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Konzilssekte seit 1965 – Simius Dei

Apostat Bergoglio zur Frage der Abtreibung

Jorge Bergoglio lachend in Korea: Jorge Bergoglio im Dienst der Freimaurerei
Inhalt
32 Min Lesezeit
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Die Frage der Abtreibung in der Konzilskirche

A) Die widersprüchliche Haltung des Apostaten Bergoglio zur Frage der Abtreibung

Jorge Bergoglio machte als ‚Papst Franziskus‘ erst einmal allen Anschein, als sei er vehement gegen die Abtreibung gewesen. Es kann auch nicht geleugnet werden, dass er bei verschiedenen Gelegenheiten als Abtreibungsgegner aufgetreten ist. Doch was Jorge Bergoglio zur Frage der Abtreibung in Worten sprach, deckte sich nicht mit seinen Ehrenbezeugungen gegenüber Abtreibungsbefürwortern. Was für alle Modernisten nach Aussage des heiligen Papst Pius X. gilt, ist, dass sie in Worten katholisch klingen, aber in ihren Handlungen das gerade Gegenteil tun. Genau das trifft auch auf unseren Apostaten Jorge Bergoglio zu.

Bergoglios Stellungnahmen zur Abtreibung

Die Süddeutsche Zeitung hatte einst bemerkt, dass Bergoglio sich im Jahr 2015 noch zurückhaltend über die Abtreibung geäußert habe. Sie vermutete damals, dass Bergoglio mit seinen Äußerungen gegen die Abtreibung „nur seine konservativen Kritiker in der Kurie besänftigen“ wollte. Wir fügen hinzu, ebenfalls die konservativen und traditionellen Katholiken, die ihn immer noch als Papst der katholischen Kirche ansehen und anerkannt haben.

Bereits im Oktober 2018 hatte Bergoglio bei einer Generalaudienz erklärt: „Einen Menschen zu beseitigen ist wie die Inanspruchnahme eines Auftragsmörders, um ein Problem zu lösen.“ Im Juni verglich er zu Recht Abtreibungen von Föten mit Behinderung oder schweren Krankheiten mit Programmen der Nationalsozialisten: „Im vergangenen Jahrhundert war die ganze Welt schockiert davon, was die Nazis getan haben, um die Reinheit der Rasse sicherzustellen. Heute tun wir dasselbe, nur mit weißen Handschuhen.“

(https://www.sueddeutsche.de/panorama/papst-abtreibung-auftragsmord-1.4163952)

Auf seiner Rückreise aus der Slowakei im September 2021 hatte Jorge Bergoglio im Flugzeug Fragen von Journalisten beantwortet. Zu den Abtreibungen erklärte er, dass diese Mord seien.

(https://www.rnd.de/politik/papst-franziskus-spricht-sich-gegen-abtreibung-und-ehe-fuer-alle-aus-6WJFKF4TZ6AUNEUILVNPAAKKFA.html)

Im April 2024 berichtete das ZDF heute von einer Grundsatz-Erklärung Bergoglios, in der Abtreibungen und das Austragen von Kindern durch Leihmütter als schwere Verstöße gegen die Menschenwürde angeprangert werden. Bergoglio wird als strikter Abtreibungsgegner bezeichnet, weil es in der Erklärung heißt, dass man den „Schutzlosesten und Unschuldigsten von allen“ die Menschenwürde abspräche.

(Quelle: https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/papst-abtreibung-leihmutterschaft-grundsatzerklaerung-100.html)

Hatte er in den Jahren zuvor Abtreibung als Mord und ‚Auftragsmord‘ bezeichnet, so ist hier in der Erklärung nur von verletzter Menschenwürde die Rede.

Übrigens, was viele nicht wissen oder vergessen, hat der „pro-life“-‚Papst‘ Karol Wojtyla seine Opposition gegen die Abtreibung hauptsächlich im Konzilsjargon von Personalismus und Menschenwürde formuliert.

Doch Abtreibung ist keine Frage von verletzter Menschenwürde, sondern ist und bleibt Mord. Damit verstößt jeder, der eine Abtreibung vornehmen lässt oder durchführt, gegen das fünfte Gebot Gottes: „Du sollst nicht morden.“ Es ist eben nicht nur ein Verstoß gegen die Menschenwürde, sondern eine Todsünde, wenn man ein Ungeborenes im Mutterschoß umbringt oder umbringen lässt.

Pro-Life-Katholiken waren irritiert über das Verhalten ihres ‚Papstes‘ Bergoglio

Nachdem nun Jorge Bergoglio einer radikalen Abtreibungsbefürworterin einen publikumswirksamen Besuch (im Beisein eines Journalisten) abgestattet hatte, waren die Pro-Life-Katholiken irritiert, da er doch klar Stellung bezogen hatte zur abscheulichen Abtreibung. So soll denn dieser Beitrag aufzeigen, welche Position Jorge Bergoglio zur Frage der Abtreibung tatsächlich hatte.

Jorge Bergoglio hatte nämlich in diesem Monat November zwei öffentliche Auftritte inszeniert, die nicht widersprüchlicher sein konnten. Denn sie vermitteln sehr unterschiedliche Botschaften. Zum einen hatte er

(a) auf einem Friedhof, der den ungeborenen Kindern gewidmet ist, gebetet;
zum anderen hatte er

(b) der berüchtigten italienischen Abtreibungsbefürworterin Emma Bonino einen persönlichen Hausbesuch abgestattet.

Wie passt das zusammen?

Im Vatikan von ‚Papst Franziskus‘ sind die Feinde Jesu Christi immer willkommen

Ausgerechnet an dem Tag, an dem in den USA nicht nur die Präsidentenwahl stattfand, sondern in einer Reihe von Bundesstaaten auch Abstimmungen über Abtreibungs-Beschränkungen oder -Erweiterungen durchgeführt wurden, besuchte Jorge Bergoglio die berüchtigte italienische Abtreibungsärztin und Politikerin Emma Bonino in ihrem Haus.

Was mögen die Gründe gewesen sein, dass Herr Bergoglio so spontan seinen Privatbesuch bei der auch als „Margaret Sanger von Italien“ bekannten Emma Bonino auf den 5. November terminiert hatte. Immerhin hatte er vorher auf dem Friedhof, der den ungeborenen Kindern gewidmet ist, gebetet.

Anmerkung: Zur Behauptung Bergoglios, dass abgetriebene Kinder in den Himmel kämen, siehe den Beitrag auf novusordowatch: ‚Papst‘ Franziskus behauptet, abgetriebene Kinder kämen in den Himmel.

Diese Behauptung verleitet natürlich dazu, diejenigen, die Abtreibungen vornehmen, milder als gewöhnlichen Mördern gegenüber zu beurteilen, denn die abgetriebenen, sprich ermordeten Kinder kämen ja sowieso in den Himmel und würden der Anschauung Gottes teilhaftig werden.

Siehe dazu den Beitrag auf katholischglauben.info:

– Der Limbus für die ungetauften Kinder

Bergoglios Besuch bei der Abtreibungsärztin Emma Bonino am 5. November 2024

Am Morgen des 11. September 2026 verstarb Emma Bonino Barge im Alter von 78 Jahren. Vier Tage zuvor war sie aus dem Hospital des Heiligen Geistes in Rom entlassen worden, nachdem sie infolge von Lungenkrebs, einer Folge jahrelangen starken Rauchens, an Atemversagen erkrankt war.

Emma wurde am 9. März 1948 in Bra (Cuneo) als zweites von drei Kindern des kleinbürgerlichen Paares Filippo Bonino und Catterina Barge geboren. Sie wurde nicht umsonst als „die italienische Margaret Sanger“ bekannt: Sie führte über 10.000 Abtreibungen mit einer Fahrradpumpe durch und befürwortete das berüchtigte Gesetz 194 von 1978, ohne die geringste Reue zu zeigen. Dieses Gesetz wurde mit Unterstützung der italienischen Bischofskonferenz von den Kommunisten und mit ihr verbündeten Christdemokratischen Partei unterzeichnet. Dieses berüchtigte Gesetz wurde von fünf Politikern unterzeichnet, die allesamt Mitglieder der Christdemokratischen Partei waren.

Im Jahr 1975 war sie Mitbegründerin des Zentrums für Information über Sterilisation und Abtreibung (CISA). Es sollte den Müttern „helfen“, die ihre Kinder abtrieben, was damals gegen die italienische Gesetzgebung verstieß.

In ihrer perversen politischen Karriere hat Bonino die Tötung ungeborener Kinder, Sterilisation, Euthanasie, die Legalisierung von Drogen, die Verdrängung der Kirche aus der italienischen öffentlichen Meinung vorangetrieben.

Auf der Website ‚Miles Christi‘ erfahren wir:

Manche fragen sich vielleicht: „Wenn sie Katholiken (bereits im Sinne des Konzils) waren, warum wurden sie dann nicht exkommuniziert, zumal doch der Pius-Benediktinische Kodex des kanonischen Rechts in Kraft war?“

Weil die Christdemokraten die Partei waren, die den Segen der Italienischen Bischofskonferenz (damals unter der Leitung von Kardinal Antonio Poma Ballerini) genoss!

Eine Bischofskonferenz, die nicht nur den Widerstand gegen das Gesetz im Parlament unterband, sondern bis heute jede Initiative zur Aufhebung des Abtreibungsgesetzes durch ein Referendum ablehnt, mit der Begründung, dies stelle „eine trennende Barriere“ dar („eine Mauer“, in Bergoglianischer Terminologie) – eine Haltung, die sogar vom abtreibungsfeindlichsten Antipapst von allen, Karol Wojtyła, vertreten wurde, über sein Staatssekretariat (insbesondere durch seinen Sekretär des Rates für kirchliche öffentliche Angelegenheiten, Monsignore Achille Silvestrini Gambarati, der 1973 Agostino Casaroli Parelli in dieser Position nachfolgte).

Dieser Silvestrini, „geistlicher Sohn“ von Monsignore Salvatore Baldassarri (dem „roten Erzbischof“ von Ravenna, der von Montini wegen seines ultraprogressiven Kurses abgesetzt wurde), wurde 1988 zum Kardinal ernannt und gehörte schließlich zur „Mafia von St. Gallen“, die Bergoglio ins Amt brachte.

Zehn Gründe, warum das Gesetz 194/78 böse ist

Vor diesem Hintergrund führt Massimo Micaletti, Redakteur bei RADIO SPADA, zehn Gründe an, warum man die legale Abtreibung rundweg ablehnen und ihre sofortige Aufhebung fordern sollte – Gründe, die so stichhaltig sind, dass sie mit wenigen Anpassungen auf jedes Land übertragbar sind, in dem dieser Mord legal ist:

1. Das Gesetz 194 geht von der rechtlichen Irrelevanz des Ungeborenen aus:

Die Grundidee der legalen Abtreibung besteht darin, dass der Mensch in einem bestimmten Zeitraum seines Daseins keine Person, sondern ein Ding ist. Nach italienischem Recht beträgt dieser Zeitraum zwölf Wochen, wenn das Ungeborene gesund ist, oder sechs Monate, wenn das Ungeborene krank ist.

2. Das Gesetz 194 schützt die Gesundheit der Mutter nicht:

Eine Abtreibung ist für die Frau immer und in der Regel ein Trauma, und die mit dem Schwangerschaftsabbruch verbundenen psychiatrischen Erkrankungen sind weitaus häufiger und schwerwiegender als diejenigen, die sich aus der Fortsetzung der Schwangerschaft ergeben könnten; außerdem ist im Falle einer Fehlbildung des Ungeborenen keine psychologische Beratung und Betreuung vorgesehen.

3. Das Gesetz 194 diskriminiert kranke Menschen:

Bei einem Schwangerschaftsabbruch nach der zwölften Woche, der auf Fälle beschränkt ist, in denen der Fötus Fehlbildungen aufweist oder das Leben der Frau durch die Schwangerschaft gefährdet ist, ist kein Beratungsgespräch zur Abwägung vorgesehen, da die bloße Fehlbildung, auch wenn sie nicht schwerwiegend ist, als Rechtfertigung für den Schwangerschaftsabbruch gilt, ohne dass die Möglichkeit geprüft werden muss, die psychologischen Probleme zu bewältigen, die die Geburt eines kranken Kindes mit sich bringen könnte. So entsteht das schwerwiegende diskriminierende Paradoxon, dass der Staat sich bemüht, die Schwierigkeiten der Schwangerschaft zu überwinden, wenn eine Mutter ein gesundes Kind erwartet, während keine Einrichtung diese Verpflichtung übernimmt, wenn das Kind krank ist.

4. Das Gesetz 194 berücksichtigt die Familie nicht:

Aus der Perspektive der legalen Abtreibung existiert die Familie schlichtweg nicht. Es gibt keine biologische Familie, die mit der Empfängnis entsteht, da der Vater vollständig vom Entscheidungsprozess ausgeschlossen ist und auch der Status der Schwangeren als Mutter nicht anerkannt wird; es gibt auch keine Herkunftsfamilie der Mutter, falls diese minderjährig ist, da das Gesetz 194 vorsieht, dass diese nicht über den Abtreibungswillen der Minderjährigen informiert werden muss.

5. Das Gesetz 194 leugnet die Realität der Mutterschaft:

Für die legale Abtreibung ist Mutterschaft kein biologisches Phänomen, das eine Mutter, einen Vater und ein Kind betrifft, sondern ein ausschließlich psychisch-beziehungsbezogenes Phänomen, das sich auf die Dimension der Frau beschränkt. Das Kind existiert, wenn die Frau es will; andernfalls hat es keinerlei Bedeutung und kann auch gegen den Willen des Vaters beseitigt werden.

6. Das Gesetz 194 leugnet die Freiheit und billigt Willkür:

Das Gesetz räumt der Mutter eine Herrschaft über das Leben des Kindes ein, die weder in moralischer Hinsicht – die Mutter ist für das Leben des Kindes verantwortlich, nicht dessen Eigentümerin – noch in natürlicher Hinsicht besteht, da sie von Natur aus nicht in der Lage ist, selbst eine Abtreibung vorzunehmen, sondern auf das Eingreifen einer dritten Person angewiesen ist, die ebenso wie die Schwangere vollständig von jeglicher Verantwortung entbunden ist. Das Gesetz 194 schützt daher nicht die Freiheit, die ihrem Wesen nach auf Verantwortung beruht, sondern stützt sich vor allem auf Willkür und umgeht jegliche moralische und rechtliche Sanktion für die Entscheidung und die Handlung der Schwangeren und des Arztes, die sich auf die Existenz eines dritten Menschen, des Gezeugten, auswirken.

7. Das Gesetz 194 beschränkt sich nicht darauf, Abtreibungen zuzulassen, sondern subventioniert sie sogar:

Im Gesetz 194 wird die Abtreibung als Therapie betrachtet, sodass sie auf Kosten des Nationalen Gesundheitsdienstes erstattet werden muss, obwohl im Gesetz keine spezifische Erkrankung genannt wird – es würde bereits ausreichen, die Schwangerschaft als Krankheit zu betrachten, um die psychische Gesundheit der Schwangeren an sich zu untergraben.

8. Das Gesetz 194 entwertet das Wesen und den Sinn der Medizin:

Bei der legalen Abtreibung werden die Kompetenzen und Fachkenntnisse, die eigentlich dem Schutz des Lebens dienen sollten, stattdessen dazu eingesetzt, dieses zu vernichten. Die legale Abtreibung bedeutet keine Medizin, die eine Krankheit heilt, sondern eine, die die Entscheidungen der Patientin unterstützt, unabhängig von den moralischen Implikationen der durchzuführenden medizinischen Handlung.

9. Das Gesetz 194 grenzt Gewissensverweigerer aus:

Ärzte, die aus Gewissensgründen Einwände erheben, dürfen nicht an dem informativen und abratenden Gespräch teilnehmen, das der Erteilung der Genehmigung vorausgeht, auf deren Grundlage die Schwangere eine Abtreibung beantragen kann; somit können Ärzte, die sich für das Leben einsetzen, nicht zum Schutz des Ungeborenen und der Mutter eingreifen;

10. Das Gesetz 194 drängt Frauen zur Abtreibung:

Als Folge von Punkt 6, d. h. des Ausschlusses von Ärzten mit Gewissensvorbehalt bei den Beratungsgesprächen vor der Abtreibung, sprechen die Schwangeren ausschließlich mit abtreibungsbefürwortenden Ärzten, ohne die Möglichkeit zu haben, pro-life-Standpunkte und -Argumente anzuhören.

Die Billigung dieses Gesetzes, das von der kommunistischen Linken geschaffen, von einer „Christdemokratie“ gebilligt wurde, die alles andere als christlich ist, wurde also von der abtrünnigen, korrupten, politisch motivierten und feigen italienischen Bischofskonferenz gedeckt.

Diese Rückblende auf das Gesetz, an dem Emma Bonino Barge persönlich beteiligt war, war nötig, um zu verstehen, warum der Konzilspapst Jorge Bergoglio ein so inniges Verhältnis zu ihr hatte.

Bergoglio hielt es nicht davon ab, böse Menschen in Audienz zu empfangen

Doch das hielt Bergoglio nicht davon ab, seine Bewunderung für sie zum Ausdruck zu bringen, indem er sie 2015 und 2014 in ihrem Haus besuchte und sie 2016 zu einer Audienz empfing. Immerhin hatte auch sein Vorgänger Wojtyła Bonino dreißig Jahre zuvor zusammen mit ihrem Parteikollegen Giacinto Marco Pannella Estachon empfangen.

Der Journalist, Anwalt und Politiker Giacinto Marco Pannella Estachon war Gründer der italienischen Radikalen Partei, starb im Alter von 86 Jahren wie Bonino an Lungenkrebs mit Lebermetastasen. Pannella unterstützte als Mitglied der italienischen Radikalen Partei das Scheidungsgesetz und setzte sich gemeinsam mit Emma Bonino für das Recht auf Abtreibung ein. Er war Atheist und kirchenkritisch, bezeichnete sich später als „spirituell, aber nicht gläubig“. Er war mit Bergoglio befreundet, lebte in einer langjährigen Beziehung und erklärte sich 2010 zudem als bisexuell.

Doch nicht nur die Legalisierung der Abtreibung, nein, auch diese Anliegen lagen ihr am Herzen: Bonino förderte in den 80er und 90er Jahren mit die Schaffung des Internationalen Strafgerichtshofs, die Entkriminalisierung des Drogenkonsums, das Verbot von Antipersonenminen, die Befreiung Tibets, die Föderalisierung Europas und die Abschaffung der Todesstrafe.

Wir ahnen schon, warum die Konzilspäpste Wert darauf legen, solchen menschenverachtenden Personen eine Audienz zu gewähren und ihnen damit vor der Weltöffentlichkeit zu zeigen, welche Wertschätzung sie ihnen damit schenken.

Einige Fakten zu Emma Bonino

Bonino war nie verheiratet. Sie hat keine lebende Kinder zur Welt gebracht. 1975 ließ sie eine illegale Abtreibung vornehmen.

Wikipedia schreibt zu Emma Bonino:

„Bonino ist ein führendes Mitglied der Italienischen Radikalen, einer politischen Partei, die sich selbst als „liberale, liberista und libertario“ bezeichnet, wobei liberista den wirtschaftlichen Liberalismus und libertario eine Form des kulturellen Liberalismus in Bezug auf moralische Fragen bezeichnet, mit einer gewissen ideologischen Verbindung zum historischen Linkslibertarismus.

Zusammen mit Marco Pannella, einem weiteren Mitglied der Radikalen Partei, hat Bonino zahlreiche Kämpfe für die Bürgerrechte und die Freiheit des Einzelnen ausgefochten, vor allem in Bezug auf die Scheidung, die Legalisierung der Abtreibung, die Legalisierung von Drogen und die sexuellen und religiösen Freiheiten. Sie kämpfte für die Abschaffung der Todesstrafe, gegen die weibliche Genitalverstümmelung und für die Beseitigung des Hungers in der Welt.“

Emma Bonino ist auch eine Befürworterin der Euthanasie

Nicht unwichtig zu erwähnen, dass Panella 1956 zusammen mit Ernesto Rossi, Leo Valiani, Mario Pannunzio und Eugenio Scalfari, einem engen Freund von Bergoglio, die Radikale Partei gründete.

Bonino fungierte von 1989 bis 1993 als Präsidentin, anschließend bis 1995 als Sekretärin der Transnationalen Radikalen Partei (TRP), eine bei den Vereinten Nationen akkreditierte Nichtregierungs-Organisation (NGO).

Seit Juli 2015 war sie Vorstandsmitglied der Open Society Foundations.

Sie war stolz darauf, selbst Abtreibungen vorgenommen zu haben, als diese noch illegal waren: „Bonino hat damit geprahlt, dass sie und ihre Gruppe 10.141 illegale Abtreibungen durchgeführt haben. Sie vermied jedoch eine strafrechtliche Verfolgung für die illegalen Abtreibungen, indem sie in ein öffentliches Amt gewählt wurde und dadurch parlamentarische Immunität erlangte“, berichtete Life Site am 1. Mai 2013.

Keine Reue wegen ihrer Morde an den Ungeborenen

Bergoglio lud Emma Bonino Barge („die italienische Margaret Sanger“) am 12. Mai 2015 zu einem Treffen ein, umarmte sie sogar und erkundigte sich nach ihrem Lungenkrebs. Und am 8. November 2016 gewährte er ihr eine Privataudienz, um die als Flüchtlinge getarnte dschihadistische Invasion zu unterstützen. Bergoglio bezeichnete sie als eine der „vergessenen Größen Italiens von heute“, da sie „Italien beim Verständnis Afrikas die besten Dienste erwiesen hat“.

Sie, die fast ihr ganzes Leben lang noch nie eine Kirche betreten hat, schätzt Bergoglios ausdrücklichen Wunsch nach einer „armen Kirche für die Armen“. Bergoglio wiederum schätzt Bonino, weil er in ihr eine Frau gefunden hat, die seine wahren Gedanken voll und ganz verkörperte.

In dem Vorwort einer ihrer Biografien definiert sie, die Mutter des Gesetzes Nr. 194, sich selbst als „radikal orthodox und dissidentisch, eine Frau der Institutionen und des Ungehorsams, eine profunde Kennerin und Freundin der muslimischen Welt“.

Am 5. November entschloss sich Bergoglio spontan zu dem höchst ungewöhnlichen Schritt, eine Privatperson in ihrem Haus in Rom zu besuchen. Dieser sein Besuch gehört damit zu den größtmöglichen Ehrungen, die einer Person selbst in den Augen der Welt zuteil werden können.

Jedenfalls ist nicht bekannt, dass Herr Bergoglio bei seinem Besuch die „vergessene Größe Italiens“ zur Reue und Umkehr wegen ihrer Todsünden zu bewegen versucht hätte.

Interessanterweise erwähnte der Artikel von Vatican News überhaupt nichts über Boninos niederträchtige, schändliche und in sich böse Handlung der Abtreibung, weder im Titel noch im Artikel selbst, als ob es sich um ein nicht erwähnenswertes Detail handelte. „Papst macht Hausbesuch bei italienischer Parlamentarierin“, verkündete das vatikanische Nachrichtenportal (ehemals Radio Vatikan) nüchtern.

Doch nachdem wir Bergoglios Worte und Taten in der Frage der Abtreibung über 11 Jahre lang beobachten konnten, können wir schlussfolgern, dass der Apostat Bergoglio zwar darauf achtete, den Anschein zu erwecken, die katholische Opposition gegen Abtreibung zu bekräftigen, zumindest in Worten, aber dennoch fleißig daran arbeitete, genau diese Opposition auf Schritt und Tritt zu untergraben, insbesondere (aber nicht nur) in seinen Taten.

Auf dieser Terrasse wurden die Strategien für die Entchristlichung Italiens erdacht

Danilo Quinto war einst ein persönlicher Freund der berüchtigten Frau Emma Bonino. Er war ein hochrangiger Aktivist der unmoralischen und unmenschlichen italienischen Partito Radicale, die sich für die Entchristlichung Italiens einsetzt.

Nach seiner Bekehrung schreibt er nun Beiträge, um die Fäulnis innerhalb und außerhalb der Konzilskirche aufzudecken. Auf seiner Website schreibt er unter dem Titel ‚Die Synagoge Satans‘ am 6. November u.a.:

Auch ich besuchte diese Terrasse in Trastevere, im Zentrum von Rom. Dies waren die Jahre, in denen Strategien erdacht und entwickelt wurden, um die Ergebnisse der Scheidungs- und Abtreibungsgesetze zu konsolidieren, die die Institution Familie zerstörten; … die Grundlagen für die Kampagne gegen die Euthanasie wurden gelegt, die im Laufe der Jahre trotz des Fehlens eines Gesetzes zu einer weit verbreiteten und üblichen Praxis geworden ist, ebenso wie die Beihilfe zum Selbstmord; Diskussionen wurden darüber geführt, wie die weltliche Macht der Kirche endgültig gestürzt werden könnte; die Theorie des dritten und vierten Geschlechts, die gleichgeschlechtliche Ehe, die künstliche Befruchtung und schließlich die Leihmutterschaft wurden verbreitet; …

Nun, auf der Terrasse dieses Hauses, das buchstäblich alle Farben des Regenbogens gesehen hat, tauchte neulich das Oberhaupt der katholischen Kirche, der unnachahmliche Jorge Maria Bergoglio, auf. Er hielt einen Strauß weißer Rosen und eine Schachtel Pralinen in der Hand, um dem höchsten Vertreter jener Ideologie zu huldigen, die – nach dem Tod von Pannella – entscheidend dazu beigetragen hat, Italien zu entchristlichen und die Kirchen dazu zu nutzen, große Suppenküchen für die Armen zu errichten, Migranten aufzunehmen oder Geld zu verdienen, indem man sie Privatpersonen überlässt, die sie verwalten, um daraus Museen oder andere weltliche Dinge zu machen. (Quelle: Die Synagoge des Satans – daniloquinto)

Emma Bonino und Jorge Bergoglio sind Beispiele für ihre Freiheit von Gott

„Beispiel für Freiheit und Widerstandsfähigkeit“, sagte Bergoglio über Emma Bonino.

Er hat den Nagel auf den Kopf getroffen. Denn von einem Mann wie ihm, der die Sehnsüchte dieser entarteten Welt meisterhaft zu deuten versteht, konnte man von dem radikalen Führer keine Bekehrung erwarten – er hat wiederholt erklärt, dass er niemanden bekehren will -, sondern nur eine Momentaufnahme der Realität. Gewiss, Emma Bonino ist ein Beispiel für Freiheit und Widerstandskraft. Ja, von Gott! Wie auch derjenige, der diese Worte gesprochen hat.

Beide haben alles getan und werden bis zu ihrem Tod alles tun – es sei denn, sie bekehren sich, in ihrem Fall öffentlich, angesichts der Schwere ihrer Sünden -, um sicherzustellen, dass der Mensch frei von seinem Schöpfer ist und sich seinen Gesetzen unterwirft. Genauso wie die vielen italienischen Katholiken, die sich haben scheiden lassen, die abgetrieben haben, die Verhütungsmittel benutzt haben, die einer Ideologie zum Sieg verholfen haben, die nichts Menschliches an sich hat. Wie diese modernistische Kirche, ein direktes Produkt des weltlichen Werks der Freimaurerei und des Zweiten Vatikanischen Konzils, die in Bergoglio ihren letzten Interpreten hat, nach einer Reihe von Päpsten nach Pius XII, die ihm und der St. Galler Mafia den Weg ebneten.

Bergoglios Doppelzüngigkeit in der Frage der Abtreibung

Ein Grund, warum er ausgerechnet am 5. November 2024 die Abtreibungs-Bonino besuchte, war sicher seine subtile Botschaft an die US-Amerikaner, Kamala Harris zu wählen, denn an diesem Tag war die US-Präsidentenwahl. Emma Bonino hatte bei den US-Wahlen öffentlich Kamala Harris unterstützt. Schließlich ist sie wie Bonino eine radikale Abtreibungsbefürworterin.

Auch wenn Jorge Bergoglio starke Worte von sich gibt, wenn es ihm passend scheint, so wissen wir doch, dass seine Worte nicht wirklich ernst zu nehmen sind. Er ist ein Mann vieler Worte und spart nicht mit Kraftausdrücken, wenn es ihm opportun erscheint. Dann schweigt er ein andermal, wenn ihm dies zupasskommt.

So verwendete er während seiner Propagandatour durch die Vereinigten Staaten von Amerika im September 2015 das Wort ‚Abtreibung‘ nicht ein einziges Mal, auch nicht, als er vor einer Sondersitzung des Kongresses der Vereinigten Staaten von Amerika am Donnerstag, dem 24. September 2015, dem Fest Unserer Lieben Frau von der Erlösung, sprach. Obwohl er über die Wichtigkeit, das menschliche Leben in allen Entwicklungsstadien zu verteidigen und zu schützen, sprach, erwähnte er die Abtreibung nicht. Stattdessen gab er nur eine Erklärung ab, in der er sich entschieden gegen die Todesstrafe aussprach.

Herr Bergoglio hatte in seiner Rede die Unantastbarkeit des Lebens von Schwerverbrechern mit dem Leben unschuldiger Ungeborener gleichgesetzt.

Dass Herr Bergoglio das Wort ‚Abtreibung‘ vermied, war eindeutig böse.

Jorge Bergoglio hat Abtreibungsbefürworter in päpstliche Akademien berufen

Herr Bergoglio war zudem sehr großzügig mit seinem Lob für öffentliche Amtsträger, die Abtreibungen unterstützen, weil sie illegale Einwanderung unterstützen und sich für den „Schutz des Planeten“ einsetzen.

So hatte er fast alle führenden Politiker der Welt, die die chemische und chirurgische Tötung unschuldiger Kinder im Mutterleib unterstützen, durch seine vielen Worte und ausdrucksstarken Gesten entlastet, in dem er für sie voll des Lobes war für ihr politisches Engagement in Sachen Klimawandel, Migration, Globalismus. Außerdem hatte er es sich auch zur Aufgabe gemacht, Abtreibungsbefürworter in verschiedene päpstliche Akademien zu berufen.

Unter den 45 neuen Mitgliedern, die Bergoglio in die ‚Päpstliche Akademie für das Leben‘ berufen hatte, ist ein anglikanischer Pfarrer, der argumentiert, Abtreibung sollte bis „18 Wochen nach der Empfängnis“ legal sein.

Abtreibungsbefürworter Nigel Biggar in die Päpstliche Akademie berufen

Es handelt sich um Professor Nigel Biggar von der Universität Oxford, der für eine fünfjährige Amtszeit in die Akademie berufen wurde. Er erklärte 2011 in einem Dialog mit dem Kindermord-Befürworter Peter Singer, dass ein ungeborenes Kind „nicht dasselbe ist wie ein Erwachsener oder ein reifes menschliches Wesen“ und daher nicht „dieselbe Behandlung“ verdient.

„Ich würde dazu neigen, die Grenze für eine Abtreibung bei 18 Wochen nach der Empfängnis zu ziehen, denn das ist ungefähr der früheste Zeitpunkt, an dem es Anzeichen für Gehirnaktivität und damit für Bewusstsein gibt“, sagte er laut einem Bericht des Magazins Standpoint.

Als er dann ein Jahr später der Hauptredner einer Veranstaltung an der Mayo Clinic in Minnesota war, sagte er: „Es ist nicht wahr, dass jede Abtreibung einem Mord gleichkommt.“ (Quelle: Papst Franziskus ernennt Abtreibungsbefürworterin zur vatikanischen Pro-Life-Akademie)

Der Leiter der Akademie, Erzbischof Vincenzo Paglia, versicherte betreffs der Ernennungen, die neuen Mitglieder würden „wirklich repräsentativ für alle sein, die das Leben in allen seinen Stadien wertschätzen“.

Rauswurf aller Mitglieder, die strikt gegen Abtreibung sind

Im Gegenzug hatte Bergoglio alle aus der „Päpstlichen Akademie für das Leben“ entfernt, die sich gegen die Hinrichtung von Kindern ausgesprochen haben. Ersetzt wurden sie durch verschiedene Atheisten, Agnostiker, Abtreibungsbefürworter, Transhumanisten und offene Unterstützer der sich ständig weiterentwickelnden Agenda der Perversität und Sodomie.

Trotz seiner gelegentlichen Äußerungen gegen die Abtreibung hat Bergoglio mehr Zeit damit verbracht, mit Abtreibungsbefürwortern über den „Klimawandel“ und die Notwendigkeit, die illegale Einwanderung zu schützen, zu diskutieren, als sich gegen das Abschlachten unschuldiger, ungeborener Kinder oder den Vormarsch aller Aspekte der sodomitischen Agenda einzusetzen. Auch trifft er sich mit Vorliebe mit Personen, die glauben, dass die chemische und chirurgische Verstümmelung ihres Körpers ihr biologisches Geschlecht verändert, sowie mit jenen, die aktiv an perversen Handlungen beteiligt sind.

Die ‚Päpstliche Akademie für das Leben‘

Zum Präsidenten der ‚Päpstlichen Akademie für das Leben‘ hatte Jorge Bergoglio Vincent Paglia ernannt. Dieser erklärte, „dass die Akademie ihren Horizont erweitern und nichtchristliche ‚Experten‘ willkommen heißen müsse“.

LifeSiteNews hat darüber im September 2019 berichtet. Paglia erklärte in seiner Rede an der Loyola Marymount, einer privaten Jesuitenuniversität in Los Angeles, dass Franziskus wünsche, dass sowohl die Akademie für das Leben als auch das Johannes Paul II.-Institut, dessen Großkanzler Paglia ist, „auf breiterer Basis“ arbeiten.

Paglia versprach, dass beide Stiftungen das menschliche Leben „schützen und fördern“ würden und versicherte ‚Freunden‘ und ‚Feinden‘, dass „unser Dialog mit anderen, die unser Verständnis von Gottes fruchtbarer Liebe und vom Wesen der menschlichen Familie und ihren Herausforderungen nicht teilen, nicht bedeutet, dass wir die katholische Orthodoxie aufgeben“.

Der Präsident machte aber auch deutlich, dass der ‚Papst‘ möchte, dass sie ihre Horizonte erweitern.

„Wir müssen auch deutlich machen, dass der ‚Papst‘ möchte, dass die Akademie und das Institut

(1) ihren Reflexionsbereich erweitern und sich nicht darauf beschränken, sich mit „spezifischen Situationen ethischer, sozialer oder rechtlicher Konflikte“ zu befassen

(2) eine Anthropologie formulieren, die die praktischen und theoretischen Voraussetzungen für ein „Verhalten, das mit der Würde der menschlichen Person vereinbar ist“, schafft, und

(3) sicherstellen, dass sie über die Instrumente verfügt, um ‚die Theorie und Praxis von Wissenschaft und Technologie in ihrer Wechselwirkung mit dem Leben, seinem Sinn und seinem Wert‘ kritisch zu untersuchen“, sagte er.

Der Begriff ‚Leben‘ muss neu definiert werden, behauptet Bergoglio

Eine Erweiterung, die Papst Franziskus und Paglia anstrebten, war die Ablehnung absoluter Normen für das menschliche Leben und eine Neudefinition dessen, was Leben bedeutet.

„Franziskus warnt uns, dass es riskant ist, das menschliche Leben in einer Weise zu betrachten, die es von der Erfahrung loslöst und es auf die Biologie oder auf ein abstraktes Universum reduziert, das von Beziehungen und Geschichte getrennt ist“, sagte Paglia.

„Vielmehr muss der Begriff ‚Leben‘ neu definiert werden, indem man von einer abstrakten Vorstellung zu einer ‚persönlichen‘ Dimension übergeht: Leben sind Menschen, Männer und Frauen, sowohl in der Individualität eines jeden Menschen als auch in der Einheit der menschlichen Familie.“

Im Oktober 2016 verkündete ‚Papst Franziskus‘ neue Statuten für die Akademie, die die Entlassung ihrer Mitglieder auf Lebenszeit und die Aufnahme neuer Mitglieder von zweifelhafter Orthodoxie beinhalteten. Im September 2017 gründete ‚Papst Franziskus‘ dann das Päpstliche Institut für Studien über Ehe und Familie neu und benannte es um.

Die Studenten und Dozenten des „Päpstlichen Theologischen Instituts für Ehe- und Familienwissenschaften Johannes Paul II.“ mussten mit Bestürzung feststellen, dass der gesamte Lehrkörper vorübergehend suspendiert, zwei seiner fest angestellten Professoren entlassen und angekündigte Lehrveranstaltungen gestrichen worden waren.
(Quelle: Der Begriff ‚Leben‘ muss neu definiert werden“, erklärt der neue Leiter der vatikanischen Lebensakademie)

Vatikanischer ‚Erzbischof‘ Paglia meint, Franziskus könnte automatische Exkommunikation bei Abtreibung abschaffen

Am 23. November 2016 veröffentlichte die italienische Zeitung ‚Il Resto del Carlino‘ ein Interview mit ‚Abbé‘ Paglia, in dem ihm genau diese Frage gestellt wurde: „Aber ist es möglich, dass in naher Zukunft die Exkommunikation für Abtreibung überwunden wird?“

Erzbischof Paglia antwortete wie folgt:

„Ja, das ist nicht auszuschließen. … Ob es Franziskus selbst sein wird, der den Kanon aufhebt, weiß ich nicht; man müsste ihn fragen. Sicher ist, dass der Codex [des Kirchenrechts] in den letzten Jahrzehnten Dutzende Male überarbeitet worden ist. Es wäre also nicht verwunderlich, wenn der Fortschritt des Lebens zu einer Aktualisierung [aggiornamento] des Kirchenrechts führen würde. Das liegt in der Natur der Sache; die Tradition der Kirche ist ein lebendiger Körper, kein festgefahrener Kodex [von Vorschriften].“

(Interview mit „Abp.“ Vincent Paglia; in Giovanni Panettiere, „L’arcivescovo e l’aborto perdonato «anche la scomunica può saltare»“, Il Resto del Carlino, 23. November 2016)

Der Leiter der „Päpstlichen“ Akademie für das Leben des Vatikans hält es also für durchaus möglich, dass Jorge Bergoglio das Gesetz, das derzeit für eine Abtreibung eine Exkommunikation latae sententiae vorsieht (was bedeutet, dass sie automatisch, ohne Erklärung oder sonstiges Eingreifen der kirchlichen Autorität, verhängt wird), ganz aufhebt!

Wie Franziskus insgeheim die lehrmäßige Ablehnung der Abtreibung untergräbt, während er sie zu bestätigen scheint

Am 1. September 2021 erfolgte eine Vatican News Veröffentlichung eines Interviews mit Jorge Bergoglio, das der spanische Journalist Carlo Herrera führte. Interessant ist die Antwort auf eine Frage, die gar nicht die Abtreibung betraf.
Carlo Herrera fragte:

Eure Heiligkeit, in Spanien ist die Euthanasie legalisiert worden, und zwar auf der Grundlage dessen, was man das „Recht auf einen würdigen Tod“ nennt. Aber das ist ein falscher Syllogismus, denn die Kirche verteidigt nicht das inkarnierte Leiden, sondern die Würde bis zum Ende. Wie weit hat der Mensch wirklich Macht über sein Leben? Was glaubt der Papst?

Bergoglio antwortete ihm also:

Und was die Abtreibung betrifft, so möchte ich mich nicht auf Diskussionen darüber einlassen, ob sie bis hierhin möglich ist oder ob sie bis hierhin nicht möglich ist, aber ich sage Folgendes: In jedem Embryologie-Handbuch, das ein Medizinstudent in der Schule erhält, steht, dass in der dritten Woche der Empfängnis, manchmal bevor die Mutter merkt, dass sie schwanger ist, alle Organe des Embryos bereits vorgezeichnet sind, sogar die DNA. Es ist ein Leben. Ein menschliches Leben. Manche sagen: „Es ist keine Person.“ Es ist ein menschliches Leben!

Was sagt Bergoglio in diesen wenigen Sätzen?

  • Er spricht das Thema Abtreibung an, obwohl er nicht danach gefragt wurde.
  • Anstatt mit Nachdruck zu sagen, dass Abtreibung zu jedem Zeitpunkt der Schwangerschaft moralisch verboten ist, betont er, dass er nicht daran interessiert ist, zu der Frage Stellung zu nehmen, ob sie bis zu einem bestimmten Zeitpunkt zulässig sein könnte.
  • Er führt die Vorstellung ein, dass ein Baby spätestens in der dritten Schwangerschaftswoche vorhanden ist, und weckt damit Zweifel, ob es sich in der Zeit vor dieser dritten Woche um ein menschliches Wesen handelt.
  • Indem er das Vorhandensein eines menschlichen Lebens aus einem empirisch überprüfbaren Umriss der Organe ableitet, unterstellt er, dass die Menschlichkeit oder das Leben des Ungeborenen von einem solchen Kriterium abhängig ist.
  • Er unterscheidet zwischen menschlichem Leben und menschlicher Person und deutet damit an, dass es menschliches Leben geben kann, das keine menschliche Person ist.

Bergoglio sät Zweifel in der Frage des absolut moralischen Verbots der Abtreibung

Damit begibt sich Bergoglio gefährlich nah auf die philosophische Ebene von Peter Singer. Dieser ‚Philosoph‘ behauptet fälschlich in seiner ‚Praktischen Ethik‘, in den ersten 24 Wochen ist ein Embryo nicht empfindungsfähig, daher gehört es in die Kategorie: Nicht bewusstes Wesen. Daher ist seiner Meinung nach Abtreibung nicht verwerflich.

Indem Bergoglio von einem sichtbaren Umriss der Organe des Kindes in der dritten Entwicklungswoche spricht, deutet er an, dass wir nicht mit Sicherheit sagen können, dass es sich um ein lebendes menschliches Kind handelt, bevor diese unausgereiften Organe erkennbar sind.

Wie wir oben erfahren konnten, hat Bergoglio aus seinen früheren Worten deutlich erkennen lassen, dass Abtreibung Mord ist.

Offiziell hat er also die Abtreibung in jedem Entwicklungsstadium verurteilt, also vom frühesten Zeitpunkt der Empfängnis (auch Befruchtung genannt). Und nun beginnt er hier, genau diese Lehre zu untergraben, zu unterwandern. Und warum tut er das? Warum führt er den Gedanken ein, dass eine Abtreibung vor einem bestimmten Zeitpunkt der Entwicklung zulässig sein könnte, wenn nicht, um das absolute moralische Verbot der Abtreibung, wenn auch nur schrittweise, zu unterlaufen?

… und die Konsequenzen aus seinen Worten sind fatal

Mario Dercksen schreibt in seinem Artikel zu Recht:

„Mit seiner Antwort hat Bergoglio auf raffinierte Weise Zweifel eingeführt, wo kein Zweifel erlaubt ist. Auf diese Weise schafft er nun die Voraussetzungen, die logisch zu der Schlussfolgerung führen, dass Abtreibung nicht immer falsch ist. Aber wenn sie nicht immer falsch ist, bedeutet das, dass sie manchmal erlaubt ist. Wenn sie aber manchmal erlaubt ist, dann ist sie nicht an und für sich falsch, denn was an und für sich falsch ist, kann nicht an irgendeinem Punkt aus irgendeinem Grund erlaubt werden. Wenn also die Abtreibung an sich nicht falsch ist, dann sind es nur bestimmte Umstände, die sie falsch machen, und die sind natürlich diskutabel.“

Päpstlicher Orden für eine niederländische Abtreibungsaktivistin

Jorge Bergoglio hatte immer wieder Abtreibungsbefürworter in Audienz empfangen, wenn sie nur mit seiner politischen Agenda konform sind. So hatte er zum Beispiel heidnische linke Abtreibungsbefürworter direkt in den Vatikan eingeladen, um über nachhaltige Ökologie, „Gesundheitsfürsorge“, „Klimawandel“, Migranten und den Globalismus zu sprechen.

Doch mit Gesprächen allein wollte Bergoglio nicht seinen diabolischen Freunden Freude bereiten. Nein, zu seinen Dankesbekundungen gehörte auch die Verleihung von Orden.

Im Jahr 2018 hatte Jorge Bergoglio tatsächlich einer niederländischen Abtreibungs- und LGBT-Aktivistin einen päpstlichen Orden verliehen. Es handelt sich bei der Geehrten um die niederländische Politikerin und extreme Abtreibungsaktivistin Elisabeth Maria Josepha „Lilianne“ Ploumen, die von ‚Papst Franziskus‘ zum Ritter des Päpstlichen Reiterordens des heiligen Gregor des Großen ernannt worden ist.

Man muss wissen, dass der Gregoriusorden (*) am 1. September 1831 von Papst Gregor XVI. mit dem Breve „Quod summis quibusque“ gestiftet, eine der höchsten Auszeichnungen ist, die ein Papst an Laien verleiht. Schon 1834 wurde er allgemein „für den Eifer in der Verteidigung der katholischen Religion“ als Ritterorden verliehen.

Wir sehen hier, wie Jorge Bergoglio als falscher Papst den Gregoriusorden gegen seine ursprüngliche Verwendung missbraucht.

(*) siehe auch die Verleihung durch den Apostaten Karol Wojtyla:

– Der Noahidismus in der Konzilskirche

Michael Hichborn von der konservativen Novus Ordo Organisation Lepanto Institute berichtete:

Am 12. Januar tauchten auf Twitter Berichte auf, dass Lilianne Ploumen, ehemalige Ministerin für Außenhandel und Entwicklungszusammenarbeit in den Niederlanden, von Papst Franziskus mit dem Titel eines Kommandeurs des Päpstlichen Reiterordens des Heiligen Gregor des Großen geehrt wurde. Das Lepanto-Institut konnte anhand einer niederländischen Radiosendung vom 22. Dezember 2017 bestätigen, dass Ploumen die Auszeichnung tatsächlich erhalten hat. In einem kurzen Videoclip, der für die Sendung wirbt, zeigt Ploumen den Orden und sagt, sie habe ihn vom Papst erhalten.

Hichborn schreibt weiter:

Zu sagen, dass Lilianne Ploumen ‚für die Abtreibung‘ ist, ist eine extreme Untertreibung und wird der skandalösen Realität ihres Aktivismus nicht einmal annähernd gerecht, schreibt Hichborn und fährt fort:

Im Januar letzten Jahres, nachdem US-Präsident Donald Trump die Mexico-City-Politik wieder in Kraft gesetzt hatte, gründete Ploumen eine neue Nichtregierungsorganisation namens She Decides, um Organisationen, die von der US-Regierung keine Gelder mehr erhalten würden, mit massiven Beträgen zu versorgen. Die Mexico-City-Politik verweigert internationalen Organisationen, die Abtreibungen durchführen oder fördern, automatisch die Finanzierung durch die USA. …

Bis Juli 2017 hatte das Programm von Ploumen über 300 Millionen Dollar gesammelt. …

Ironischerweise wurde Ploumen erst vor wenigen Tagen der Machiavelli-Preis „für ihre Kampagne für den Fonds für sichere Abtreibung SheDecides“ verliehen. In dem Artikel über die Verleihung heißt es: „Der Machiavelli-Preis wird an eine Person oder Organisation verliehen, die sich nach Ansicht der Jury in der öffentlichen Kommunikation hervorgetan hat. Die Jury lobte insbesondere die Schnelligkeit, mit der SheDecides gegründet wurde und weltweit tätig wurde.“

Quelle: Niederländische Abtreibungsaktivistin behauptet, „Papst“ Franziskus habe ihr die päpstliche Ehre zuteil werden lassen

Auch La Nuova Bussola Quotidiana schrieb im Januar 2018 über diesen Skandal: Abtreiberin und LGBT-Aktivistin im Vatikan ausgezeichne

(https://lanuovabq.it/it/abortista-e-attivista-lgbt-premiata-in-vaticano)

Eine raffinierte Vorgehensweise, um katholische Dogmen und Werte ins Wanken zu bringen

Auf einer Konferenz nach der Veröffentlichung des skandalösen Schreibens ‚Amoris Laetitia‘, in dem Bergoglio reuelosen öffentlichen Ehebrechern erlaubte, die Novus-Ordo-Kommunion zu empfangen, erklärte der ‚Erzbischof‘ Bruno Forte:

„Wenn wir explizit von der Kommunion für Geschiedene und Wiederverheiratete sprechen – so Erzbischof Forte, der Papst Franziskus scherzhaft zitierte (*) – wissen wir nicht, was für ein Chaos [Casino] daraus entstehen wird. Also sollten wir es nicht direkt erwähnen. Sorgen Sie dafür, dass die Voraussetzungen gegeben sind, und ich werde die Schlussfolgerungen ziehen“. „Typisch für einen Jesuiten“, scherzte Erzbischof Forte und schrieb dieser Leitlinie eine Weisheit zu, die die notwendige Reifung ermöglichte, die zu ‚Amoris laetitia‘ führte, das, wie Monsignore Bruno Forte erklärte, keine neue Lehre darstellt, sondern eher eine ‚barmherzige Anwendung‘ dessen, was schon immer geglaubt wurde.“ (Quelle: (“Nessuno si deve sentire escluso dalla Chiesa”,Zonalocale.it, May 3, 2016)

Dasselbe hatte Bergoglio mit den Voraussetzungen für die Einführung verheirateter Priester in der Exhortation ‚Querida Amazonia‘ getan. Obwohl er das Thema nicht explizit erwähnte, legte er stillschweigend den Grundstein für die spätere Akzeptanz verheirateter Priester.

Und nun scheint es, als hätte er begonnen, das absolute Abtreibungsverbot zu untergraben, indem er Prämissen einführte, die das Verbot schrittweise unterwandern.
Quelle: Ein schlauer Teufel: Wie Franziskus heimlich den doktrinären Widerstand gegen die Abtreibung untergräbt und gleichzeitig vorgibt, ihn zu bekräftigen

Der ursprüngliche Beitrag erschien erstmals am 13. November 2024 auf weltgeschehen.info.

Der obige Text ist eine abgeänderte Fassung des Beitrags.

Tags: Abtreibung
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