen Kommunismus“ (‚Divini Redemptoris‘ v. 19. März 1937), dass der Kommunismus in seinem Wesen schlecht ist und dass keiner mit ihm zusammenarbeiten darf, was auch immer er unternimmt. Pius XII. hat in seiner Enzyklika ‚Ad Apostolorum Principium‘ vom 29. Juni 1958, kurz vor seinem Hinscheiden, nochmals den Kommunismus klar und eindeutig verurteilt. Außerdem hatte der Papst durch ein Dekret des Heiligen Offiziums vom 1. Juli 1949 bekräftigt, dass für jede Form der Zusammenarbeit mit dem Kommunismus die Exkommunikation gültig ausgesprochen ist.
Mit diesem Hintergrund päpstlicher Verurteilungen des Kommunismus und der Zusammenarbeit mit ihm erfahren wir mit Staunen, wie ein angeblich heiligmäßiger Mann sich dem päpstlichen Lehramt so widersetzen kann.
Das Wesen des Kommunismus
Am 3. Oktober 1956 schrieb Kardinal Stepinac an Pater Sakač:
„Man führt einen Kampf auf Leben und Tod, und es ist nicht möglich, sich zurückzuziehen, wenn wir den Herrgott nicht verraten wollen. Auch der blutrünstige Kommunismus weiß sehr wohl, dass er bis auf den Grund vernichtet wird, sobald er dem Volk dazu die Gelegenheit bietet. Es gibt keine Macht in der Welt, die imstand wäre, den Kommunismus vor den Augen der Massen zu rehabilitieren, so verhasst hat er sich tatsächlich gemacht mit seinen blutigen Gewalttaten, seinen Plünderungen, seinen Lügen, seinen Betrügereien und inhumanen Akten, die in der Geschichte der Welt nicht ihresgleichen finden.
Ein echtes und lebendiges Abbild der Hölle! Ich habe es schon verschiedentlich gesagt: Wenn die Hölle für alle Ewigkeit nichts anderes wäre als das, was wir heute erleben, so wäre es eine schreckliche und unerträgliche Sache. Leider gibt es hier im Westen immer noch naive Menschen, die mit dem Feuer spielen und in ihrer Naivität an eine Koexistenz mit dem blutrünstigen Kommunismus glauben. Sie wissen nicht, dass er das lebendige Abbild der Hölle ist, …“ (zitiert in R. de Mattei, Das Zweite Vatikanische Konzil S. 203)
Die „Friedensinitiative“ von Giorgio La Pira
Anstatt im Kampf gegen den sowjetischen Totalitarismus an vorderster Front zu stehen, war Giorgio La Pira damit beschäftigt, für die Rehabilitierung des Kommunismus im Westen tätig zu werden. Außerdem bestand seine Aufgabe darin, ein Bindeglied zwischen dem Vatikan und dem sowjetischen Kreml zu sein.
Zwischen 1952 und 1956 begann La Pira mit der Organisation von Konferenzen über Zivilisation und Frieden in Florenz, die ähnliche Ziele verfolgten wie der Sillon in Frankreich. Der heilige Papst Pius X. hatte in seinem Apostolischen Schreiben „Notre charge apostolique“ (1910) vor den „tödlichen Lehren“ der Sillon-Bewegung gewarnt. Er schrieb:
„Die Anführer des Sillon haben sich nicht davor schützen können: die Überspanntheit ihrer Gefühle, die blinde Güte ihres Herzens, ihr mit Elementen des Illuminatentums vermischter weltanschaulicher Mystizismus haben sie zu einem neuen Evangelium hingezogen, in welchem sie das wahre Evangelium des Erlösers zu erkennen meinten, …“
Es war das Konzept der universellen Brüderlichkeit zwischen allen Religionen als Grundlage für politisches Handeln für den sozialen Fortschritt der Menschheit.
„Ich bin gekommen, um für den Frieden und die Einheit aller Völker der Welt zu beten“, verkündete Giorgio La Pira im August 1959 bei seinem Besuch im schismatischen Kloster Zagorsk am Stadtrand von Moskau und fügte hinzu, dass der Friede zwischen allen Völkern sein „einziges Ziel“ sei.
Der Grund für seine „Pilgerreise“ nach Russland ist nicht schwer zu erkennen. Das Kloster Zagorsk war das Hauptquartier der russisch-„orthodoxen“ Kirche für ökumenische Beziehungen mit anderen Religionen, insbesondere mit dem Katholizismus.
Dort nutzte er die Gelegenheit, um für die Absicht von Roncalli alias Johannes XXIII. zu werben, das Zweite Vatikanische Konzil einzuberufen. „Der Papst ist in der Tat ein Vater, der mit der Einberufung des Ökumenischen Konzils seine Arme für alle Christen und alle Völker der Welt geöffnet hat“, sagte er zum Rektor der Akademie, die in dem Kloster untergebracht war.
Dann sagte er Metropolit Nikolai, dass er als „marianische Gebetsbrücke zwischen Fatima und Moskau, zwischen den Kirchen des Ostens und des Westens“ gekommen sei.
La Piras „Friedensinitiative“ mit Metropolit Nikolai
La Piras „Friedensinitiative“ mit Metropolit Nikolai im Jahr 1959 kann als Präambel zum Pakt von Metz betrachtet werden. Dieser Pakt, wie wir weiter unten besprechen werden, stellte sicher, dass der Kommunismus im Zweiten Vatikanischen Konzil nicht verurteilt werden würde. Es ist bezeichnend, dass La Pira, als er in Moskau zu den sowjetischen Führern sprach und sie aufforderte, den Staatsatheismus abzuschaffen, sie nicht aufforderte, den Kommunismus aufzugeben. Denn wie die meisten progressiven Katholiken glaubte er, dass der Kommunismus ohne seinen Atheismus keine Gefahr darstellte, sondern eine große Kraft für die Befreiung der Menschheit.
Kein Wunder also, dass sogar Kommunisten La Pira zum Bürgermeister von Florenz wählten und Präsident Gorbatschow ihn für seine Bemühungen lobte, „Mauern niederzureißen und Brücken zu bauen“. Gorbatschow erhielt im November 1999 den Giorgio-La-Pira-Preis für Kultur und Frieden.
Das geheime Einverständnis zwischen La Pira und den Kommunisten
Die Anwesenheit des sowjetischen Botschafters Semyon P. Kozyrev als Gast von La Pira spricht Bände über dessen Beziehungen zur Kommunistischen Partei Italiens (KPI). Als Vermittler zwischen dem Kreml und der KPI stand der Botschafter in täglichem Kontakt mit Palmiro Togliatti, dem Vorsitzenden der KPI. La Pira nutzte seine Kontakte zu ihnen, um seine progressiven Ziele voranzutreiben.
La Pira stand in ständigem Kontakt mit dem kommunistischen Parteisekretär Togliatti
Ganz oben auf seiner Liste stand sein Streben nach einem politischen Programm der Zusammenarbeit zwischen Katholiken und Kommunisten, um Frieden und Einheit unter allen Völkern zu erreichen. Er schrieb viele Briefe an Togliatti, um einen Dialog zwischen der Kirche und dem Kommunismus herzustellen. Am 25. Dezember 1947 schrieb er zum Beispiel an Togliatti:
„Die kontroverse Beziehung zwischen diesen beiden Problemen [d.h. Kommunismus und katholische Kirche] ist das wahre Wesen der modernen Krise und Angst“. Diese „Entfremdung“, so La Pira, könne durch die Vereinigung der Philosophie des Marxismus mit der christlichen Metaphysik gelöst werden.
Ein solches Programm spielte dem sowjetischen Botschafter und Togliatti in die Hände, die beide Verbindungen zur katholischen Kirche herstellen wollten, um sie zu unterwandern und zu beherrschen.
La Piras enge Verbundenheit zu den Kommunisten
Eine kühne Initiative war seine Konferenz der Bürgermeister der Hauptstädte 1955 in Florenz, auf der er seinen Plan für „den Frieden der Städte der ganzen Welt …, der einen Pakt der Brüderlichkeit zur Grundlage des Lebens der Nationen macht“, vorstellte.
Die Kühnheit bestand darin, die Anwesenheit von Bürgermeistern aus sechs kommunistischen Ländern auf der Konferenz zu organisieren. La Pira lud sie zusammen mit dem sowjetischen Botschafter in Italien zu einer besonderen Messe ein. Sein guter Freund, Kardinal Elia dalla Costa, Erzbischof von Florenz, feierte die Messe in der Franziskaner-Basilika Santa Croce.
Für La Pira war der Zweck der Messe weit entfernt von der Anbetung Gottes oder der Bekehrung der Kommunisten. „Das Wichtigste“, so La Pira, „ist, dass wir alle hier zusammengekommen sind, jeder auf seine Weise, mit dem Wunsch nach Frieden und Wohlergehen, und dass wir alle gemeinsam an der Messe teilgenommen und einem Kardinal, der wirklich ein Heiliger ist, die Hand geschüttelt haben.“
Die Absprachen zwischen La Pira und Moskau waren sogar so eng, dass der Botschafter Kosyrew 1956 La Pira eine geheime Vorschau auf Chruschtschows berühmten Bericht über die Verurteilung Stalins an die Kommunistische Partei der Sowjetunion (KPdSU) gab. Dies geschah Monate, bevor der Bericht der westlichen Welt vorgelegt wurde. La Pira bestätigte diese Tatsache: „Ja, es ist wahr: Der russische Botschafter hat mir den Bericht in einem Kloster in Florenz übergeben.“
Das Dreieck La Pira – Togliatti – Stalin
Es ist daher nicht verwunderlich, dass Giorgio La Pira über seine sowjetischen Gönner in Italien einen persönlichen Draht zu Stalin und später dann auch zu Chruschtschow hatte. Der russische Botschafter war als Vermittler gut platziert: Er erhielt seine Anweisungen direkt von der Internationalen Abteilung der KPdSU. Alle Informationen, die er von La Pira über seine freundschaftlichen Kontakte erhielt, wurden direkt nach Moskau weitergeleitet.
Am 1. Juli 1949 hatte Pius XII. sein Dekret gegen den Kommunismus erlassen, in dem er alle Katholiken exkommunizierte, die in kommunistischen Organisationen mitarbeiteten. Stalin erkannte, dass ein Frontalangriff auf den Katholizismus aussichtslos war. Deshalb wies er Togliatti persönlich an, dass die KPI ihr Vorgehen gegenüber der Kirche in Italien mäßigen sollte. Statt offener Aggression solle die Partei die Idee verbreiten, wie „der Reichtum und die herrschende Position des integralen Christentums im Widerspruch zur Botschaft des Evangeliums stehen“.
In diesem Bereich der Propaganda half La Pira Togliatti, die Katholiken davon zu überzeugen, dass die Inhaber von Reichtum und Macht grundsätzlich Feinde des Evangeliums sind. Katholiken und Kommunisten sollten stattdessen zusammenarbeiten, um die „evangelische Armut“ in der Gesellschaft zu fördern. Dies war La Piras – wie auch Togliattis und Stalins – Strategie, um die antikommunistische Opposition zu neutralisieren und die katholische Hegemonie zu verringern, ohne antikatholisch zu wirken. Es war auch eine hinterhältige Art, den Kapitalismus mit einem als katholische Lehre getarnten Marxismus zu bekämpfen.
La Pira schien sich nicht von dem Gedanken beirren zu lassen, dass sein Schmeicheln mit Vertretern eines der brutalsten Regime der Welt, das Verfolgung und Völkermord an Millionen unschuldiger Menschen praktiziert hat, nichts anderes als moralischer Bankrott ist.
Togliatti war Handlanger Stalins bei den Säuberungen und Prozessen
Er muss auch gewusst haben, dass Togliatti kein Freund der katholischen Kirche war. Seit 1927 hatte Togliatti das Amt des KPI-Führers inne. Er war Stalins Abgesandter bei der Kommunistischen Partei Spaniens, die die Kirche während des Spanischen Bürgerkriegs verfolgte. Er war auch Stalins Handlanger während der großen Säuberungen und Prozesse, bei denen unzählige „Feinde der Revolution“ liquidiert wurden.
Unter den Opfern waren auch italienische Staatsangehörige – Landsleute von Togliatti und La Pira -, die während des Mussolini-Regimes nach Moskau geflohen waren. Sie starben entweder in den Gulags oder wurden nach einem Schnellverfahren während des stalinistischen Terrors hingerichtet. Das Besondere daran ist, dass Togliatti nicht nur ein Vollstrecker dieser Taten war, sondern als Leiter des Exekutivkomitees der Kommunistischen Internationale auch direkt für sie verantwortlich war.
La Pira erklärte, dass er keine Angst vor den Kommunisten habe. Woher nahm er nur die Zuversicht, dass er selbst im Falle einer kommunistischen Machtübernahme in Italien verschont bleiben würde. Da doch sogar italienische Antifaschisten von Togliatti als Vollstrecker Stalins liquidiert wurden. (Quelle: Er war das Bindeglied zwischen dem Vatikan und dem Kreml)
Durch die Vermittlung des sowjetischen Botschafters Kosyrew gelang es La Pira im Februar 1963, ein Treffen zwischen Papst Johannes XXIII. und Chruschtschows Tochter Rada und Schwiegersohn Alexej Adjubei, Chefredakteur der sowjetischen Zeitung Iswestija, zu vermitteln. Es war ein Überraschungsbesuch für den Vatikan, nicht aber für La Pira: Unmittelbar vor dem Treffen hatte er die beiden Russen im Palazzo Vecchio in Florenz empfangen.
Was La Pira von einem Konzil erwartete
Am Vorabend des Räuberkonzils schrieb La Pira einen Rundbrief an die Ordensoberen der Klöster, um sie von den Vorteilen der revolutionären Veränderungen zu überzeugen, die das bevorstehende Konzil in der Kirche einführen sollte. Er beschrieb es als eine „neue Gesellschaft in Gerechtigkeit, Hoffnung, Fortschritt und Freiheit“:
„Das Konzil ‚öffnet‘ sich … all den aktivsten Schulen des ’sozialen‘ Denkens (im weitesten Sinne), die die Völker der ganzen Erde betreffen und die so entscheidend am Aufbau einer neuen Wissenschaft, einer neuen Kultur, einer neuen Wirtschaft und einer neuen Gesellschaft in Gerechtigkeit, Hoffnung, Fortschritt und Freiheit mitgewirkt haben – und weiter mitwirken werden.“
La Pira hielt Florenz für einen Ort, der von der Vorsehung dazu berufen war, eine „große Brücke des Friedens über die Welt“ (9) zu errichten. Er sah sich selbst an der Spitze dieses weltverändernden Prozesses. Dieser Größenwahn ist dokumentiert auf der offiziellen Website des Vatikans in den Worten des italienischen Journalisten und engen Freund von La Pira, Vittorio Citterich:
„Am 4. September 1962, noch bevor die [Konzils-]Versammlung begann, schien ein politisch aktiver Kontemplativer wie Giorgio La Pira (‚der charismatische Bürgermeister von Florenz‘, wie Johannes Paul II. ihn in seinem großen Gebet für Italien definiert) die möglichen Auswirkungen auf die Zukunft zu spüren:
‚Wie fügt sich das Konzil in die große Perspektive der Kirche und der Nationen in diesem technischen, wissenschaftlichen und raumfahrttechnischen Zeitalter ein, das einen beispiellosen Wendepunkt in der Weltgeschichte markiert? Ein Zeitalter, in dem der Krieg verschwindet, der Friede gedeiht, die Welt sich vereint, die Ideologien zerbröckeln und die Kirche jeden Tag mehr und mehr hervortritt, fast um sie zu erleuchten…'“
1973 unternahm La Pira eine weitere „Pilgerreise“ nach Zagorsk, diesmal um Patriarch Pimen und Erzbischof Nikodim zu einem Dialog über „Frieden und Einheit“ zu treffen. Die Botschaft der russischen Religionsführer lautete, dass „die Christen versuchen sollten, die positiven Aspekte der vielerorts zu beobachtenden Tendenz zum Sozialismus zu verstehen.“ Aber für La Pira und die russischen Schismatiker hatten „Frieden und Einheit“ eine besondere Bedeutung. Es ging um die Beseitigung aller Hindernisse, die der Akzeptanz des Kommunismus in der katholischen Kirche im Wege standen. Der Pakt von Metz lebte also weiter. (Quelle: Was machte La Pira hinter dem Eisernen Vorhang?)
Frömmigkeit und Größenwahn in einer Person
Erweist sich hier nicht La Pira als einer jener millenarischen Hochstapler, die im Laufe der Geschichte versucht haben, die Massen der Armen für einen kommunistischen Traum von einem Goldenen Zeitalter zu mobilisieren, in dem angeblich alle in Harmonie zusammenleben würden. Die Verwirklichung dieser Utopien hat jedoch immer wieder zu einem großen Chaos und Blutvergießen geführt.
Schauen wir uns die Lehre und das Beispiel dieses „Heiligen in der Politik“ an, der jetzt für eine offizielle Heiligsprechung in Betracht gezogen wird. Nach außen hin präsentierte sich La Pira als ein außerordentlich frommer Katholik. Er besuchte täglich die Messe, las die Bibel, lebte einige Jahre in einer Klosterzelle und wurde oft gesehen, wie er barfuß durch Florenz lief, nachdem er seine Schuhe, seinen Mantel, seinen Regenschirm und den größten Teil seines Gehalts an die Armen verschenkt hatte. Doch seine guten Taten wurden von extravaganten und eigenwilligen Gesten begleitet, und innerlich fehlte es ihm nicht an selbst verherrlichenden Höhenflügen.
Bereits die Jansenisten haben – zum Teil erfolgreich – versucht, die Katholiken zu betrügen, indem sie besonders fromm und asketisch lebten. Andererseits haben sie folgenschwere Irrlehren verbreitet. Als einen tragischen Fall können wir Blaise Pascal ansehen, für den der Jansenismus ein Fluch wurde.
Meinungen der Konzilspäpste über Giorgio La Pira
Niemand braucht sich noch zu wundern, dass Giorgio La Pira, der zweimaliger Bürgermeister von Florenz war, von den falschen Päpsten Montini/Paul VI., Wojtyla /Johannes Paul II. (der 1986 seine Causa eröffnete) und Ratzinger/Benedikt XVI. in den höchsten Tönen gelobt wurde. Roncalli hat ihn als Johannes XXIII. vor jeglicher Kritik geschützt, mit der Begründung, er sei ein Katholik und daher über jeden Vorwurf erhaben.
1934 traf La Pira zum ersten Mal Giovanni Battista Montini, den späteren ‚Papst Paul VI.‘. Die beiden blieben enge Freunde. Montini bezeichnete ihn als „das Vorbild, das jeder Christ auf seinem irdischen Weg zum Reich Gottes fest im Auge behalten sollte“.
Wojtyla bezeichnete ihn als „beispielhaften Laienchristen“ für „die gesamte kirchliche Gemeinschaft“ und empfahl „allen, seine Lehre zu schätzen“.
Ratzinger sagte, dass La Pira als „eine herausragende Persönlichkeit in Politik, Kultur und Spiritualität des letzten Jahrhunderts“ „für die Sache der Brüderlichkeit unter den Völkern“ gearbeitet hat und den heutigen Katholiken ein Beispiel für „ein gemeinsames Bemühen um die Förderung dieses grundlegenden Gutes in verschiedenen Bereichen: in der Gesellschaft, der Politik, der Wirtschaft, den Kulturen und unter den Religionen“ gibt.
Es scheint, dass diese Pseudo-Päpste vergessen haben, dass es eine Zeit vor dem Räuberkonzil (‚Zweiten Vatikanischen Konzil‘) gab, in der La Pira in der Vatikanzeitung L’Osservatore Romano wegen seiner pro-sozialistischen Ansichten scharf kritisiert wurde. Als Katholik, der mit den Kommunisten zusammenarbeitete, erhielt er den Spitznamen „der kleine rote Fisch im Weihwasserbecken“. Die Zeitung äußerte sich insbesondere „schockiert“ über seinen prokommunistischen Aktivismus und warnte die Katholiken davor, seinem Beispiel zu folgen.
Die Botschaft der Pseudo-Päpste, La Pira als Führer der Katholischen Aktion zu folgen, ist gleichbedeutend mit einer Billigung seiner politischen Ansichten. Diese waren ideologisch auf die äußerste Linke des politischen Spektrums ausgerichtet. (Quelle: Was La Pira vom Konzil erwartete)
Kein Wunder, dass La Pira als Konzilsheiliger vorgeschlagen wurde.
Die kommunistische Taktik der Unterwanderung
Ehemalige Kommunistin enthüllt die kommunistische Unterwanderung der katholischen Kirche
Der zweite Name, der bei der kommunistischen Infiltration von Bedeutung ist, ist Bella Dodd. Sie war Lehrerin, Anwältin und Gewerkschaftsaktivistin, Mitglied der Kommunistischen Partei Amerikas CPUSA und der New Yorker Lehrergewerkschaft in den 1930er und 1940er Jahren. Sie galt als „eine der schärfsten Stimmen des Kommunismus“ und nach ihrem Ausschluss aus der Partei im Jahr 1949 als überzeugte Antikommunistin. Vor der US-Regierung sagte sie über die Infiltrierung der katholischen Kirche durch homosexuelle Kommunisten aus.
Bella V. Dodd oder Maria Asunta Isabella Visono, geboren in Italien im Oktober 1904 – gestorben im April 1969 als Tochter von Rocco Visono und Teresa Marsica in Picerno, Italien, war in den 30er und 40er Jahren eine führende Vertreterin der Kommunistischen Partei Amerikas CPUSA – Communist Party U.S.A.
Warum ist sie Kommunistin geworden? In ihren Worten: „Weil sich nur die Kommunisten dafür zu interessieren schienen, was mit den Menschen in den Jahren 1932 und 1933 geschah, sagte ich. Sie kämpften damals gegen Hunger, Elend und Faschismus, und weder die großen politischen Parteien noch die Kirchen schienen sich dafür zu interessieren. Deshalb bin ich ein Kommunist.“
In ihrer öffentlichen eidesstattlichen Erklärung erklärte Bella V. Dodd u. a.:
„In den späten 1920er und 1930er Jahren wurden aus Moskau Direktiven an alle kommunistischen Parteiorganisationen gesandt. Um die katholische Kirche von innen heraus zu zerstören, sollten Parteimitglieder in Seminare und Diözesan-Organisationen eingeschleust werden … Ich selbst habe etwa 1.200 Männer in römisch-katholische Seminare eingeschleust“.
Interessanterweise hat Bella Dodd diese Information nicht in ihr Buch „School of Darkness“ aufgenommen. Dr. Alice von Hildebrand, eine Freundin von Bella V. Dodd, sagte Berichten zufolge in einem Interview mit International News Analysis Today am Montag, dem 28. Juli 2003, dass Bella Dodd auf Bitten von Bischof Fulton J. Sheen, der Person, die dafür verantwortlich war, Dodd in die römisch-katholische Kirche zurückzuholen, davon abgesehen hatte, die kommunistischen Bemühungen zur Untergrabung der katholischen Priesterschaft im Detail zu beschreiben. Deshalb ist zu vermuten, dass er nicht wollte, dass es zu einer weltweiten Geschichte wird, und vielleicht dachte er, dass sie es intern regeln könnten.
Dr. Alice von Hildebrand bestätigte, dass Bella V. Dodd öffentlich die gleichen Dinge gesagt hatte, die sie in ihrer öffentlichen eidesstattlichen Erklärung bestätigte.
In einer Vorlesung an der Fordham University während dieser Zeit enthüllte Dr. Dodd etwas, das wie eine unheimliche Prophezeiung des zukünftigen Schicksals der Kirche erscheint.
Als ehemaliger hochrangiger Funktionär der Kommunistischen Partei Amerikas sagte Bella Dodd 1950, ein Dutzend Jahre vor der Synode Vatikanum 2, unter anderem:
„In den 1930er Jahren haben wir elfhundert Männer in das Priesteramt eingeführt, um die [römisch-katholische] Kirche von innen heraus zu zerstören. Die Idee war, dass diese Männer ordiniert werden und in einflussreiche und autoritäre Positionen als Monsignore und Bischöfe aufsteigen sollten.“ Sie erzählte ihrer Freundin Dr. Alice von Hildebrand, dass „sie, als sie aktives Parteimitglied war, mit nicht weniger als vier Kardinälen im Vatikan zu tun hatte, die für uns (die Kommunistische Partei) arbeiteten“. Zur Erinnerung: Das war noch vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil.
„Gerade jetzt sind sie (die kommunistischen Infiltratoren) an den höchsten Stellen in der Kirche“, wo sie daran arbeiten, den Wandel herbeizuführen, „um die Wirksamkeit der Kirche gegen den Kommunismus zu schwächen. Sie werden die katholische Kirche nicht wiedererkennen.“
Manning R. Johnson war der kommunistische Kandidat für das Amt des US-Repräsentanten im 22. Bezirk von New York, 1935; er gehörte in den 1940er und frühen 1950er Jahren der Kommunistischen Partei an, verließ diese später, schrieb ‚Color, Communism, and Common Sense‘ und war Zeuge der Regierung im Meineidsprozess gegen Harry Bridges und vor dem Committee on Un-American Activities. Nach seinem Parteiaustritt sagte er 1953 vor dem Ausschuss für unamerikanische Umtriebe des Repräsentantenhauses über die kommunistische Agenda und die katholische Kirche aus:
„Nachdem der Kreml die Taktik der Infiltration religiöser Organisationen festgelegt hatte, entdeckten die Kommunisten, dass die Zerstörung der Religion durch die Infiltration der katholischen Kirche durch Kommunisten, die innerhalb der Kirche selbst operierten, viel schneller vonstatten gehen konnte. Die kommunistische Führung in den Vereinigten Staaten erkannte, dass die Taktik der Unterwanderung in diesem Land den amerikanischen Bedingungen (Europa hatte auch seine Zellagenten) und der diesem Land eigenen religiösen Beschaffenheit angepasst werden musste.
In der Anfangsphase wurde festgestellt, dass es angesichts der geringen Kräfte, die ihnen zur Verfügung standen, notwendig sein würde, kommunistische Agenten in den Seminaren zu konzentrieren. Die praktische Schlussfolgerung, die von den roten Führern gezogen wurde, war, dass diese Institutionen es einer kleinen kommunistischen Minderheit ermöglichen würden, die Ideologie zukünftiger Geistlicher in die Richtung zu beeinflussen, die den kommunistischen Zielen förderlich ist. Diese Politik der Infiltration von Seminaren war erfolgreicher als selbst unsere kommunistischen Erwartungen.“
Albert Vassart, ein ehemaliges Mitglied der französischen kommunistischen Partei, enthüllte 1955, dass Moskau 1936 einen Befehl erlassen hatte, der sorgfältig ausgewählte Mitglieder der kommunistischen Jugend in Seminare eintreten ließ, um sie nach ihrer Ausbildung zu Priestern zu weihen. Einige von ihnen sollten Ordensgemeinschaften unterwandern, insbesondere die Dominikaner. (In seinem Essay „Satan am Werk“ berichtete der katholische Philosoph Dietrich von Hildebrand, dass die französischen Dominikaner in ihrer „Evangelisierung“ so kommunistisch geworden waren, dass der Orden 1953 auf Anordnung von Papst Pius XII. nur knapp der Auflösung entging.)
Täuschungsmanöver der russisch-orthodoxen Kirche
Als Vorsitzender der Abteilung für kirchliche Außenbeziehungen wurde sowohl von dem Metropoliten Nikolai als auch von seinem Nachfolger, Erzbischof Nikodim (der einige Jahre später den Pakt von Metz mit dem Vatikan unterzeichnen sollte), erwartet, dass sie der Parteilinie folgen, eine Rolle, die sie so erfolgreich ausfüllten, dass sie vom KGB als Agenten der russischen „Friedens“-Propaganda sehr geschätzt wurden.
Der Ruf nach Frieden und nuklearer Abrüstung war jedoch nur ein Täuschungsmanöver, um diejenigen zu täuschen, die mit den Feinheiten der kommunistischen Propaganda nicht vertraut waren. Denn das Ziel bestand immer darin, die USA zu entwaffnen und die westeuropäischen Nationen zu neutralisieren, während die sowjetischen militärischen Fähigkeiten ausgebaut wurden.
Nicht nur in militärischen Fragen nutzte die russische schismatische Kirche die sowjetische „Friedens“-Propaganda, um den Willen zum Widerstand gegen den Vormarsch des Kommunismus zu untergraben. Das Gleiche gilt für die ökumenischen Kontakte zwischen den russischen Schismatikern und dem Vatikan.
Verfolgungswelle gegen Katholiken und ökumenische Aktivität Beas
La Piras „Friedenspilgerreise“ nach Moskau im Jahr 1959 beruhte auf irrationalen Annahmen über den guten Willen der Sowjets. Sie fiel jedoch mit dem Beginn der Verfolgungswelle gegen Katholiken in der UdSSR unter Chruschtschow zusammen. In dieser Zeit gelang es Nikolai und seinem Nachfolger Nikodim, die westliche Öffentlichkeit (in Zusammenarbeit mit dem Vatikan) von der „freundlichen“ Haltung des Kommunismus gegenüber dem Katholizismus zu überzeugen.
Für ‚Kardinal‘ Bea war die Beziehung zum Patriarchat von Moskau ein Hauptaugenmerk seiner ökumenischen Aktivitäten. Das moskowitische Patriarchat war in den Händen des Kreml, wie auch Augustino Bea bekannt gewesen sein dürfte. Patriarch von Moskau und damit ganz Russland war der Metropolit Alexius I., Nachfolger des Patriarchen Sergius seit 1945. Mit diesem teilte der Metropolit die politisch-religiöse Sichtweise: Moskau, das ‚dritte Rom‘, sollte Welthauptstadt des Proletariats und universale Hauptstadt des Christentums werden. Am 31. Januar 1959 hatte Juri Schukow, Präsident des Staatskomitees für die kulturellen Beziehungen, gemeinsam mit dem Auslandsrat der Minister der UdSSR bezüglich des geplanten Konzils einen Vorschlag für das Zentralkomitee vorbereitet.
„In seinem Vorschlag an die Partei empfahl er, 1) multikonfessionelle Treffen ‚für den Frieden‘ zu organisieren; 2) alle Kirchen im Hoheitsgebiet der UdSSR, angefangen vom Patriarchat von Moskau, in den Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) eintreten zu lassen; 3) schließlich dafür zu sorgen, dass die russische Orthodoxie darauf drängt, im Verlauf des Jahres 1961 ein panorthodoxes Konzil einzuberufen.“ (de Mattei, S. 194f.)
„Dank des Eintritts des Moskauer Patriarchats in den Ökumenischen Rat der Kirchen konnte die sowjetische Regierung nun eine privilegierte internationale religiöse Versammlung mit ihren Informanten infiltrieren. Anlässlich seines 90. Geburtstages empfing Patriarch Alexius die ‚rote Fahne der Arbeit‘ als Belohnung für seinen ‚außerordentlichen Beitrag zur Verteidigung des Friedens.’“ (ebd., S. 196)
Der teuflische Pakt von Metz
Bevor wir zum Pakt von Metz kommen, halten wir noch fest, dass 1961 die Berliner Mauer errichtet wurde. Im selben Jahr wurde der Ilitschew-Bericht veröffentlicht. In diesem Bericht sind detaillierte Anweisungen für einen erfolgreichen Kampf gegen die Religion und für die Ausbreitung des militanten Atheismus enthalten.
Nur wenige kennen den Pakt von Metz, der im August 1962, kurz der Beginn des Räuberkonzils unter Roncalli, geschlossen wurde. Dieses Abkommen ist benannt nach der kleinen Stadt in Frankreich, in der der Vertrag geschlossen wurde.
Es war der Freimaurer Roncalli alias Johannes XXIII. selbst, der durch Kardinal Agostino Bea und den Außenminister Kardinal Amleto Cicognani den Pakt von Metz ausrichtete.
Den Pakt unterzeichnet haben dann Kardinal Eugene Tisserant, Vertreter des Heiligen Stuhls, und der schismatische russische Bischof Nikodin, Vertreter des Patriarchen von Moskau. Eine Hauptbedingung des Vertrages war die Zustimmung des Freimaurers Roncalli als Johannes XXIII. zu der Forderung der russischen Regierung, dass der Kommunismus bei den Beratungen des Räuberkonzils auf keinen Fall erwähnt werden dürfe.
Die wichtige Information über die Vatikan-Kreml-Verhandlungen wird in einem Artikel „Das Geheimnis des Rom-Moskau-Pakts“ bestätigt, der in der Oktoberausgabe 1989 von ’30 Dias‘ veröffentlicht wurde.
Der Ökumenische Rat der Kirchen war ein Organ, das von Agenten des Kreml infiltriert war. Der Metropolit Nikodin gelang es, einer der Vorsitzenden dieses Rates zu werden. Er war nachweislich ein KGB-Funktionär.
Mit dem Pakt von Metz beendete Roncalli die katholische Opposition gegen den Kommunismus
Dieselbe Quelle hat auch einen Brief von Bischof Georges Roches über den Pakt von Metz abgeschrieben:
„Dieses Abkommen wurde zwischen dem Kreml und dem Vatikan auf höchster Ebene ausgehandelt … Aber ich kann Ihnen versichern, dass die Entscheidung, russisch-orthodoxe Beobachter zum Zweiten Vatikanischen Konzil einzuladen, von Seiner Heiligkeit Johannes XXIII. persönlich getroffen wurde, mit der Ermutigung von Kardinal Montini, der Berater des Patriarchen von Venedig war, als dieser Erzbischof von Mailand war … Kardinal Tisserant erhielt den förmlichen Auftrag, das Abkommen auszuhandeln und dafür zu sorgen, dass es während des Konzils eingehalten wird“. (Quelle: Der Pakt von Metz)
Mit diesem Pakt beendete Roncalli am 11. Oktober 1962 die katholische Opposition gegen den Kommunismus. Damit war die Bedingung für die sowjetische Seite erfüllt, dass die beiden Delegierten der Schismatischen Kirche von Moskau als Beobachter an den Sitzungen des Räuberkonzils teilnehmen konnten.
Während des Konzils wurde dieses Verbot so streng durchgesetzt, dass eine Petition zur Verurteilung des Kommunismus, die von mehreren hundert Konzilsmitgliedern unterzeichnet worden war, auf mysteriöse Weise „verloren“ ging, später aber „gefunden“ wurde, kurz nachdem die Frist für ihre Behandlung durch das Konzil abgelaufen war.
Weitere Informationen finden sich in dem Buch von Romano Amerio ‚Iota unum‘.
Roncalli ignorierte den Sowjets zuliebe die Opfer des Holodomor.
Der Holodomor ist die Bezeichnung für die Vernichtung von etwa 10 Millionen Menschen in der Ukraine, einem von Sowjetrussland kontrollierten Gebiet von der Größe Frankreichs. Der Genozid geschah hauptsächlich durch Verhungern. Hunderttausende, möglicherweise mehr als eine Million der intellektuellen Führer der Ukraine – Schriftsteller, Universitätsprofessoren, Wissenschaftler und Journalisten – wurden im Rahmen der von Stalin angeordneten Säuberungen liquidiert. Ukrainische Bischöfe, Priester und Tausende von christlichen Laienführern wurden in sibirische Arbeitslager, den sogenannten „Gulag“, geschickt (Quelle: Sowjetische Politik und der ukrainische Völkermord von 1923-1933).
Die freimaurerische Menschenmachwerkskirche ist heuchlerisch, weil sie ein selbst auferlegtes Schweigen über die gnadenlose Auslöschung von etwa 10 Millionen unschuldiger Menschen in der Ukraine durch die kommunistische russische Regierung aufrechterhalten hat. Die gnadenlose Auslöschung der Völker in der Ukraine hat den Namen „Holodomor“ erhalten.
Die Zahl der unschuldigen Menschen, die in der Ukraine verhungert sind, waren in der großen Mehrheit katholisch! Dieses schreckliche Gemetzel wurde von der konziliaren Kirche absichtlich ignoriert, vor allem als Folge einer Vereinbarung, die auf Geheiß von Johannes XXIII. getroffen wurde, um zwei hochrangigen Mitgliedern der russisch-orthodoxen Kirche die Teilnahme am Zweiten Vatikanischen Konzil zu ermöglichen. Dabei stellte sich später heraus, dass die russischen Teilnehmer Mitglieder der sowjetischen Geheimpolizei waren. (Quelle: Kommunistische Verfolgungen von Katholiken in der Ukraine und in China werden ignoriert)
Roncallis Plan, die christliche Lehre völlig neu zu schreiben
Aus der Zeitung ABC vom 8. Dezember 1973:
„Die Kirche in der Welt von heute – Ein Werk über die ‚Utopie Johannes XXIII.‘ macht die Gestalt des großen Pontifex aktuell – Papst Roncalli hatte vor, den Schriftsteller Guareschi (bekannt als Autor von „Don Camillo und Pepone“, Anm.d.Red.) mit der Abfassung eines neuen Katechismus zu beauftragen. –
In einem Verlag in Assisi erschien ein Buch mit dem Titel ‚Die Utopie des Papstes Johannes‘. Mit glaubwürdigen Dokumenten weist es hin auf die Absicht, einen Dialog zwischen dem Vatikan und dem Kreml in Gang zu bringen, ein Vorhaben, das seinen bezeichnenden Ausdruck in der Audienz für den Schwiegersohn Chruschtschows hatte. In dem Buch wird über ein Gespräch berichtet zwischen Johannes XXIII. und dem Priester Don Giovanni Rossi zwei Tage nach der Eröffnung des Konzils.
Der Papst sagte: ‚Don Giovanni, es ist nötig, die christliche Lehre völlig neu zu schreiben. Man lehrt heute noch so wie vor einem halben Jahrhundert. Die Erklärungen, die Pater Astete gibt, sind veraltet. Sie entsprechen nicht dem Geist von heute, den Zeiten und Gewohnheiten von heute.
Ich hätte gern, dass Sie einen neuen Katechismus herausgäben, der von einem Laien geschrieben wäre, obwohl man ihn von einem Theologen durchsehen lassen müsste. Wissen Sie, an wen ich für diese neue Abfassung des Katechismus gedacht habe?‘ Don Giovanni lächelte, weil er eine Vorahnung hatte. Aber sich zurückhaltend sagte er: ‚Heiliger Vater, ich will von Ihren Lippen den Namen dessen hören, den Sie als geeignet ansehen für diese keineswegs leichte und selbstverständlich sehr wichtige Arbeit.‘
‚Giovanni Guareschi‘, antwortete der Papst ohne Zögern. Aber Guareschi schrieb keine einzige Zeile des neuen Katechismus.“
Die Bedeutung des Buches ‚Don Camillo und Peppone‘
Als Kardinal Angelo Roncalli apostolischer Nuntius in Paris war, überreichte er bei einem Austausch von Weihnachtsgeschenken dem Präsidenten der französischen Republik, dem Freimaurer M. Auriol, einen Buchband: ‚Dieses Buch gibt Kraft, Heiterkeit und Entschlossenheit.‘ Es war das Buch ‚Don Camillo und Peppone‘.
Auf die Frage: ‚Woher kommt die Vorliebe des Heiligen Vaters für Guareschi?‘ meinte der Priester Rossi: ‚In dem Werk des Schriftstellers aus Parma zielen viele Episoden und die abwechselnde Waffenruhe darauf ab, zu beweisen, dass es ganz und gar nicht unmöglich ist, dass ein Marxist auf einen Katholiken hört, wenn dieser es versteht, zum Herzen zu sprechen.‘ Sicher war das der Hauptgrund für diesen Auftrag an Guareschi, einen neuen Katechismus zu schreiben.
(Quelle: Die Zwielichtigkeit der Gestalt Johannes XXXII. – http://www.einsicht-aktuell.de/index.php?svar=5&artikel_id=1571&searchkey=Cum)
Roncallis Beziehungen zu den Schismatikern des Orients
Die Lehrtätigkeit des Erzbischofs Roncalli in Bulgarien ist, wie die folgenden Zitate beweisen, weit entfernt vom kompromisslosen Eintreten für den Einen, Wahren, Katholischen Glauben; stattdessen ist sie eine tolerante Gleichgültigkeit gegenüber Schisma, Irrtum und universeller Brüderlichkeit.
Erzbischof Roncalli diente als apostolischer Delegierter zwanzig Jahre lang in der byzantinischen Welt. Später, als Kardinal und Patriarch von Venedig, nahm er 1958 in Palermo, Sizilien, an einer christlichen Orient-Woche teil. Dort machte er im Gespräch über die Situation im Osten die katholische Kirche zum großen Teil verantwortlich für das Schisma der Orthodoxen des Orients. Diese Lehre, dass die katholische Kirche – der mystische Leib Christi – „zum großen Teil“ oder in irgendeinem Teil für ein Schisma verantwortlich sei, ist nichts weniger als Häresie.
„Kommt die gesamte Verantwortung (für dieses Schisma) unseren getrennten Brüdern zu? Sie haben Teil daran, aber zum großen Teil sind wir dafür verantwortlich, seit es unsere Sache ist, den Kummer derer zu lindern, die im Schisma leiden, durch Gesten, Worte und das Beispiel unserer Demut und Güte. Es ist diesen Tugenden wesentlich, dass man mit ihnen jeden Widerstand überwindet.“
Roncallis Auffassung betreffend Kommunismus und Sozialismus
Doch Roncalli als Patriarch von Venedig betonte in einer Grußbotschaft, die auch an Sozialisten und Kommunisten gerichtet war, dass alle dort als „Christen“ betrachtet werden dürften „aufgrund des Guten, das sie tun“, wie „nur der, welcher für Gutes arbeitet, ein Christ ist.“ Und dann segnete Roncalli alle Anwesenden, eingeschlossen die Sozialisten und Kommunisten!
Als die Sozialisten im Jahre 1957 in Venedig ankamen, um ihren Nationalkongress dort abzuhalten, waren in der ganzen Stadt Plakate zu ihrer Begrüßung mit einer persönlichen Botschaft Kardinal Roncallis angeschlagen. Sie erzählte ihnen, dass er „wie ein guter Venetianer“ den Wert der Gastfreundschaft kenne und dass er ebenso „die außergewöhnliche Bedeutung dieses Ereignisses, welches wegen seiner unmittelbaren Wichtigkeit für unsere Nation herausragt“, schätzen könne.
Roncallis Botschaft als ‚Papst‘ an die Welt
Am Tag nach seiner Wahl als ‚Papst Johannes XXIII.‘ übermittelte er eine Rundfunkbotschaft über Radio Vatikan an die ganze Welt. Die Lehre in dieser Botschaft, genauso wie in seiner Weihnachtsbotschaft von 1958 und bei späteren Gelegenheiten, war ein Humanismus und ein soziales Evangelium, Christi übernatürlicher Lehre entgegengesetzt: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt.“
Eine Studie über Johannes‘ XXIII. Botschaft an die Welt enthüllte eine auffallende Übereinstimmung mit den Wünschen des Hauptes der russischen ‚orthodoxen‘ Kirche, Patriarch Alexius. Dieser hatte in einer Erklärung, die von der offiziellen sowjetischen Nachrichtenagentur TASS verbreitet wurde, die Hoffnung ausgesprochen, dass der neue Papst seine Anstrengungen „auf die Sicherung des Friedens und auf den Protest gegen die Benutzung der Atomenergie für militärische Zwecke“ richten werde.
Ebenso zeigt diese Studie die auffallende Übereinstimmung ‚Johannes XXIII.‘ mit den Wünschen des Leitartikels der sowjetischen NEW TIMES anlässlich seiner Wahl, welcher die Hoffnung ausdrückte, „dass das neue Oberhaupt der katholischen Kirche seine Aktivitäten auf das einstimmige Verlangen des gewöhnlichen Volkes aller Rassen und Klassen nach einem sicheren Frieden gründen und auf die Entwicklung der internationalen Zusammenarbeit unter dem Prinzip der Koexistenz aufbauen möge“.
Der Schreiber des Artikels fügte die weitere Hoffnung hinzu, dass „die Autorität des Heiligen Stuhles nicht benützt werden möge zum Entfesseln der Zwietracht und zur Vertiefung der Uneinigkeit, sondern für die Konsolidierung der freundschaftlichen Zusammenarbeit der Nationen und Staaten.“
(Quelle: http://www.einsicht-aktuell.de/index.php?svar=5&artikel_id=882&searchkey=Earp)
Die Freundschaft Montinis mit dem Sekretär der KP Italiens
In dem Beitrag „Unter Montini zeigte sich die Freimaurerei“ ist bereits über die Beziehung Montinis mit dem italienischen Kommunisten Togliatti geschrieben. Montini hatte sich 1945 mit dem Sekretär der Kommunistischen Partei Italiens, Palmiro Togliatti, angefreundet, der gerade aus der Sowjetunion nach Italien zurückgekehrt war. Der unwissende Monsignore Giuseppe De Luca, ein bedeutender Latinist und enger Freund des marxistischen Führers, hatte die Patenschaft für diese gefährliche Freundschaft übernommen.
Für Togliatti bedeutete die Verbindung zu Montini den ersten, unverhofften Erfolg, den er ohne einen Finger zu rühren auf italienischem Boden errungen hatte. Bald schon trug die geheime Verbindung ihre Früchte. Denn Italien war inzwischen bereit für die „Öffnung nach links“, die von Msgr. Giambattista Montini so sehr ersehnt wurde. Montini war bereit, die „Linkswende“ der italienischen Politik zu fördern.
Montini hatte schon ohne Wissen von Pius XII. mit Abgesandten der Sowjetunion und seiner Satellitenstaaten Kontakte unterhalten, wie dem Beitrag erwähnt ist.
Schweigen über die Gräueltaten der kommunistischen Regierungen
In Übereinstimmung mit dem selbstauferlegten Schweigen des Konzils zum Kommunismus hat die konziliare Kirche jedoch weiterhin ein nahezu vollständiges Schweigen über die Aktionen kommunistischer Regierungen in der ganzen Welt bewahrt. Bis heute!
Dies ist eine geänderte Fassung des Beitrages „Die Sowjetfahne über dem Petersdom“ auf weltgeschehen.info v. 5. April 2022.





