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Apostat Bergoglio zur Frage der Abtreibung

Jorge Bergoglio lachend in Korea: Jorge Bergoglio im Dienst der Freimaurerei

Die widersprüchliche Haltung des Apostaten Bergoglio zur Frage der Abtreibung

Jorge Bergoglio machte als ‚Papst Franziskus‘ erst einmal allen Anschein, als sei er vehement gegen die Abtreibung. Es kann auch nicht geleugnet werden, dass er bei verschiedenen Gelegenheiten als Abtreibungsgegner aufgetreten ist. Doch was Jorge Bergoglio zur Frage der Abtreibung in Worten sprach, deckte sich nicht mit seinen Handlungen gegenüber Abtreibungsbefürwortern. Was für alle Modernisten nach Aussage des heiligen Papst Pius X. gilt, ist, dass sie in Worten katholisch klingen, aber in ihren Handlungen das gerade Gegenteil tun. Genau das trifft auch auf unseren Apostaten Jorge Bergoglio zu.

Die Süddeutsche Zeitung hatte einst bemerkt, dass Bergoglio sich im Jahr 2015 noch zurückhaltend über die Abtreibung geäußert habe. Sie vermutete damals, dass Bergoglio mit seinen Äußerungen gegen die Abtreibung „nur seine konservativen Kritiker in der Kurie besänftigen“ will. Wir fügen hinzu, ebenfalls die konservativen und traditionellen Katholiken, die ihn immer noch als Papst der katholischen Kirche ansehen und anerkennen.

Bereits im Oktober 2018 hatte Bergoglio bei einer Generalaudienz erklärt: „Einen Menschen zu beseitigen ist wie die Inanspruchnahme eines Auftragsmörders, um ein Problem zu lösen.“ Im Juni verglich er zu Recht Abtreibungen von Föten mit Behinderung oder schweren Krankheiten mit Programmen der Nationalsozialisten: „Im vergangenen Jahrhundert war die ganze Welt schockiert davon, was die Nazis getan haben, um die Reinheit der Rasse sicherzustellen. Heute tun wir dasselbe, nur mit weißen Handschuhen.“ (Quelle:
https://www.sueddeutsche.de/panorama/papst-abtreibung-auftragsmord-1.4163952)

Auf seiner Rückreise aus der Slowakei im September 2021 hatte Jorge Bergoglio im Flugzeug Fragen von Journalisten beantwortet. Zu den Abtreibungen erklärte er, dass diese Mord seien. (Quelle:
https://www.rnd.de/politik/papst-franziskus-spricht-sich-gegen-abtreibung-und-ehe-fuer-alle-aus-6WJFKF4TZ6AUNEUILVNPAAKKFA.html)

Im April 2024 berichtete das ZDF heute von einer Grundsatz-Erklärung Bergoglios, in der Abtreibungen und das Austragen von Kindern durch Leihmütter als schwere Verstöße gegen die Menschenwürde angeprangert werden. Bergoglio wird als strikter Abtreibungsgegner bezeichnet, weil es in der Erklärung heißt, dass man den „Schutzlosesten und Unschuldigsten von allen“ die Menschenwürde abspräche.

(Quelle: https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/papst-abtreibung-leihmutterschaft-grundsatzerklaerung-100.html)

Hatte er in den Jahren zuvor Abtreibung als Mord und ‚Auftragsmord‘ bezeichnet, so ist hier in der Erklärung nur von verletzter Menschenwürde die Rede.

Übrigens, was viele nicht wissen oder vergessen, hat der „pro-life“-‚Papst‘ Karol Wojtyla seine Opposition gegen die Abtreibung hauptsächlich im Konzilsjargon von Personalismus und Menschenwürde formuliert.

Doch Abtreibung ist keine Frage von verletzter Menschenwürde, sondern ist und bleibt Mord. Damit verstößt jeder, der eine Abtreibung vornehmen lässt oder durchführt, gegen das fünfte Gebot Gottes: „Du sollst nicht morden.“ Es ist eben nicht nur ein Verstoß gegen die Menschenwürde, sondern eine Todsünde, wenn man ein Ungeborenes im Mutterschoß umbringt oder umbringen lässt.

Bergoglios Doppelzüngigkeit in der Frage der Abtreibung

Auch wenn Jorge Bergoglio starke Worte von sich gab, wenn es ihm passend schien, so wissen wir doch, dass seine Worte nicht wirklich ernst zu nehmen sind. Er war ein Mann vieler Worte und sparte nicht mit Kraftausdrücken, wenn es ihm opportun erschien. Dann schwieg er ein andermal, wenn ihm dies zupasskam.

So verwendete er während seiner Propagandatour durch die Vereinigten Staaten von Amerika im September 2015 das Wort ‚Abtreibung‘ nicht ein einziges Mal, auch nicht, als er vor einer Sondersitzung des Kongresses der Vereinigten Staaten von Amerika am Donnerstag, dem 24. September 2015, dem Fest Unserer Lieben Frau von der Erlösung, sprach. Obwohl er über die Wichtigkeit, das menschliche Leben in allen Entwicklungsstadien zu verteidigen und zu schützen, sprach, erwähnte er die Abtreibung nicht. Stattdessen gab er nur eine Erklärung ab, in der er sich entschieden gegen die Todesstrafe aussprach.

Herr Bergoglio hatte in seiner Rede die Unantastbarkeit des Lebens von Schwerverbrechern mit dem Leben unschuldiger Ungeborener gleichgesetzt.
Dass Herr Bergoglio das Wort ‚Abtreibung‘ vermied, war eindeutig böse.

Jorge Bergoglio hatte Abtreibungsbefürworter in päpstliche Akademien berufen
Herr Bergoglio war zudem sehr großzügig mit seinem Lob für öffentliche Amtsträger, die Abtreibungen unterstützen, weil sie wie er für illegale Einwanderung sind und sich für den „Schutz des Planeten“ einsetzen.

So hatte er fast alle führenden Politiker der Welt, die die chemische und chirurgische Tötung unschuldiger Kinder im Mutterleib unterstützen, durch seine vielen Worte und ausdrucksstarken Gesten entlastet, in dem er für sie voll des Lobes war für ihr politisches Engagement in Sachen Klimawandel, Migration, Globalismus. Außerdem hatte er es sich auch zur Aufgabe gemacht, Abtreibungsbefürworter in verschiedene päpstliche Akademien zu berufen.

Unter den 45 neuen Mitgliedern, die Bergoglio in die ‚Päpstliche Akademie für das Leben‘ berufen hatte, ist ein anglikanischer Pfarrer, der argumentierte, Abtreibung sollte bis „18 Wochen nach der Empfängnis“ legal sein.

Abtreibungsbefürworter Nigel Biggar in die Päpstliche Akademie berufen

Auch wenn Jorge Bergoglio die Abtreibung als „Auftragsmord“ bezeichnete, hatte keine Skrupel, Abtreibungsbefürworter nicht nur in Audienz zu empfangen, sondern sie auch in päpstliche Akademien zu berufen. So geschah dies im Fall des Professors Nigel Biggar von der Universität Oxford, der für eine fünfjährige Amtszeit in die Akademie berufen wurde. Er erklärte 2011 in einem Dialog mit dem Kindermord-Befürworter Peter Singer, dass ein ungeborenes Kind „nicht dasselbe ist wie ein Erwachsener oder ein reifes menschliches Wesen“ und daher nicht „dieselbe Behandlung“ verdient.

„Ich würde dazu neigen, die Grenze für eine Abtreibung bei 18 Wochen nach der Empfängnis zu ziehen, denn das ist ungefähr der früheste Zeitpunkt, an dem es Anzeichen für Gehirnaktivität und damit für Bewusstsein gibt“, sagte er laut einem Bericht des Magazins Standpoint.

Als er dann ein Jahr später der Hauptredner einer Veranstaltung an der Mayo Clinic in Minnesota war, sagte er: „Es ist nicht wahr, dass jede Abtreibung einem Mord gleichkommt.“ (Quelle: https://www.lifesitenews.com/news/pope-francis-appoints-legal-abortion-advocate-to-vatican-pro-life-academy/)

Der Leiter der Akademie, Erzbischof Vincenzo Paglia, versicherte betreffs der Ernennungen, die neuen Mitglieder würden „wirklich repräsentativ für alle sein, die das Leben in allen seinen Stadien wertschätzen“.

Rauswurf aller Mitglieder, die strikt gegen Abtreibung sind

Im Gegenzug hatte Bergoglio alle aus der „Päpstlichen Akademie für das Leben“ entfernt, die sich gegen die Hinrichtung von Kindern ausgesprochen haben. Ersetzt wurden sie durch verschiedene Atheisten, Agnostiker, Abtreibungsbefürworter, Transhumanisten und offene Unterstützer der sich ständig weiterentwickelnden Agenda der Perversität und Sodomie.

Trotz seiner gelegentlichen Äußerungen gegen die Abtreibung hatte Bergoglio mehr Zeit damit verbracht, mit Abtreibungsbefürwortern über den „Klimawandel“ und die Notwendigkeit, die illegale Einwanderung zu schützen, zu diskutieren, als sich gegen das Abschlachten unschuldiger, ungeborener Kinder oder den Vormarsch aller Aspekte der sodomitischen Agenda einzusetzen. Auch traf er sich mit Vorliebe mit Personen, die glauben, dass die chemische und chirurgische Verstümmelung ihres Körpers ihr biologisches Geschlecht verändert, sowie mit jenen, die aktiv an perversen Handlungen beteiligt sind.

Die ‚Päpstliche Akademie für das Leben‘

Zum Präsidenten der ‚Päpstlichen Akademie für das Leben‘ hatte Jorge Bergoglio Vincent Paglia ernannt. Dieser hat erklärt, „dass die Akademie ihren Horizont erweitern und nichtchristliche ‚Experten‘ willkommen heißen müsse“.

LifeSiteNews hat darüber im September 2019 berichtet. Paglia erklärte in seiner Rede an der Loyola Marymount, einer privaten Jesuitenuniversität in Los Angeles, dass Franziskus wünsche, dass sowohl die Akademie für das Leben als auch das Johannes Paul II.-Institut, dessen Großkanzler Paglia ist, „auf breiterer Basis“ arbeiten.

Paglia versprach, dass beide Stiftungen das menschliche Leben „schützen und fördern“ würden und versicherte ‚Freunden‘ und ‚Feinden‘, dass „unser Dialog mit anderen, die unser Verständnis von Gottes fruchtbarer Liebe und vom Wesen der menschlichen Familie und ihren Herausforderungen nicht teilen, nicht bedeutet, dass wir die katholische Orthodoxie aufgeben“.

Der Präsident machte aber auch deutlich, dass der ‚Papst‘ möchte, dass sie ihre Horizonte erweitern.

„Wir müssen auch deutlich machen, dass der ‚Papst‘ möchte, dass die Akademie und das Institut

(1) ihren Reflexionsbereich erweitern und sich nicht darauf beschränken, sich mit „spezifischen Situationen ethischer, sozialer oder rechtlicher Konflikte“ zu befassen,

(2) eine Anthropologie formulieren, die die praktischen und theoretischen Voraussetzungen für ein „Verhalten, das mit der Würde der menschlichen Person vereinbar ist“, schafft, und

(3) sicherstellen, dass sie über die Instrumente verfügt, um ‚die Theorie und Praxis von Wissenschaft und Technologie in ihrer Wechselwirkung mit dem Leben, seinem Sinn und seinem Wert‘ kritisch zu untersuchen“, sagte er.

Der Begriff ‚Leben‘ muss neu definiert werden, behauptete Bergoglio

Eine Erweiterung, die Papst Franziskus und Paglia anstrebten, ist die Ablehnung absoluter Normen für das menschliche Leben und eine Neudefinition dessen, was Leben bedeutet.

„Franziskus warnt uns, dass es riskant ist, das menschliche Leben in einer Weise zu betrachten, die es von der Erfahrung loslöst und es auf die Biologie oder auf ein abstraktes Universum reduziert, das von Beziehungen und Geschichte getrennt ist“, sagte Paglia.

„Vielmehr muss der Begriff ‚Leben‘ neu definiert werden, indem man von einer abstrakten Vorstellung zu einer ‚persönlichen‘ Dimension übergeht: Leben sind Menschen, Männer und Frauen, sowohl in der Individualität eines jeden Menschen als auch in der Einheit der menschlichen Familie.“

Im Oktober 2016 verkündete ‚Papst Franziskus‘ neue Statuten für die Akademie, die die Entlassung ihrer Mitglieder auf Lebenszeit und die Aufnahme neuer Mitglieder von zweifelhafter Orthodoxie beinhalteten. Im September 2017 gründete ‚Papst Franziskus‘ dann das Päpstliche Institut für Studien über Ehe und Familie neu und benannte es um.

Die Studenten und Dozenten des „Päpstlichen Theologischen Instituts für Ehe- und Familienwissenschaften Johannes Paul II.“ mussten mit Bestürzung feststellen, dass der gesamte Lehrkörper vorübergehend suspendiert, zwei seiner fest angestellten Professoren entlassen und angekündigte Lehrveranstaltungen gestrichen worden waren.

Quelle: https://www.lifesitenews.com/news/the-term-life-must-be-redefined-new-head-of-vatican-life-academy-declares/

‚Erzbischof‘ Paglia meinte, Franziskus könnte automatische Exkommunikation bei Abtreibung abschaffen

Am 23. November 2016 veröffentlichte die italienische Zeitung ‚Il Resto del Carlino‘ ein Interview mit ‚Abbé‘ Paglia, in dem ihm genau diese Frage gestellt wurde: „Aber ist es möglich, dass in naher Zukunft die Exkommunikation für Abtreibung überwunden wird?“

Erzbischof Paglia antwortete wie folgt:

„Ja, das ist nicht auszuschließen. … Ob es Franziskus selbst sein wird, der den Kanon aufhebt, weiß ich nicht; man müsste ihn fragen. Sicher ist, dass der Codex [des Kirchenrechts] in den letzten Jahrzehnten Dutzende Male überarbeitet worden ist. Es wäre also nicht verwunderlich, wenn der Fortschritt des Lebens zu einer Aktualisierung [aggiornamento] des Kirchenrechts führen würde. Das liegt in der Natur der Sache; die Tradition der Kirche ist ein lebendiger Körper, kein festgefahrener Kodex [von Vorschriften].“

(Interview mit „Abp.“ Vincent Paglia; in Giovanni Panettiere, „L’arcivescovo e l’aborto perdonato «anche la scomunica può saltare»“, Il Resto del Carlino, 23. November 2016)

https://drive.google.com/file/d/0B92_djwQlPfOVGFxU1pvU2pRWjA/view?resourcekey=0-GUokK2P4rgejWjB9kg9QCg

Der Leiter der „Päpstlichen“ Akademie für das Leben des Vatikans hält es also für durchaus möglich, dass Jorge Bergoglio das Gesetz, das derzeit für eine Abtreibung eine Exkommunikation latae sententiae vorsieht (was bedeutet, dass sie automatisch, ohne Erklärung oder sonstiges Eingreifen der kirchlichen Autorität, verhängt wird), ganz aufhebt!

Quelle: https://novusordowatch.org/2016/12/paglia-francis-might-abolish-abortion-excommunication/

Wie Franziskus insgeheim die lehrmäßige Ablehnung der Abtreibung untergrub, während er sie zu bestätigen schien

Am 1. September 2021 erfolgte eine Vatican News Veröffentlichung eines Interviews mit Jorge Bergoglio, das der spanische Journalist Carlo Herrera führte. Interessant ist die Antwort auf eine Frage, die gar nicht die Abtreibung betraf.

Carlo Herrera fragte:

Eure Heiligkeit, in Spanien ist die Euthanasie legalisiert worden, und zwar auf der Grundlage dessen, was man das „Recht auf einen würdigen Tod“ nennt. Aber das ist ein falscher Syllogismus, denn die Kirche verteidigt nicht das inkarnierte Leiden, sondern die Würde bis zum Ende. Wie weit hat der Mensch wirklich Macht über sein Leben? Was glaubt der Papst?

Bergoglio antwortete ihm also:

Und was die Abtreibung betrifft, so möchte ich mich nicht auf Diskussionen darüber einlassen, ob sie bis hierhin möglich ist oder ob sie bis hierhin nicht möglich ist, aber ich sage Folgendes: In jedem Embryologie-Handbuch, das ein Medizinstudent in der Schule erhält, steht, dass in der dritten Woche der Empfängnis, manchmal bevor die Mutter merkt, dass sie schwanger ist, alle Organe des Embryos bereits vorgezeichnet sind, sogar die DNA. Es ist ein Leben. Ein menschliches Leben. Manche sagen: „Es ist keine Person.“ Es ist ein menschliches Leben!

Was sagt Bergoglio in diesen wenigen Sätzen?

Er spricht das Thema Abtreibung an, obwohl er nicht danach gefragt wurde.

Anstatt mit Nachdruck zu sagen, dass Abtreibung zu jedem Zeitpunkt der Schwangerschaft moralisch verboten ist, betont er, dass er nicht daran interessiert ist, zu der Frage Stellung zu nehmen, ob sie bis zu einem bestimmten Zeitpunkt zulässig sein könnte.

Er führt die Vorstellung ein, dass ein Baby spätestens in der dritten Schwangerschaftswoche vorhanden ist, und weckt damit Zweifel, ob es sich in der Zeit vor dieser dritten Woche um ein menschliches Wesen handelt.

Indem er das Vorhandensein eines menschlichen Lebens aus einem empirisch überprüfbaren Umriss der Organe ableitet, unterstellt er, dass die Menschlichkeit oder das Leben des Ungeborenen von einem solchen Kriterium abhängig ist.

Er unterscheidet zwischen menschlichem Leben und menschlicher Person und deutet damit an, dass es menschliches Leben geben kann, das keine menschliche Person ist.

Bergoglio sät Zweifel in der Frage des absolut moralischen Verbots der Abtreibung

Damit begab sich Bergoglio gefährlich nah auf die philosophische Ebene von Peter Singer. Dieser ‚Philosoph‘ behauptet fälschlich in seiner ‚Praktischen Ethik‘, in den ersten 24 Wochen ist ein Embryo nicht empfindungsfähig, daher gehört es in die Kategorie: Nicht bewusstes Wesen. Daher ist seiner Meinung nach Abtreibung nicht verwerflich. (siehe zu Peter Singer auch den Beitrag: Die Eugeniker der Gegenwart)

Indem Bergoglio von einem sichtbaren Umriss der Organe des Kindes in der dritten Entwicklungswoche spricht, deutet er an, dass wir nicht mit Sicherheit sagen können, dass es sich um ein lebendes menschliches Kind handelt, bevor diese unausgereiften Organe erkennbar sind.

Wie wir oben erfahren konnten, hat Bergoglio aus seinen früheren Worten deutlich erkennen lassen, dass Abtreibung Mord ist.

Offiziell hat er also die Abtreibung in jedem Entwicklungsstadium verurteilt, also vom frühesten Zeitpunkt der Empfängnis (auch Befruchtung genannt). Und nun beginnt er hier, genau diese Lehre zu untergraben, zu unterwandern. Und warum tut er das? Warum führt er den Gedanken ein, dass eine Abtreibung vor einem bestimmten Zeitpunkt der Entwicklung zulässig sein könnte, wenn nicht, um das absolute moralische Verbot der Abtreibung, wenn auch nur schrittweise, zu unterlaufen?

… und die Konsequenzen aus seinen Worten sind fatal

Mario Dercksen schreibt in seinem Artikel zu Recht:

„Mit seiner Antwort hat Bergoglio auf raffinierte Weise Zweifel eingeführt, wo kein Zweifel erlaubt ist. Auf diese Weise schafft er nun die Voraussetzungen, die logisch zu der Schlussfolgerung führen, dass Abtreibung nicht immer falsch ist. Aber wenn sie nicht immer falsch ist, bedeutet das, dass sie manchmal erlaubt ist. Wenn sie aber manchmal erlaubt ist, dann ist sie nicht an und für sich falsch, denn was an und für sich falsch ist, kann nicht an irgendeinem Punkt aus irgendeinem Grund erlaubt werden. Wenn also die Abtreibung an sich nicht falsch ist, dann sind es nur bestimmte Umstände, die sie falsch machen, und die sind natürlich diskutabel.“

Päpstlicher Orden für eine niederländische Abtreibungsaktivistin

Jorge Bergoglio hatte immer wieder Abtreibungsbefürworter in Audienz empfangen, wenn sie nur mit seiner politischen Agenda konform waren. So hat er zum Beispiel heidnische linke Abtreibungsbefürworter direkt in den Vatikan eingeladen, um über nachhaltige Ökologie, „Gesundheitsfürsorge“, „Klimawandel“, Migranten und den Globalismus zu sprechen.

Doch mit Gesprächen allein will Bergoglio nicht seinen diabolischen Freunden Freude bereiten. Nein, zu seinen Dankesbekundungen gehört auch die Verleihung von Orden.

Bildquelle: lanuovabq

Im Jahr 2018 hatte Jorge Bergoglio tatsächlich einer niederländischen Abtreibungs- und LGBT-Aktivistin einen päpstlichen Orden verliehen. Es handelte sich bei der Geehrten um die niederländische Politikerin und extreme Abtreibungsaktivistin Elisabeth Maria Josepha „Lilianne“ Ploumen, die von ‚Papst Franziskus‘ zum Ritter des Päpstlichen Reiterordens des heiligen Gregor des Großen ernannt worden ist.

Man muss wissen, dass der Gregoriusorden am 1. September 1831 von Papst Gregor XVI. mit dem Breve „Quod summis quibusque“ gestiftet, eine der höchsten Auszeichnungen ist, die ein Papst an Laien verleiht. Schon 1834 wurde er allgemein „für den Eifer in der Verteidigung der katholischen Religion“ als Ritterorden verliehen.

Wir sehen hier, wie Jorge Bergoglio als falscher Papst den Gregoriusorden gegen seine ursprüngliche Verwendung missbraucht.

Michael Hichborn von der konservativen Novus Ordo Organisation Lepanto Institute berichtete:

„Am 12. Januar tauchten auf Twitter Berichte auf, dass Lilianne Ploumen, ehemalige Ministerin für Außenhandel und Entwicklungszusammenarbeit in den Niederlanden, von Papst Franziskus mit dem Titel eines Kommandeurs des Päpstlichen Reiterordens des Heiligen Gregor des Großen geehrt wurde. Das Lepanto-Institut konnte anhand einer niederländischen Radiosendung vom 22. Dezember 2017 bestätigen, dass Ploumen die Auszeichnung tatsächlich erhalten hat. In einem kurzen Videoclip, der für die Sendung wirbt, zeigt Ploumen den Orden und sagt, sie habe ihn vom Papst erhalten.“

Hichborn schreibt weiter:

„Zu sagen, dass Lilianne Ploumen ‚für die Abtreibung‘ ist, ist eine extreme Untertreibung und wird der skandalösen Realität ihres Aktivismus nicht einmal annähernd gerecht“,schreibt Hichborn und fährt fort:

„Im Januar letzten Jahres, nachdem US-Präsident Donald Trump die Mexico-City-Politik wieder in Kraft gesetzt hatte, gründete Ploumen eine neue Nichtregierungsorganisation namens She Decides, um Organisationen, die von der US-Regierung keine Gelder mehr erhalten würden, mit massiven Beträgen zu versorgen. Die Mexico-City-Politik verweigert internationalen Organisationen, die Abtreibungen durchführen oder fördern, automatisch die Finanzierung durch die USA. …

Bis Juli 2017 hatte das Programm von Ploumen über 300 Millionen Dollar gesammelt. …

Ironischerweise wurde Ploumen erst vor wenigen Tagen der Machiavelli-Preis „für ihre Kampagne für den Fonds für sichere Abtreibung SheDecides“ verliehen. In dem Artikel über die Verleihung heißt es: „Der Machiavelli-Preis wird an eine Person oder Organisation verliehen, die sich nach Ansicht der Jury in der öffentlichen Kommunikation hervorgetan hat. Die Jury lobte insbesondere die Schnelligkeit, mit der SheDecides gegründet wurde und weltweit tätig wurde.“

Quelle: https://novusordowatch.org/2018/01/dutch-abortion-activist-gets-papal-honor/

Auch La Nuova Bussola Quotidiana schrieb im Januar 2018 über diesen Skandal: https://lanuovabq.it/it/abortista-e-attivista-lgbt-premiata-in-vaticano

Eine raffinierte Vorgehensweise, um katholische Dogmen ins Wanken zu bringen

Auf einer Konferenz nach der Veröffentlichung des skandalösen Schreibens ‚Amoris Laetitia‘, in dem Bergoglio reuelosen öffentlichen Ehebrechern erlaubte, die Novus-Ordo-Kommunion zu empfangen, erklärte der ‚Erzbischof‘ Bruno Forte:

„Wenn wir explizit von der Kommunion für Geschiedene und Wiederverheiratete sprechen – so Erzbischof Forte, der Papst Franziskus scherzhaft zitierte (*) – wissen wir nicht, was für ein Chaos [Casino] daraus entstehen wird. Also sollten wir es nicht direkt erwähnen. Sorgen Sie dafür, dass die Voraussetzungen gegeben sind, und ich werde die Schlussfolgerungen ziehen“. „Typisch für einen Jesuiten“, scherzte Erzbischof Forte und schrieb dieser Leitlinie eine Weisheit zu, die die notwendige Reifung ermöglichte, die zu ‚Amoris laetitia‘ führte, das, wie Monsignore Bruno Forte erklärte, keine neue Lehre darstellt, sondern eher eine ‚barmherzige Anwendung‘ dessen, was schon immer geglaubt wurde.“ (Quelle: (“Nessuno si deve sentire escluso dalla Chiesa”,Zonalocale.it, May 3, 2016)

Dasselbe hatte Bergoglio mit den Voraussetzungen für die Einführung verheirateter Priester in der Exhortation ‚Querida Amazonia‘ getan. Obwohl er das Thema nicht explizit erwähnte, legte er stillschweigend den Grundstein für die spätere Akzeptanz verheirateter Priester.

Und nun scheint es, als würde er beginnen, das absolute Abtreibungsverbot zu untergraben, indem er Prämissen einführt, die das Verbot schrittweise unterwandern.
(Quelle: https://novusordowatch.org/2021/09/francis-sly-devil-abortion/)

Bergoglios Besuch bei der Abtreibungsaktivistin Emma Bonino am 5. November 2024

Am 5. November 2024 entschloss sich Jorge Bergoglio spontan zu dem höchst ungewöhnlichen Schritt, eine Privatperson in ihrem Haus in Rom zu besuchen. Dieser Besuch des ‚Papstes‘ – für den fast jeder den abtrünnigen Jesuiten Bergoglio hält – gehört damit zu den größtmöglichen Ehrungen, die einer Person selbst in den Augen der Welt zuteil werden können.

Wer ist diese Person, die in den Augen des ‚Papstes‘ eine solche Auszeichnung verdient hat? Es ist die 76-jährige Emma Bonino, eine berüchtigte Abtreibungsaktivistin und italienische linksradikale Politikerin, auch bekannt als „Margaret Sanger von Italien“

Einige Fakten zu Emma Bonino

Bonino war nie verheiratet. Sie hatte keine lebende Kinder zur Welt gebracht. 1975 ließ sie eine illegale Abtreibung vornehmen.

Sie ist die Gründerin von Cisa (Zentrum für Informationen zu Sterilisation und Abtreibung)

Wikipedia schreibt zu Emma Bonino:

„Bonino ist ein führendes Mitglied der Italienischen Radikalen, einer politischen Partei, die sich selbst als „liberale, liberista und libertario“ bezeichnet, wobei liberista den wirtschaftlichen Liberalismus und libertario eine Form des kulturellen Liberalismus in Bezug auf moralische Fragen bezeichnet, mit einer gewissen ideologischen Verbindung zum historischen Linkslibertarismus.

Zusammen mit Marco Pannella, einem weiteren Mitglied der Radikalen Partei, hat Bonino zahlreiche Kämpfe für die Bürgerrechte und die Freiheit des Einzelnen ausgefochten, vor allem in Bezug auf die Scheidung, die Legalisierung der Abtreibung, die Legalisierung von Drogen und die sexuellen und religiösen Freiheiten. Sie kämpfte für die Abschaffung der Todesstrafe, gegen die weibliche Genitalverstümmelung und für die Beseitigung des Hungers in der Welt.“
Emma Bonino ist auch eine Befürworterin der Euthanasie.

Nicht unwichtig zu erwähnen, dass Panella 1956 zusammen mit Ernesto Rossi, Leo Valiani, Mario Pannunzio und Eugenio Scalfari, einem engen Freund von Bergoglio, die Radikale Partei gründete.

Bonino fungierte von 1989 bis 1993 als Präsidentin, anschließend bis 1995 als Sekretärin der Transnationalen Radikalen Partei (TRP), eine bei den Vereinten Nationen akkreditierte Nichtregierungs-Organisation (NGO).

Seit Juli 2015 ist sie Vorstandsmitglied der Open Society Foundations.

Wenn auch Jorge Bergoglio von pro-life-Katholiken wegen seiner Treffen mit Abtreibungs-Befürwortern stark kritisiert wird, darf nicht vergessen werden, dass bereits Karol Wojtyla als ‚Papst Johannes Paul II.‘ in einer Audienz sich mit den italienischen Radikalen Emma Bonino, Abtreibungsärztin, und Marco Pannella, der sich als Politiker für das Scheidungsrecht und für das Abtreibungsrecht in Italien einsetzte. Diese Radikalen hatten die unübertroffene Fähigkeit von Radikalen, Netzwerke aufzubauen, um ihre Forderungen, ihre Programme und ihre Initiativen durchzusetzen.

(Bildquelle: https://x.com/MassimoFaggioli/status/1124292159765716992)

Keine Reue wegen ihrer Morde an den Ungeborenen

Bildquelle: TIA

Bonino ist keine durchschnittliche Abtreibungsbefürworterin, was schon schlimm genug wäre. Vielmehr war Bonino durch ihre Arbeit als Politikerin und politische Aktivistin maßgeblich an der Legalisierung der Abtreibung in Italien beteiligt. Außerdem ist sie stolz darauf, selbst Abtreibungen vorgenommen zu haben, als diese noch illegal waren: „Bonino hat damit geprahlt, dass sie und ihre Gruppe 10.141 illegale Abtreibungen durchgeführt haben. Sie vermied jedoch eine strafrechtliche Verfolgung für die illegalen Abtreibungen, indem sie in ein öffentliches Amt gewählt wurde und dadurch parlamentarische Immunität erlangte“, berichtete Life Site am 1. Mai 2013.

Tragischerweise hat Bonino ihre Abtreibungen oder ihre Unterstützung von Abtreibungen nie bereut. Im Jahr 2022 prangerte sie das Urteil des Obersten Gerichtshofs der USA in der Rechtssache Dobbs vs. Jackson an, das Roe vs. Wade aufhob.

Als der italienische Abtrünnige Eugenio Scalfari berichtete, Bergoglio habe ihm in privaten Gesprächen ausdrücklich gesagt, dass er ihn nicht bekehren wolle, schwieg Bergoglio und widersprach ihm nicht, wozu er verpflichtet gewesen wäre, wenn Scalfari nicht die Wahrheit gesagt hätte. Tragischerweise war der Konzilspapst erfolgreich und Scalfari starb 2022 als Abtrünniger.

Interessanterweise erwähnt der Artikel von Vatican News überhaupt nichts über Boninos Abtreibungs-Infamosität, weder im Titel noch im Artikel selbst, als ob es sich um ein nicht erwähnenswertes Detail handelt. „Papst macht Hausbesuch bei italienischer Parlamentarierin“, verkündet das vatikanische Nachrichtenportal (ehemals Radio Vatikan) nüchtern.

Im Jahr 2016 hatte Jorge Bergoglio Bonino im Vatikan empfangen, um mit ihr über Migranten zu sprechen. Zu Beginn desselben Jahres hatte er sie als eine der „vergessenen Größen Italiens“ gelobt. Solche Taten und Worte sprechen Bände – auch wenn er auf Nachfrage erklärt, dass er mit ihrer Position zur Abtreibung nicht einverstanden ist.

Quelle: https://www.lifesitenews.com/news/pope-calls-italys-foremost-abortion-promoter-one-of-nations-forgotten-great

Jedenfalls ist nicht bekannt, dass Herr Bergoglio bei seinem Besuch die „vergessene Größe Italiens“ zur Reue und Umkehr wegen ihrer Todsünden zu bewegen versucht hat.

Doch nachdem wir Bergoglios Worte und Taten in dieser Angelegenheit über 11 Jahre lang beobachtet haben, können wir schlussfolgern, dass er zwar darauf achtete, den Anschein zu erwecken, die katholische Opposition gegen Abtreibung zu bekräftigen, zumindest in Worten, aber dennoch fleißig daran arbeitete, genau diese Opposition auf Schritt und Tritt zu untergraben, insbesondere (aber nicht nur) in Taten.

Auf ihrer Terrasse wurden die Strategien für die Entchristlichung Italiens erdacht

Überlassen wir zum Schluss Danilo Quinto das Wort.

Danilo Quinto war einst ein persönlicher Freund der berüchtigten Frau Emma Bonino. Er war ein hochrangiger Aktivist der unmoralischen und unmenschlichen italienischen Partito Radicale, die sich für die Entchristlichung Italiens einsetzt.

Nach seiner Bekehrung schreibt er nun Beiträge, um die Fäulnis innerhalb und außerhalb der Konzilskirche aufzudecken. Auf seiner Website schreibt er unter dem Titel ‚Die Synagoge Satans‘ am 6. November u.a.:

„Auch ich besuchte diese Terrasse in Trastevere, im Zentrum von Rom. Dies waren die Jahre, in denen Strategien erdacht und entwickelt wurden, um die Ergebnisse der Scheidungs- und Abtreibungsgesetze zu konsolidieren, die die Institution Familie zerstörten; … die Grundlagen für die Kampagne gegen die Euthanasie wurden gelegt, die im Laufe der Jahre trotz des Fehlens eines Gesetzes zu einer weit verbreiteten und üblichen Praxis geworden ist, ebenso wie die Beihilfe zum Selbstmord; Diskussionen wurden darüber geführt, wie die weltliche Macht der Kirche endgültig gestürzt werden könnte; die Theorie des dritten und vierten Geschlechts, die gleichgeschlechtliche Ehe, die künstliche Befruchtung und schließlich die Leihmutterschaft wurden verbreitet; …“

„Nun, auf der Terrasse dieses Hauses, das buchstäblich alle Farben des Regenbogens gesehen hat, tauchte neulich das Oberhaupt der katholischen Kirche, der unnachahmliche Jorge Maria Bergoglio, auf. Er hielt einen Strauß weißer Rosen und eine Schachtel Pralinen in der Hand, um dem höchsten Vertreter jener Ideologie zu huldigen, die – nach dem Tod von Pannella – entscheidend dazu beigetragen hat, Italien zu entchristlichen und die Kirchen dazu zu nutzen, große Suppenküchen für die Armen zu errichten, Migranten aufzunehmen oder Geld zu verdienen, indem man sie Privatpersonen überlässt, die sie verwalten, um daraus Museen oder andere weltliche Dinge zu machen.“ (Quelle: Die Synagoge des Satans – daniloquinto)

Bonino und Jorge Bergoglio sind Beispiele für ihre Freiheit von Gott

Sie ist ein „Beispiel für Freiheit und Widerstandsfähigkeit“, sagte Bergoglio über Emma Bonino. Er hat den Nagel auf den Kopf getroffen. Denn von einem Mann wie ihm, der die Sehnsüchte dieser entarteten Welt meisterhaft zu deuten versteht, konnte man von dem radikalen Führer keine Bekehrung erwarten – er hat wiederholt erklärt, dass er niemanden bekehren will -, sondern nur eine Momentaufnahme der Realität. Gewiss, Emma Bonino ist ein Beispiel für Freiheit und Widerstandskraft. Ja, von Gott! Wie auch derjenige, der diese Worte gesprochen hat.“

„Beide haben alles getan und werden bis zu ihrem Tod alles tun – es sei denn, sie bekehren sich, in ihrem Fall öffentlich, angesichts der Schwere ihrer Sünden -, um sicherzustellen, dass der Mensch frei von seinem Schöpfer ist und sich seinen Gesetzen unterwirft. Genauso wie die vielen italienischen Katholiken, die sich haben scheiden lassen, die abgetrieben haben, die Verhütungsmittel benutzt haben, die einer Ideologie zum Sieg verholfen haben, die nichts Menschliches an sich hat. Wie diese modernistische Kirche, ein direktes Produkt des weltlichen Werks der Freimaurerei und des Zweiten Vatikanischen Konzils, die in Bergoglio ihren letzten Interpreten hat, nach einer Reihe von Päpsten nach Pius XII, die ihm und der St. Galler Mafia den Weg ebneten.“

Der Beitrag ist erstmals erschienen am 13. November 2024 auf weltgeschehen.info.

Tags: Abtreibung
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