Auf dem Weg zurück in den unerlösten Zustand der Welt, wie vor Christi Geburt
In dem Beitrag „Religiöser Betrug der Vatikansekte“ haben wir thematisiert, dass es in unserer heutigen papstlosen Zeit absolut notwendig ist, sich mit der Wahrheit auseinanderzusetzen, dass wir es im Vatikan mit religiösem Betrug zu tun haben. In diesem Beitrag nun wollen wir zeigen, dass – vor allem durch das Montinische Räuberkonzil – die Menschheit auf dem Weg in den unerlösten Zustand der Welt, wie sie vor Christi Geburt bestand, d. h. in ein Heidentum zurück versinkt. Warum und welche Indizien wir im Neuheidentum dafür finden, soll Gegenstand dieses Beitrages sein.
Der aufmerksame Leser wird sofort die Parallelen sehen zwischen dem Zustand des antiken Heidentums und des heutigen Neuheidentums. Diese erschreckende Parallele ist nicht zu verharmlosen, denn 1. kommen wir aus eigener Kraft nicht aus dem Neuheidentum heraus; 2. hat die im Vatikan hausende Synagoge Satans mit ihrem obersten Stellvertreter Satans kein Interesse, das Neuheidentum zu bekämpfen; und 3. folgt daraus, dass der Antichrist die besten Bedingungen für sich erhalten wird.
Denn im antiken Heidentum war der Gedanke an einen Erlöser noch vorhanden, der die Schuld der Menschheit tilgen kann. Uns so war es denn auch. Jesus Christus, der Gottmensch, hat durch sein Leiden und Sterben die schwere Schuld der Menschheit auf sich genommen und getilgt. Das Christentum unter Führung der Kirche Christi, der katholischen Kirche, hat die barbarischen Heidenvölker christianisiert, zivilisiert und die Laster, die im Heidentum allgegenwärtig waren, bekämpft und durch sittliche Normen ersetzt.
Heute ist die Situation vollkommen anders. Jesus Christus wird als Erlöser der Menschheit kein zweites Mal kommen, um die Menschheit vom Neuheidentum zu erlösen, sondern er wird am Ende der Zeiten als Weltenrichter die Menschheit richten.
Dagegen wird der Antichrist kommen, der die Menschheit in der Weise verführt, dass sie sich freiwillig oder mit Gewalt versklaven lassen und sich Satan und seinem Antichristen vollkommen unterwerfen. So lehrt der hl. Paulus in seinem Brief an die Thessalonicher, dass der Tag des Herrn nicht kommt, bis der Sohn des Verderbens offenbar wird, der sich über alles erheben und sich selbst als Gott erklären wird, ausgerüstet mit aller Macht des Teufels, um die Menschheit zu verführen und glauben zu machen, als sei er der verheißene Messias. (2. Thess. 2. Kap.)
Die Weltgeschichte, wie sie abläuft, gibt uns die Hinweise für diesen Gang der Geschichte. Vergleichen wir das antike Heidentum mit dem Neuheidentum unserer Zeit. Die wichtigsten lasterhaften Merkmale des Heidentums werden im Neuheidentum überboten, die Grausamkeit und Laster zeigen sich schon heute in allen ehemals christlichen Ländern in einer Weise, die nicht einmal im antiken Heidentum zu finden sind.
Zunächst folgt eine Beschreibung des antiken Heidentums.
Der Niedergang der Menschheit in das Heidentum seit dem Sündenfall
Entgegen der heutigen Religionswissenschaft halten wir fest, dass alle Religion nicht gemäß einer darwinistischen Entwicklungslehre durch eine allmähliche Entwicklung aus den unvollkommensten Anfängen des Naturdienstes, Seelen- und Aberglaubens zu erklären und die Entstehung des reinen Gottesglaubens (Monotheismus) auf dem Weg rein natürlicher geschichtlicher Entwicklung aus dem niedrigsten und krassesten Götzendienst (Polytheismus) abzuleiten ist.
Sondern Gott hat sich von Anfang an seit der Schaffung Adams und Evas, unseren Stammeltern, den Menschen geoffenbart. Auch nach dem Sündenfall blieb zuerst trotz zeitweiligen sittlichen Verfalls die Erkenntnis und Verehrung des einen wahren Gottes vor und nach der Sündflut erhalten. Erst der Turmbau zu Babel und die Zerstreuung der Völker schafften einen verhängnisvollen Wendepunkt in der religiösen Entwicklung der Menschheit. Die Heilige Schrift bezeugt die zur Zeit Abrahams schon weit verbreitete Abgötterei in allen ihren Formen als Abfall, Entartung, fluch- und strafwürdige Verderbnis unentschuldbarer Art.
So heißt es in dem Buch der Weisheit:
„Diese Weisheit … hat auch, als die Völker ohne Unterschied der Bosheit sich hingaben, den Gerechten (Abraham) gefunden, und unsträflich vor Gott erhalten …“ (10, 5) Wir sehen, dass auch immer eine Spur von besserer Erkenntnis übrig geblieben war.
Man darf sich die Entstehung des Heidentums und der Abgötterei nicht so vorstellen, als ob der Abfall von Gott plötzlich und überall in gleicher Weise geschah. Der Abfall war ein langsames, aber stetiges Absinken in die heidnische Barbarei. Nirgendwo ging die Menschheit von der Verehrung des einen Gottes unmittelbar zur Verehrung der Naturkräfte und Naturerscheinungen über. Der hl. Athanasius charakterisiert im Anschluss an das Buch der Weisheit den allmählichen Niedergang mit der Reihenfolge: Stern, Äther, Luft, Elemente, Temperatur, Menschen; Steine, Holz, Tiere; unnatürliche Figuren; Begierden, Lüste.
Als Verfall kennzeichnet sich die Abgötterei ebenso dadurch aus, das mit ihr eine sittliche Verderbnis nicht bloß tatsächlich, sondern ursächlich verbunden ist, wie dies der hl. Paulus als Kenner des Heidentums nachdrücklich hervorhebt (Röm. 1, 21ff.)
Denn nachdem sie Gott erkannt hatten, haben sie ihn nicht als Gott verherrlicht, noch ihm gedankt, sondern wurden eitel in ihren Gedanken, und ihr unverständiges Herz ward verfinstert:
Sie gaben sich als Weise aus, sind aber zu Toren geworden.
Sie vertauschten die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes mit dem Gleichnis und Bild des vergänglichen Menschen, auch der Vögel und vierfüßigen und kriechenden Tiere.
Ihr törichter Sinn wurde verdunkelt, weil die Menschen nicht Gott, sondern sich selbst gefallen wollten. (Röm. 1, 21) Statt eines tugendhaften Lebens verfielen sie auf die schändlichsten Laster. Aus dem gottvergessenen Leben kam die Erblindung des Verstandes. Nicht Unwissenheit, sondern verkehrter Wille und dem daraus entspringenden lasterhaften Leben waren Ursache des Heidentums. Außerdem stellten die Heiden ihre Götter nicht nur in Menschengestalt dar, sondern verehrten auch fast alle Arten der Tiere als göttliche Wesen.
Der hl. Paulus schreibt dann weiter (Röm. 1, 24ff.):
Darum ließ sie Gott den Lüsten ihres Herzens, der Unreinigkeit, so dass sie ihr eigenen Leiber an sich selbst schändeten,
sie, welche die Wahrheit Gottes mit der Lüge vertauschten, und mehr das Geschöpf verehrten und anbeteten als den Schöpfer, welcher gepriesen sei in Ewigkeit. Amen.
Darum überließ sie Gott schändlichen Lüsten: denn ihre Weiber vertauschten den natürlichen Gebrauch mit dem, der wider die Natur ist.
Und desgleichen verließen auch die Männer den natürlichen Gebrauch des Weibes und entbrannten in ihren Begierden gegeneinander, indem sie, Männer mit Männern, Schändlichkeit trieben, und so den Lohn, der ihrer Verirrung gebührte, an sich selbst empfingen.
Und wie sie die Erkenntnis Gottes verwarfen, überließ sie Gott dem verwerflichen Sinn, zu tun, was sich nicht geziemt.
… welche, nachdem sie die Gerechtigkeit Gottes erkannt hatten, nicht einsahen, dass die, welche solches tun, des Todes würdig sind: und nicht allein, die solches tun, sondern auch, die denen Beifall geben, welche es tun.
Da die Heiden sich gegen ihr besseres Wissen solchen Verirrungen hingaben, ließ Gott zu, dass sie in die unnatürlichen Sünden der Wollust fielen, Selbstbefleckung und Knabenschändung trieben. Gott straft Sünde mit Sünde oder lässt zu, dass auf Sünde noch größere Sünde folge. Weil die Menschen Gott verlassen und ihr Herz von ihm abgewendet hatten, so verließ nun Gott auch sie, und so geschah es, dass die Verehrung der falschen Götter die Heiden in noch größere Lasterhaftigkeit stürzte, als schon vor dem Götzendienst herrschte, wie J. F. Allioli in seinen Anmerkungen zu dem Paulus Text schreibt.
Doch obwohl das Licht (Joh. 3, 19), die ursprüngliche Offenbarung Gottes, die wahre Religion, zu Beginn der Menschheit in der Welt war, liebten die Menschen die Finsternis mehr als das Licht. Warum? Weil ihre Werke böse waren. Und die Werke waren böse, weil es sich um den willentlichen Abfall von Gott handelte.
Damit haben wir das Rätsel der falschen Religionen aufgelöst. Wir begreifen jetzt die Entstehung des Heidentums. Die Sünde hatte den Irrtum geboren, wie umgekehrt der Irrtum immer neue Sünden erzeugt, bis die ganze Welt des Heidentums in ihrer furchtbaren Größe, mit all ihrem Jammer und Gräuel, dastand.
Begonnen hatte alles mit dem durch die dämonischen Gewalten eingeleiteten Sündenfall. Mit Adam hatte der Betrug begonnen, Kain ließ den Mord folgen, seine Nachkommen fügten die Unzucht hinzu.
Doch es blieb nirgends bei der Verirrung des Verstandes; wie der Götzendienst aus der Sünde stammte, so erzeugte er selbst wieder neue Sünden und eine immer mehr sich steigernde gräuliche Lasterhaftigkeit. „Weil die Heiden die Erkenntnis Gottes verwarfen, überließ sie Gott dem verwerflichen Sinn, zu tun, was sich nicht geziemt: sie wurden voll jeglicher Ungerechtigkeit, Bosheit, Unzucht, Habsucht, voll Neid, Mord, Zank, Arglist, Ohrenbläser, Verleumder, schmähsüchtig, hoffärtig, prahlerisch, erfindsam im Bösen, ungehorsam gegen die Eltern, vernunftlos, lieblos, treulos, unbarmherzig.“ (Röm. 1, 28 ff)
Die Abgötterei setzte dem Laster keine Schranken entgegen, im Gegenteil, sie trieb sogar weiter dazu an.
Gleichzeitig war die Meinung der Heiden, dass ihre Götter an blutigen Opfern das größte Wohlgefallen hätten. Je zahlreicher diese Opfer und je edler das Geopferte wäre, desto mehr erfreut es die Götter. Den Menschen würden sie dadurch geneigt sein. Darum wurden nicht bloß Hunderte und Tausende von Tieren, sondern selbst Menschen zum Opfer geschlachtet. Solche Opfer forderte namentlich der bei den kanaanitischen Völkerschaften übliche, von der Heiligen Schrift häufig gebrandmarkte Moloch-Dienst, wobei die Kinder wohl in der Regel zuerst geschlachtet, häufig aber auch lebendig dem Feuergötzen überliefert wurden.
Doch sind mehr oder weniger alle heidnischen Religionen, die der gebildetsten Kulturnationen nicht ausgenommen, von dem Gräuel der Menschenopfer befleckt. Was die Heilige Schrift den Kanaanitern (Moabiten, Ammonitern) zum Vorwurf macht, das hielt man in Babylonien, Ägypten, Karthago, Persien, aber auch in Griechenland und Rom, im alten Deutschland, in Mexiko für erlaubt.
Das Wesen der heidnischen Religion – Grausamkeit und Unzucht
Von seinem Ursprung an hat das Heidentum keinen Fortschritt zum Besseren gemacht. Die Stämme, welche sich mehr und mehr zerstreuten, sanken immer tiefer in Sittenlosigkeit und kamen schließlich bei dem Zustand allseitiger und ganz besonders religiöser Verwilderung an. Gewisse Heidenvölker sanken hinunter bis in den Animismus, Fetischdienst und Kannibalismus. Erst das Christentum hat weltweit dafür gesorgt, dass der Kannibalismus im Wesentlichen getilgt wurde.
Nun ist es aber trotz der Vielgestalt der Götter und Göttinnen dennoch eigentlich nur eine Gottheit, die Natur, welcher der Mensch dient. Daher erscheint die Gottheit auch als Mannweib. Herakles wird bei der Omphale zum Weib, während Semiramis, die Naturgöttin, wiederum zum siegreichen Helden wird. Daher gehörte der Kleiderwechsel der Geschlechter zur gottesdienstlichen Feier, und darum hat das Gesetz Moses` diese Sitte untersagt. Nach alledem ist es unzweifelhaft, dass, wie die heiligen Väter (Vgl. Justin, Apolog. 1, n. 14 ff) lehrten, der Vater der Lüge auch der Vater des Heidentums ist, der die Menschheit zum Kultus der Kreatur verleitete und im Heidentum ein Reich sich zu bauen suchte, das dem Reiche Gottes widerstrebt.
Neben diesen Verirrungen fanden sich in allen heidnischen Gesellschaften zahllose Gräuel der Unzucht, der unnatürlichen Laster und der Grausamkeit. Sie allesamt zertreten und töten den Adel und die Würde der menschlichen Natur. Der Grausame findet seine Lust und weidet sich an der Todesangst und den Zuckungen seines Opfers. Diese Erscheinungen finden sich überall, wohin nur immer das Heidentum seinen Fuß gesetzt hat: Mord und Menschenopfer, Entwürdigung des Weibes und Sklaverei.
Überblicken wir diese lange Kette von Torheit und Verbrechen, von Blut und Schmutz, Grausamkeit und Wollust, und dies durch Jahrhunderte hindurch, mitten in den hochgebildeten, in allen Künsten so erfahrenen Griechenland und Rom, so sehen wir hier einen Grad von Entwürdigung der menschlichen Natur, die uns verborgene Kräfte ahnen lässt, deren, wenngleich nicht unfreiwilliges, Opfer der Mensch geworden ist.
Der Mensch hatte seine unsterbliche geistige Natur vergessen, weil ganz hingegeben an die Macht des sinnlichen Lebens. Wenn aber der Mensch keine Würde, keine geistige Bedeutung noch Wert mehr hat, dann ist eben Grausamkeit und Unzucht erlaubt; denn beides ist ein Gräuel, ein und dasselbe: die Verachtung der Menschenwürde. Jene Völker, die von Natur aus zur Grausamkeit und wilden Rache sich neigen, tragen ihre eigene Leidenschaft auf ihre Götzen über. Um der Rache der blutdürstigen Landesgötter zu entgehen, wirft man ihnen eine Beute hin, die man opfert. Daher die blutigen Menschenopfer im Heidentum, selbst bei den älteren Griechen und Römern.
Der hl. Paulus konnte mit Recht sagen, dass der ganze heidnische Götzendienst nicht ein Gottesdienst, sondern ein Teufelsdienst ist: „Was die Heiden opfern, das opfern sie den Teufeln und nicht Gott.“ (1. Kor. 10, 20) Auch wenn nicht alle Heiden im Sinn hatten, den bösen Geistern zu opfern, so dienten sie mit ihrem Götzendienst doch den Götzen der Welt und allen Lüsten und allen Lastern der Welt und damit letztlich und recht eigentlich dem Fürsten dieser Welt, dem Satan und seinen Engeln. Bereits im Psalm 95 Vers 5 heißt es klar und deutlich, dass alle Götter der Heiden böse Geister oder Dämonen sind.
Benutzte Literatur:
Franz Hettinger, Apologie des Christentums, Fünfter Band, 1908, Christentum und Heidentum
Schuster/Holzammer, Handbuch der Biblischen Geschichte, Bd. I, Altes Testament, 1910
Das Verschwinden der katholischen Opfermesse seit 1969
Der Grund, warum die menschliche Gesellschaft in einen neuen heidnischen Zustand herabsinkt, liegt – wie bereits angedeutet – im Räuberkonzil sowie in den gravierenden Änderungen in den Sakramenten, insbesondere für dieses Thema wichtig, die Abschaffung der Opfermesse zugunsten einer protestantischen Luthermesse, in der keine Opferung und keine Wandlung von Brot und Wein in den Leib und das Blut Jesu Christi mehr stattfindet. Außerdem wird die Luthermesse von ungültig geweihten Klerikern durchgeführt.
Nach Informationen von ‚traditio.com‘ soll es in der Konzilskirche nur noch 7 gültig geweihte Bischöfe geben. Es heißt dort:
„Mit dem Tod des Bischofs der Neuen Kirche Gilberto Pereira Lopes aus São Paulo, Brasilien ist die Zahl der gültig geweihten Bischöfe der Neuen Kirche, die noch in der Neuen Kirche verbleiben, nun auf sieben gesunken. Die übrigen Bischöfe der Neuen Kirche sind ungültig, da sie nicht im Sakrament der Weihe geweiht, sondern lediglich gemäß der ungültigen (gefälschten) protestantisierten Neuen Ordination von 1968 eingesetzt wurden. … Zwei dieser sieben sind über hundert Jahre alt, und einer ist der älteste Bischof der Kirche, der einzige, der noch während des Pontifikats von Johannes XXIII. zum Bischof geweiht wurde. Der 92-jährige Kardinal Francis Arinze ist mit Abstand der jüngste der sieben verbliebenen Bischöfe.“
Auch in den ehemals ‚Ecclesia Dei‘-Gemeinschaften wie in der Priesterbruderschaft St. Petrus und anderen mit der Konzilskirche verbundenen Gemeinschaften gibt so gut wie keine gültig geweihten Kleriker. Was die Priesterbruderschaft St. Pius X. betrifft, so wird sich zeigen, ob sie ungültige Weihen durch die Konzilskirche zulässt.
Die Kainsmesse nach Montini
Die neu geschaffene ‚Messe‘ durch Montini steht nicht in der Tradition des Opfers von Abel, wie es in der heiligen Messe in der Bitte um Annahme des Opfers heißt: „Schaue huldvoll darauf nieder mit gnädigem und mildem Angesicht und nimm es wohlgefällig an, wie Du einst mit Wohlgefallen aufgenommen hast die Gaben Abels, Deines gerechten Dieners, …“ Das Opfer Abels entsprach dem wahren Glauben und bedeutet nach Dom Guéranger das Opfer am Kreuz. Das Opfer Kains dagegen ging aus seinen irdischen Gesinnungen hervorging und wurde deshalb nicht von Gott angenommen.
Wie wir wissen, steht die ‚Messe‘ der Neuen Kirche nicht in der Tradition des Opfers von Abel, sondern in der des Kain. Das wird dadurch angedeutet, dass er sein Opfer „von den Früchten der Erde“ bringt. Deutlicher hätte es nicht ausgedrückt werden können, dass die Opferung ersetzt ist durch die „Gabenbereitung“:
„Gepriesen bist du, Herr, unser Gott, Schöpfer der Welt. Du schenkst uns das Brot, die Frucht der Erde und der menschlichen Arbeit. Wir bringen dieses Brot vor dein Angesicht, damit es uns das Brot des Lebens werde. – Du schenkst uns den Wein, die Frucht des Weinstocks und der menschlichen Arbeit. Wir bringen diesen Kelch vor dein Angesicht, damit er uns der Kelch des Heiles werde.“
In der Kainsmesse werden Brot und Wein dargebracht als die „Frucht der Erde“ wie bei Kain. In der Heiligen Messe jedoch opfern wir „diese unbefleckte Opfergabe“ und den „Kelch des Heiles“, nämlich das makellose Opferlamm, Leib und Blut Unseres Herrn Jesus Christus, wie es vorbildlich bereits Abel getan hat, auf den im Kanon der Heiligen Messe direkt Bezug genommen wird.
Die neue ‚Messe‘ ist daher eine Kainsmesse, weil es sich um das Opfer des Kain handelt, ein ungesetzlicher Gottesdienst, ein Gräuel vor Gott. „Da sah der Herr auf Abel und sein Opfer, aber auf Kain und sein Opfer sah er nicht“ (1. Mos. 4, 4 – 5).
Nicht erst die Tanzveranstaltungen, Festessen und andere Gräuel in der Kainsmesse führen zur Profanierung der Kirchen, auch wenn diese Gräuel verabscheuungswürdig sind. Alle Kirchen, in denen die Kainsmesse abgehalten wird, sind bereits durch sie profaniert. Denn bei diesen ‚Gottesdiensten‘ handelt es sich in den Augen Gottes um ein Gräuel der Verwüstung.
Kardinal Billot schreibt:
„Das immerwährende Opfer, um das es hier geht, ist das Opfer des Neuen Bundes.“
Doch, so fragt er, was wird in der Endzeit der Gräuel der Verwüstung sein? Seine Antwort:
Es muss also irgendeine monströse Idolatrie sein, ein Götzendienst, der in unseren Gotteshäusern aufgerichtet wird, die damit zu Tempeln des ‚Gottes der Humanität‘, des ‚Gottes der Vernunft‘, des innerweltlichen ‚Gottes‘ umfunktioniert werden, der nun, nach so vielen Anstrengungen des freien Denkens, endlich triumphiert über den transzendenten Gott der Offenbarung: irgendein luziferisches Geheimnis ausgebrütet in den finsteren Konventen der Freimaurer und eingeführt in aller Öffentlichkeit an der Stelle und am Ort der umgestürzten (oder verdeckten) Tabernakeln, irgendeine obskure Anbetung, bestimmt für Idole aus Fleisch und Blut, wie es schon einmal in der Französischen Revolution geschehen ist … oder irgendetwas Ähnliches.“ (Quelle: Gräuel der Verwüstung im neuen Bund)
Das ist der Ritus der Neuen Messe, die Kainsmesse, die in den neuen Tempeln des ‚Gottes der Humanität‘ stattfindet. Kardinal Billot hatte es vorausgeahnt, als er fragte: Doch was steht uns noch bevor?
„Welches neue Ungeheuer des Götzendienstes wird sich in unseren Tempeln breit machen, die zu Tempeln des Gottes Menschheit, des Gottes Vernunft, des der Welt inne wohnenden Gottes geworden sind, und am Ende nach all den Bemühungen des Freidenkertums über den weltjenseitigen Gott der christlichen Offenbarung triumphieren?“ („La Parousie“ [„Die Parusie“], S. 122-124, Ed. Beauchesne). (Quelle: Gabenbereitung statt Opferung)
Doch nicht nur die Abschaffung des Messopfers und Ersetzung durch die Kainsmesse, die die Selbstvergötterung des Menschen im Namen der Humanität in sich trägt, hat das Ungeheuer des Götzendienstes und der Paganisierung des ‚Gottesdienstes‘ ermöglicht. Weil mit der Kainsmesse das Opfer der Messe weltweit (bis auf einige wenige Ausnahmen) ausgelöscht wurde, ist der Weg bereitet zurück in den unerlösten Zustand, in das Heidentum, wie es vor Christi Geburt weltweit bestand.
Satan wird alle Mittel einsetzen, das Opfer der Messe auszulöschen
Die Heilige Kirche beruft alle ihre Glieder zur Teilnahme an dem großen Opfer; und wenn es möglich wäre, dass das Messopfer einmal zu Ende ginge, dass es der Flamme gleich, die keine Nahrung mehr findet, erlösche, dann würden wir sofort aufs Neue in jenen unwürdigen Zustand zurücksinken, in welchem sich die mit dem Götzendienst befleckten Völker befanden. Darauf wird auch das Streben des Antichrist gerichtet sein: Er wird alle Mittel anwenden, um die Darbringung des heiligen Messopfers zu verhindern, damit dies mächtige Gegengewicht gegen seine Herrschaft in Wegfall komme und Gott die Schöpfung vernichte; denn es ist dann kein Grund mehr vorhanden, dieselbe bestehen zu lassen.
Wir erfahren diese Tatsache seit dem Bestehen des Protestantismus, der die Messe abgeschafft hat. Seit dieser Zeit hat die Kraft im Schoß der Gesellschaften eine bedeutende Abnahme erlitten. Ein gesellschaftlicher Kampf hat sich erhoben, der trostlose Zustände im Gefolge hat, und dessen letzte Wurzel darin zu suchen ist, dass das heilige Messopfer nicht mehr in der gleichen Ausdehnung dargebracht wird.
Das ist der Anfang dessen, was geschehen wird, wenn der über die ganze Erde entfesselte Teufel und seine Anhänger Verwirrung und Trostlosigkeit verbreiten: wie dies Daniel vorher verkündigt hat. Es wird die Weihen verhindern, die Priester aussterben lassen, und so der Darbringung des großen Opfers immer enge Grenzen ziehen. Dann aber kommen die Tage des Unglücks.
aus: Dom Prosper Guéranger, Erklärung der Gebete und Zeremonien der heiligen Messe, 1884, S. 133 – S. 134
Siehe auf katholischglauben.info:
Die Folgen dieser katastrophalen Entwicklung
Die Folgen dieser Entwicklung sind kaum auszumalen. Weiter unten werden einige Beispiele für das nicht mehr abwendbare Schicksal der Menschheit aufgeführt werden. Dabei darf nicht übersehen werden, dass diese Entwicklung erst seit einigen Jahren angefangen und ihren Höhepunkt noch lange nicht erreicht hat. Was wir heute sehen und miterleben, wird für zukünftige Generationen zu noch extremeren Verhältnissen führen, die sich auszeichnen durch ein entsetzliches, entmenschlichtes Barbarentum, hervorgerufen durch ein modernes Heidentum.
Wir leben heute in einer Welt, die Unkeuschheit, Unreinheit, Unanständigkeit und Perversität belohnt und feiert.
Inzwischen kann man zahllose herzzerreißende Zeugenaussagen von jungen Menschen lesen, die sich nach ihrer Geschlechtsumwandlung nun wirklich „im falschen Körper gefangen“ fühlen.
Doch genau diese verheerende Transgender-Agenda wird inzwischen staatlich gefördert und von einem Lobbyisten-Netzwerk propagiert. Laut EU-Kommission unterstützt die EU Transgender Europe, die International Lesbian, Gay, Bisexual, Trans and Intersex Association (ILGA) und die International Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender, Queer Youth and Student Organisation (IGLYO).
Das Wesen des modernen Heidentums – Ebenfalls Grausamkeit, Unzucht und Monstrositäten an Unmoral
Mit dem Aufkommen des Protestantismus, der das Messopfer abgeschafft hat, erfahren wir die Tatsache, dass ein neues modernes Heidentum in die christliche Welt sich eingenistet hat und dabei ist, die Obermacht über das Christentum zu erzielen. Wir müssen erkennen, dass das Heidentum nicht gestorben ist und auch nicht stirbt, sondern im Gegenteil in seiner modernen Form sein teuflisches Haupt erhoben hat. Je mehr das Messopfer weltweit abnimmt, desto mächtiger wird das moderne Heidentum. Es verfällt zwar noch nicht dem grauenhaften Wahn des alten Heidentums, weil die über 1900-jährige Geschichte des Christentums noch zu tiefe Spuren in den christlichen Gesellschaften und in der Menschheit hinterlassen hat.
Aber das moderne Heidentum ist mächtig genug geworden, um dank der Konzilskirche das Christentum immer mehr zurückzudrängen. Noch treten die letzten Konsequenzen des modernen Heidentums unter uns nicht offen zu Tage, aber wir können bereits erkennen, in welche Richtung sich das moderne Heidentum in den ehemals christlichen Ländern in ihrer Barbarei, Grausamkeit und widernatürlichen Lastern entwickelt.
Zunächst hat das Aufkommen des modernen Heidentums an die Stelle antiker Personifikationen wie die Göttergestalten Abstraktionen wie die Natur gesetzt. Der Pantheismus war eine dieser Abstraktionen. Die nächste Phase ließ nicht lange auf sich warten: Ihr werdet sein wie Gott – die Vergötterung der Menschheit. Der Kultus der Humanität wurde in die christliche Gesellschaft implementiert und dank Hegel sollte der „Gott-Staat“ die Kirche der Zukunft sein. Daraus folgt unabwendbar der Umschlag der Humanität in Barbarei, der Staat wird zum Krieg aller gegen alle.
Die nächste Phase des modernen Heidentums zeigt sich heute in der Weise, dass der Mensch in seiner Würde ersetzt wird durch die Natur. Die Natur erscheint als Gottheit mehr wert zu sein als der Mensch, so dass der Mensch als Gottes Ebenbild und Schöpfung nunmehr als ein überflüssiges, der Natur schädliches Wesen gilt, das keine Daseinsberechtigung auf der Erde mehr hat.
Daher geht das Bestreben sogenannter selbsternannter Eliten dahin, die Menschheit mit allen verfügbaren und noch zu erfindenden perversen Mitteln zu dezimieren.
Wir müssen bei der Abhandlung des modernen Heidentums und des neuerlichen Barbarentums immer im Hinterkopf behalten, dass der Grund für diese dramatische Entwicklung darin besteht, dass die Synagoge Satans, gemeint ist die Konzilskirche unter den Gegenpäpsten Montini, Wojtyla, Ratzinger, Bergoglio und Prevost dafür gesorgt haben, dass in Ersetzung der katholischen Kirche durch ihre Antikirche das Messopfer in ihrer Afterkirche abgeschafft wurde.
Wir haben es hier, wie Dom Prosper Guéranger schreibt, mit dem Anfang dessen zu tun, „was geschehen wird, wenn der über die ganze Erde entfesselte Teufel und seine Anhänger Verwirrung und Trostlosigkeit verbreiten: wie dies Daniel vorher verkündigt hat. Es wird die Weihen verhindern, die Priester aussterben lassen, und so der Darbringung des großen Opfers immer enge Grenzen ziehen. Dann aber kommen die Tage des Unglücks.“
Mit der Abschaffung des Messopfers und der Ungültigkeit der Weihen haben die Tage des Unglücks begonnen.
Rückfall in ein Heidentum, das das alte Heidentum in ihren gräulichen Lastern bei weitem übertrifft
Wie bei der Entstehung des alten Heidentums die Menschheit nirgendwo von der Verehrung des einen Gottes unmittelbar zur Verehrung der Naturkräfte und Naturerscheinungen überging, so gingen auch bei der Entstehung des modernen Heidentums die christlichen Gesellschaften nicht von der Verehrung des einen trinitarischen Gottes unmittelbar zur Verehrung der Natur über. Der Rückfall in das Heidentum war schleichend. Das Räuberkonzil unter Montini hat die Rückkehr des Heidentums beschleunigt und erst in erschreckendem Maße in großem Stil ermöglicht.
In erschreckendem Maße auch deshalb, weil das moderne Heidentum in seiner noch nicht abgeschlossenen Entwicklung das alte Heidentum in ihren gräulichen Lastern noch bei weitem übertreffen wird.
Dieser Beitrag war zuvor auf weltgeschehen.info veröffentlicht..





