Die unheiligen „Heiligsprechungen“ in der Konzilskirche
Nachdem in einem Beitrag über die Heiligsprechungen in der katholischen Kirche die Normen aufgezeigt wurden, die eine unfehlbare Heiligsprechung möglich machten, soll in diesem Beitrag dargestellt werden, in welchem Maße die „Heiligsprechungen“ in der Konzilskirche in krassem Gegensatz zu denen in der katholischen Kirche verändert wurden. Gleichzeitig ist mit dem neuen Verfahren der Heiligsprechung die Unfehlbarkeit nicht mehr gewährleistet; im Gegenteil kann man davon ausgehen, dass bei den meisten Heiligsprechungen durch die Konzilskirche ihre „Heiligen“ tatsächlich nicht zu den Altären erhoben worden sind.
In seiner Neuerungswut hatte bereits kurz nach der Gründung der Konzilskirche der Pseudo-Papst Paul VI. 1969 mit der apostolischen Konstitution ‚Sacra Rituum Congregatio‘ die ‚Heilige Ritenkongregation‘ aufgelöst und die Durchführung von Heiligsprechungs-Prozessen der ‚Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungs-Prozesse‘ übertragen.
Die Heiligenfabrik der Konzilspäpste
Mit der Neuerungswut der neuen Konzilskirche entstand auch eine Neuerung in den Heiligsprechungen, die sich in einer Schwemme von Heiligsprechungen äußerte. Insbesondere unter dem Apostaten Karol Wojtyla/’Johannes Paul II.‘ entstand eine regelrechte Heiligenfabrik, wie ‚Kardinal‘ Silvio Oddi das neue Verfahren der Heiligsprechungen bemerkenswerterweise bezeichnete.
Der Konzilspapst Wojtyla hat zwischen dem 29. April 1979 und dem 3. Oktober 2004 482 Pseudo-Heiligsprechungen durchgeführt und 996 Menschen ’seliggesprochen‘.
Joseph Ratzinger/’Benedikt XIV.‘ hat seinen Vorgänger in der Zahl der Heiligsprechungen übertroffen. Ungeachtet aller zuvor geäußerten Bedenken hat der deutsche Pseudo-Papst in nur fünf Jahren bereits 34 neue Heiligsprechungen und 788 neue Seligsprechungen vorgenommen (The Tablet, 16. Oktober 2010, S. 29). (Quelle: TIA v. 29. Oktober 2010)
Bergoglio, der Meister-‚Papst‘ unter den Konzilspäpsten mit dem Künstlernamen ‚Franziskus‘, hatte seine Vorgänger Wojtyla und Ratzinger getoppt und ca. 900 Pseudo-Heiligsprechungen vorgenommen. (laut Wikipedia)
In diesem Beitrag wollen wir uns also mit der Frage beschäftigen, ob in der Konzilskirche noch der wichtige Teil der katholischen Lehre über die Heiligsprechungen und ihre Normen beibehalten wurden.
Können die „heiliggesprochenen“ Konzilspäpste Vorbild für Katholiken sein?
Die Konzilskirche hat seit ihrem Bestehen 1965 innerhalb von 4 Jahren bereits drei Konzilspäpste ‚heiliggesprochen‘: 2014 Wojtyla alias Johannes Paul II. und Roncalli alias Johannes XXIII., 2018 Montini alias Paul VI. In der Warteschlange befindet sich Luciani alias Johannes Paul I., der 2022 ’seliggesprochen‘ wurde. Ebenfalls zeigen die ’santo subito‘-Rufe, dass auch Ratzinger alias Benedikt XVI. baldmöglichst in dieses Verfahren mit einbezogen wird. Und natürlich auch der unselige Apostat Jorge Bergoglio, den der Scheinpapst Robert Prevost/’Leo XIV.‘ laut eigener Aussage bereits im Himmel wähnt.
Die ‚kanonisierten‘ Pseudo-Päpste der Konzilskirche werden als Vorbilder für die Gläubigen vorgestellt. Das bedeutet, dass es für die Mitglieder dieser Konzilssekte lobenswert ist,
- einen Freimaurer wie Roncalli alias ‚Johannes XXIII.,
- einen praktizierenden Sodomiten wie Montini alias ‚Paul VI.‘,
oder - einen Bewunderer falscher Religionen wie Wojtyla alias ‚Johannes Paul II.
als Heilige zu verehren. Eingeschlossen in diese Verehrung ist der feierliche Vorschlag der Konzilskirche, diese Unheiligen in ihren Lastern und Untugenden nachzuahmen.
Für einen wahren katholischen Gläubigen kann dies jedoch nur ein Hohn auf wahre Heiligkeit sein!
Denn Heiligsprechungen wurden von der katholischen Kirche nicht nur durchgeführt, um zu sagen, dass jemand im Himmel ist. Sondern die Kirche führt Heiligsprechungen durch, um den Gläubigen zu sagen, dass die heilige Person ein vorbildliches Leben als Christ und Katholik geführt hat. Deshalb ist der kanonisierte Heilige im Himmel. Sie sind Vorbilder der christlichen Tugenden und wert, nachgeahmt zu werden.
Die Apologeten der Konzilskirche haben die Heiligsprechungen auf eine fast bedeutungslose Erklärung reduziert
Was auch immer sie mit Heiligsprechungen bezwecken wollen, ihre Konzilsreligion lehrt, ob sie es wollen oder nicht, dass ihre Gläubigen das unchristliche und unkatholische Leben der pseudo-heiligen Päpste der Konzilskirche nachahmen können und sollen.
Wenn die Konzilsreligion ihre Päpste ‚heilig‘ spricht, krönt sie damit in erster Linie das Räuberkonzil (allgemein bekannt als ‚Zweites Vatikanisches Konzil) und die Umsetzung seiner neuen häretischen Lehren. Diese Umsetzung haben alle Pseudo-Päpste des Montinischen Räuberkonzils mehr oder weniger auf konsequente Weise getan. Genannt sei hier insbesondere die Verwirklichung der Ökumene mit allen Weltreligionen und deren Anerkennung als legitime Wege zum Himmel.
Die Pseudo-Päpste, die die Konzilskirche ‚heilig‘ gesprochen hat, erhielten Segnungen von den Führern falscher Religionen. Sie küssten die Ringe anglikanischer Bischöfe, gingen in lutherische Kirchen und lobten Martin Luther. Während sie mit ‚Bischöfinnen‘ beteten, luden sie protestantische Pastoren ein, Predigten in der Messe zu halten. Sie gingen in Moscheen und verneigten sich vor Mekka, während sie mit den örtlichen Muslimen beteten. Außerdem zündeten sie Kerzen in zoroastrischen Tempeln an, während sie heidnische Stolen trugen. Sie beteten mit Animisten und Voodoo-Anhängern, erlaubten Nichtkatholiken, von Buddhisten bis zu Anglikanern, die Altäre in den katholischen Kirchen zu benutzen.
Diese Pseudo-Päpste ließen Hindus während der Messe tanzen, beteten wie die Juden an der Klagemauer, versteckten alle Kruzifixe, um Juden und andere Nicht-Gläubige nicht zu beleidigen. Sie hatten zahlreiche „panchristliche“ Begegnungen und luden dreimal alle religiösen Führer der Welt in die Basilika in Assisi ein, um für den Weltfrieden zu beten.
Im Jahr 1989 lehnte Karol Wojtyla/’Johannes Paul II.‘ das Dogma vom buchstäblichen Abstieg Christi in die Hölle ab. Er lehrte dagegen, dass diese Formulierung im Glaubensbekenntnis eine Metapher für den Tod, die Trennung von Körper und Seele, sei.
Können Heilige Irrtümer lehren?
Diese Frage ist interessant im Zusammenhang mit den ‚heiliggesprochenen‘ Konzilspäpsten, die während ihrer Regierungszeit gravierende Irrtümer lehrten.
So hat ein Leser von TIA die Frage gestellt und die Redaktion hat geantwortet:
„Einige Männer – wie der heilige Thomas Morus, der das kommunistische Buch „Utopia“ schrieb , bevor er ein überzeugter Katholik wurde – wurden als Märtyrer heiliggesprochen. Dies bedeutete, dass nur ihr Tod, nicht aber ihr Leben, als Vorbild dienen sollte.
Einige der ersten Heiligen – der heilige Justin, der heilige Irenäus und der heilige Methodius – vertraten die irrige These des Millenarismus, die später von der Kirche verurteilt wurde. Andere – darunter der heilige Cyprian und der heilige Ambrosius – verteidigten den Irrtum, der später zur Häresie wurde, dass die Höllenstrafen bis zum Ende der Welt aufgeschoben würden. Origenes, ein bedeutender Meister der Schule von Alexandria, vertrat hellenistische Irrtümer und hatte viele Schüler.
Einige Heilige seiner Zeit folgten seinen Irrtümern auf unterschiedliche Weise – darunter der heilige Dionysius von Alexandria, der heilige Johannes Chrysostomus, der heilige Gregor von Nyssa und sogar der heilige Hieronymus, der nach anfänglicher Begeisterung zu einem entschiedenen Gegner des Origenismus wurde.“
Aufgrund jener Irrtümer einiger früher Kirchenväter mahnt die Kirche beim Studium der Patristik zur Vorsicht.
Dies waren für die Kirche hinreichende Gründe, von den sogenannten ‚gleichwertigen Heiligsprechungen‘ (equipollente Heiligsprechungen) Abstand zu nehmen und stattdessen förmliche Selig- und Heiligsprechung-Verfahren einzuführen, bei denen den eigentlichen Schritten eine langwierige und eingehende Prüfung der Schriften des jeweiligen Kandidaten vorausging.
Nach der Etablierung dieser förmlichen Verfahren gewannen die Dekrete zur Heiligsprechung eine solche Verbindlichkeit, dass sie zu den unfehlbaren Entscheidungen der Kirche gezählt wurden. Dieses System prägte die Kirche vom 16. Jahrhundert bis zum Zweiten Vatikanischen Konzil (1962–1965); …“
Gotteslästerungen und Verrat an Jesus Christus durch diese Pseudo-Heiligen sind Legion
Anders sieht es dagegen mit den Heiligsprechungen in der Konzilskirche aus.
Ist es nicht erstaunlich, dass Johannes Paul II. götzendienerische Rituale zuließ, die denen ähnelten, für deren Verhinderung die katholischen Märtyrer starben? (Siehe: TIA)
Es handelte sich um die Anerkennung der zwei katholischen Indios, Juan Battista und Jacinto de los Angeles, als Märtyrer, die ihr Blut für die Verteidigung des katholischen Glaubens vergossen hatten. Und das götzendienerische Ritual war Teil der Messe für die ‚Seligsprechung‘ der Märtyrer.
Im Laufe seines 9.666 (!) Tage dauernden falschen ‚Pontifikats‘ hat Karol Wojtyla zahlreiche Akte der falschen Anbetung begangen. Darunter war auch die aztekische ‚Reinigung‘, die in der modernen Basilika ‚Unserer Lieben Frau von Guadalupe‘ in Mexiko-Stadt stattfand. Es handelte sich um ein Ritual, das die einfache Tatsache verhöhnte, dass die Erscheinung der Muttergottes das mexikanische Volk vom abergläubischen Götzendienst der Azteken bekehrte. Die Azteken beteten die Sonne an und trieben Kannibalismus als Teil ihrer blutigen Rituale, bei denen sie Menschen opferten.
Und was muss noch zu dem hinzugefügt werden, was in der Vergangenheit in Assisi I, 27. Oktober 1986, und Assisi II, 24. Januar 2002, geschehen ist?
Wer sich als Mitglied dieser Konzilssekte versteht, muss alle früheren Lehren der Kirche über die ‚communicatio in sacris‘ mit anderen Religionen und das Naturrecht über Bord werfen. Man kann nicht gleichzeitig den alten katholischen Glauben und die Religion des Montinischen Räuberkonzils haben. Die ‚Heiligsprechungen‘ der Päpste der Konzilssekte sind der beste Beweis dafür!
In der neu gegründeten Konzilssekte wurden alle Regeln für die Heiligsprechungen abgeschafft
Mit dem von Paul VI. initiierten und von Johannes Paul II. 1983 verkündeten Neuen Codex des Kirchenrechts wurden alle Regeln für die Selig- und Heiligsprechungs-Prozesse abgeschafft. Insgesamt handelte es sich um 141 wesentliche Kanons zur Regulierung der Prozesse, die verworfen wurden.
Sie verschwanden einfach im neuen Kodex. Die Regeln wurden nach unklaren Kriterien geändert. Sie sind nun Teil der internen Normen der Kongregation für die Heiligsprechung, die der Öffentlichkeit kaum zugänglich sind. Nach dieser drastischen Abschaffung wurden die Prozesse praktisch zu einer persönlichen Entscheidung des Papstes. Sie verloren die Seriosität und Integrität der früheren Untersuchungen.
Zweifelsohne hat die ‚Heiligenfabrik‘ von Johannes Paul II. von dem Verschwinden der Regeln sehr profitiert. Die Konzilspäpste haben außerdem willkürlich das Erfordernis von Wundern außer Kraft gesetzt.
Heute gibt es kein strenges Verfahren mehr, um die Ausübung heroischer Tugenden, die Rechtgläubigkeit von Schriften und die Unbestreitbarkeit von Wundern zu überprüfen.
Dabei haben über Jahrhunderte hinweg die Päpste ein strenges System perfektioniert, um nur die Personen als selig und heilig zu erklären, die wirklich im Himmel sind. Auf diese Weise versicherten sie den Katholiken, dass sie nicht irgendwelche schwarzen Schafe verehrten, die zu Unrecht vorgaben, zu dieser Herde zu gehören. Dagegen finden wir in der Konzilskirche etliche schwarze Schafe unter den Konzils’heiligen‘.
Die Relativierung der Heiligsprechungs-Prozesse durch die Konzilspäpste
Die Konzilspäpste haben den Heiligsprechungs-Prozess auf drei verschiedene Arten relativiert.
Erstens durch die Streichung von 141 Kanones, die den Prozess der Selig- und Heiligsprechung regeln, aus dem Codex des kanonischen Rechts von 1917.
Zweitens haben sie mehrere Heilige aus dem Römischen Martyrologium entfernt, die von der Kirche heiliggesprochen worden waren, bevor der Prozess im 16. Jahrhundert eingeführt worden war. Während dieser ganzen Zeit waren die Personen aufgrund ihres Ruhmes der Tugend und der Wunder als Heilige angesehen worden. Paul VI. strich aus der Liste der Heiligen den heiligen Christophorus, den heiligen Georg, die heilige Philomena und den heiligen Simon von Trient, um nur einige zu nennen.
Drittens, indem sie Personen für ’selig‘ oder ‚heilig‘ erklärten, die es offensichtlich nicht waren, sondern Anhänger ihrer progressiven Gedankenströmung. Viele der ‚Seligen‘ und ‚Heiligen‘ der letzten 50 Jahre – Rosmini, Newman, Johannes XXIII., Paul VI., Johannes Paul I., Johannes Paul II. und viele andere – sind weder selig noch heilig. Um diese Titel zu erlangen, wurden die Verfahren beschleunigt, die strengen Anforderungen der Vergangenheit missachtet und Schritte des Prozesses ausgelassen. Sodann war es möglich, dass der regierende ‚Papst‘, wen auch immer er wollte, zu einem ‚Seligen‘ oder ‚Heiligen‘ erklären konnte.
Aus diesen Gründen gibt es keine Ernsthaftigkeit mehr in diesen Prozessen. Deshalb von einer unfehlbaren Heiligsprechung auszugehen, ist daher völlig abwegig.
Die Gläubigen der Konzilskirche haben nicht mehr die Garantie der Unfehlbarkeit, auf die sich die Katholiken seit dem Konzil von Trient verlassen konnten.
Die Absurdität der Heiligsprechungen in der Konzilskirche
Warum sind die ‚Heiligsprechungen‘ in der Konzilskirche absurd und keine echten Heiligsprechungen?
Die Antwort ist eigentlich ganz einfach. Weil die Konzilskirche nicht die Katholische Kirche ist. Nur die katholische Kirche hat das Charisma, geleitet durch den Heiligen Geist, unfehlbare Heiligsprechungen durchzuführen. Alle anderen christlichen Gemeinschaften und Sekten haben nicht die Autorität und den Heiligen Geist, jemanden zu den Altären Gottes zu verkünden. Auch nicht die Konzilssekte, die vorgibt, die katholische Kirche zu sein.
In der Neuen Kirche, die zuletzt von dem Apostaten Jorge Bergoglio geführt wurde und jetzt von seinem Schüler und Nachfolger, ebenfalls Apostat, Robert Prevost/’Leo XIV.‘ geleitet wird, konnten die Konzilspäpste den Großen Glaubensabfall einleiten und ihm vorstehen. Eine Flut von Ketzerei, Blasphemien und Sakrilegien konnten auf die Gläubigen losgelassen werden. Und am Ende wurden die ‚päpstlichen‘ Apostaten mit ‚Heiligkeit‘ und der Anerkennung ‚heroischer Tugenden‘ belohnt. Das sagt alles, was man über die abscheuliche Sekte des Vatikanums II wissen muss. Zu sagen, dass diese gottlose Sekte das Produkt des Heiligen Geistes, der römisch-katholischen Kirche, sein könnte, ist reine Blasphemie!
Seit der Gründung der Konzilskirche im Jahr 1965 wurde jeder einzelne verstorbene ‚Papst‘ entweder ’selig‘- oder ‚heiliggesprochen‘ oder ist auf dem Weg dorthin. Was ist hier los? Es ist klar: Sie wollen und müssen das II. Vatikanische Konzil und die Neue Kirche ‚heiligsprechen‘. Obwohl die katholische Kirche zwischen 1566 und 1958 nur zwei heiliggesprochene Päpste hervorgebracht hat (Pius V. und Pius X.), behauptet die Konzilskirche im Grunde, seither nichts als ‚heilige Päpste‘ gehabt zu haben.
Absurder geht es nicht mehr!
Teil 2: Abschaffung des traditionellen Märtyrerbegriffs
In einem Beitrag hat Atila S. Guimarães über die Abschaffung des traditionellen Märtyrerbegriffs in der Konzilskirche geschrieben. Er zitiert André Frossard, ein Freund und Vertrauter von Wojtyla, der in einem Interview für das Paris-Match-Magazin Folgendes in Bezug auf den Nationalsozialismus sagte:
„Wer stirbt, weil er sich weigert, dem System zu gehorchen, stirbt am Ende dafür, dass er die Würde der menschlichen Person verteidigt hat. Aber für einen Christen ist jeder Mensch wie die Person Christi. Sie können die Schlussfolgerung sehen: Wer stirbt, weil er die Würde der menschlichen Person verteidigt hat, kann als Märtyrer betrachtet werden, auch wenn er nicht gläubig ist. Letztlich könnte eine solche Argumentation dazu führen, dass alle Opfer von Konzentrationslagern, seien es Christen, Juden oder Atheisten, als Märtyrer angesehen werden können. Wie Sie sich vorstellen können, widerspricht der Papst dieser Überlegung nicht“.
Nicht mehr sind diejenigen als Märtyrer anzusehen, die für den katholischen Glauben und für die Ehre Christi in den Tod gegangen sind, sondern diejenigen, die „die Würde der menschlichen Person verteidigt“ haben.
Dom Bernardo Oliveira, der Generalabt der Trappisten, hat eine lange und detaillierte vergleichende Analyse der traditionellen Kriterien für die Auswahl der Märtyrer und der neuen Normen vorgelegt, wobei er sich für die letzteren entschied. Er stellte seine These als Rechtfertigung für ein eventuelles gemeinsames Martyrologium für alle sogenannten christlichen Religionen vor. Die Überlegungen des Abtes wurden im L’Osservatore Romano, dem täglichen Nachrichtenorgan des Heiligen Stuhls, veröffentlicht. Es folgen einige seiner wichtigsten Aussagen.
Rechtfertigung für die neuen Kriterien
In Bezug auf die Neuerungen des Zweiten Vatikanischen Konzils zu diesem Thema bemerkte der Abt, dass sie die neuen Kriterien rechtfertigen:
„Das Konzil beendete die traurige Debatte über die Möglichkeit, echte Märtyrer in anderen christlichen Kirchen anzuerkennen: ‚Es ist richtig und heilsam, den Reichtum Christi und die tugendhaften Werke im Leben anderer anzuerkennen, die für Christus Zeugnis ablegen, manchmal sogar bis zum Vergießen ihres Blutes. Denn Gott ist in seinen Werken immer wunderbar und der Bewunderung würdig“ (UR 4h). Kurzum, das Konzil hat uns gelehrt, das Martyrium mit der Liebe und nicht nur mit dem Glauben zu verbinden“.
Die Verteidigung des Glaubens, das traditionelle Kriterium für die Verleihung des Märtyrertitels, wurde abgeschafft.
Ein Märtyrer ist nun jemand, der aus irgendeinem Grund einen gewaltsamen Tod erlitten hat
Auf der Grundlage der von Johannes Paul II. zu Märtyrern erklärten Personen und der vom Papst in wichtigen Dokumenten – Evangelium vitae, Veritatis splendor, Ut unum sint, Tertio millennio adveniente – vorgetragenen Begründungen stellte der Trappistenabt einige neue Regeln auf, die das gesamtchristliche Martyrologium leiten sollten. Er bekräftigte, dass die neuen Märtyrer der Zukunft diejenigen sein werden, die „angesichts der Bedrohung durch eine lebensbedrohliche Situation im Kontext einer Kultur des Todes Zeugnis für das Leben ablegen“.
Er hat noch mehr dazu zu sagen, was einen Märtyrer definieren sollte:
Märtyrer seien „diejenigen, die bis hin zur freiwilligen Inkaufnahme eines gewaltsamen Todes Zeugnis ablegen von ihrer Treue zum heiligen Gesetz Gottes zur Verteidigung der Unantastbarkeit der persönlichen Würde und einer weithin erwarteten sozialen Gerechtigkeit“.
Der Generalobere der Trappisten stellte ein weiteres Kriterium vor:
Märtyrer seien „diejenigen, die ihre radikale Zugehörigkeit zu Christus und zum Vater bezeugen, gestützt auf die Taufe, die ein solides Fundament für die Einheit aller Christen ist und alle Spaltungen überwindet“.
Die Relativierung des Märtyrerbegriffs würde so weit gehen, dass der Abt selbst erklärte, es gäbe fast keine Grenzen für seine Anwendung:
„Ein einziges Modell des Märtyrers gibt es nicht. In der Tat gibt es so viele Modelle, wie es unmittelbare Ursachen, soziale, politische und kulturelle Umstände sowie religiöse und theologische Dimensionen der verschiedenen Erfahrungen der Märtyrer gibt.“
Zusammenfassend stellte er fest: „Der einzig gültige Grund, sein Leben als Märtyrer zu verlieren, ist die Liebe …. Diese Gemeinschaft der Liebe kann logischerweise unter unendlich vielen verschiedenen Umständen verwirklicht werden“.
Nach dem Apostaten Karol Wojtyla hatte der Scheinpapst und Apostat Jorge Bergoglio dieses Konzept konsequent weitergeführt: über ein panchristliches zu einer panreligiösen Martyrologie.
Schauen wir uns nun noch einige Beispiele an.
Maximilian Kolbe war kein Märtyrer im Sinne der katholischen Kirche
Maximilian Kolbe starb nicht zur Verteidigung des Glaubens, sondern er tat einen Akt der Nächstenliebe. Niemand wird die Heiligkeit von P. Maximilian Kolbe leugnen. Nach den ordentlichen Verfahren der katholischen Kirche würde P. Kolbe tatsächlich zu den Altären Gottes erhoben werden, aber nicht als Märtyrer. Aber Karol Wojtyla hat ihn als Märtyrer ‚heilig’gesprochen, obwohl sein Tod nicht die Voraussetzungen dafür erfüllte.
Indem er sich opferte, um an der Stelle eines Mitgefangenen zu sterben, wurde Maximilian Kolbe zu einem bewundernswerten Beispiel des Mitgefühls und Nächstenliebe. Er starb jedoch nicht, weil er sich weigerte, den Glauben zu verleugnen, was die erste Voraussetzung für einen Märtyrer ist. Mit diesem Präzedenzfall wurde ein neues Kriterium geschaffen, um jemanden zum ‚Märtyrer‘ zu erklären: eine Person, die zur Verteidigung der ‚Menschenrechte‘ stirbt und nicht für den katholischen Glauben. (Quelle: Eine Heiligenfabrik)
Ein Selbstmörder kann in der Konzilskirche als Märtyrer betrachtet werden
Im gleichen Beitrag hat Atila S. Guimarães den tragischen Fall des ‚Bischofs‘ John Joseph von Faisalabad berichtet: Heute kann ein Mann, der Selbstmord begeht, als Märtyrer betrachtet werden.
Avvenire, das Organ der italienischen Bischofskonferenz, hatte 1998 eine befürwortende Haltung zum Selbstmord eines pakistanischen Bischofs eingenommen. ‚Bischof‘ John Joseph von Faisalabad schoss sich in den Kopf, um gegen die Todesstrafe zu protestieren, die gegen einen seiner Gläubigen, Ayub Massih, verhängt worden war. Ayub Massih war nach muslimischem Recht wegen Gotteslästerung zum Tode verurteilt worden, weil er das Buch „Satanische Verse“ des Schriftstellers Salman Rushdie öffentlich verteidigt hatte.
Wie man sieht, sind sowohl die Unschuld Massihs als auch der Idealismus von ‚Bischof‘ Joseph sehr fragwürdig. ‚Bischof‘ Emmanuel Yousaf von Lahore kommentierte den Selbstmord des Prälaten mit den Worten: „Wir sollten es nicht Selbstmord nennen, denn Bischof Joseph hat sein Leben im Kampf gegen Ungerechtigkeit geopfert“.
Avvenire veröffentlichte auch einen langen Kommentar von Enzo Bianchi, Prior der Gemeinschaft von Bose, Italien, zu der Tragödie. Der Prior sah in der Tat von ‚Bischof‘ Joseph „eine sehr seltene Form des Martyriums“. Jemanden, der Selbstmord begangen hat, als Märtyrer zu betrachten, widerspricht jedoch völlig und radikal der überlieferten katholischen Lehre zu diesem Thema.
Die Konzilskirche will uns mit solch einem Beispiel glauben machen, dass es sich um gute und wohltätige Werke heiliggesprochener Heiliger handelt, die nachgeahmt werden können.
Die heilige Pelagia, die Selbstmord beging, wird in der Kirche Christi als Märtyrerin verehrt
Die katholische Kirche hat tatsächlich eine Selbstmörderin als Märtyrerin zur Verehrung und Vorbild anempfohlen. Doch welch ein himmelweiter Unterschied finden wir in der Betrachtung eines Selbstmörders als Märtyrer in der Konzilskirche und der heiligen Märtyrerin Pelagia in der Kirche Christi.
Alban Stolz hat in seiner Heiligenlegende die heilige Pelagia als Märtyrerin aufgenommen, die in der Zeit der Christenverfolgung Selbstmord beging. Die heilige Pelagia war 15 Jahre alt, als sie von der Höhe des Hauses in die Tiefe sich hinabstürzte. Alban Stolz fragt nun:
War dieses nicht ein Selbstmord, wie kann man sonach Pelagia unter die Heiligen zählen?
Und er antwortet dem Leser:
Oberflächlich betrachtet, spricht allerdings der Schein gegen Pelagia; denn sich selbst das Leben nehmen, ist eine der schauerlichsten Sünden; man stürzt sich durch eine Todsünde, durch einen Mord, in die andere Welt hinüber; und wie an sich die Rückkehr ins Leben unmöglich macht, so zerstört man sich auch für ewig die Möglichkeit zur Bekehrung und Begnadigung. Deshalb ist der Anblick keines Toten so schauerlich, als der eines Selbstmörders, man meint da den Leichnam eines Verdammten zu sehen …
Die Tat der hl. Pelagia muss aber nicht nur als entschuldigt angesehen werden, sondern als ein Verdienst. Denn gerade ihr Abscheu vor aller Verletzung der Keuschheit, ihr Festhalten an jungfräulicher Unschuld, ihre Liebe zu Gott war der Beweggrund, ihr Leben schneller zu enden.
Hätte sie sich auch geirrt, insofern der Selbstmord an sich eine Sünde ist, so würde ihr Irrtum gegen die Reinheit und Treue ihres guten Willens nicht schwer in das Gewicht fallen können; allein der hl. Augustinus, welcher sonst allen Selbstmord für große Sünde erklärt, sagt in Betreff solcher Fälle, es könnte wohl sein, dass eine heilige Person dieses getan habe auf besondere Offenbarung und Befehl Gottes, wie auch Abraham seinen Sohn zu opfern geheißen wurde, ohne dass deshalb ein anderer Mensch ohne besondere Offenbarung Gottes solches tun dürfte.
Die Kirche aber verehrt diese Jungfrau als Märtyrer, und der hl. Chrysostomus hat zu ihrem Gedächtnis zwei Reden gehalten … (Quelle: Heilige Pelagia Jungfrau und Märtyrerin)
Ihr Verehrungstag ist der 9. Juni.
‚Bischof‘ Enrique Angelelli, ein falscher Märtyrer der Konzilskirche
Am 26. April 2019 veröffentlichte die offizielle Nachrichtenagentur des argentinischen Episkopats ein Bulletin mit dem Titel ‚Argentinien feiert freudig die Seligsprechung der Märtyrer von Rioja‘. Anlass für dieses ‚freudige‘ Ereignis ist der Unfalltod von ‚Bischof‘ Angelelli, der angeblich einem Attentat erlag.
(Quelle: https://www.aica.org/38849-la-argentina-celebra-con-gozo-beatificacion-de-los-martires-riojanos.html)
Einer dieser linken Propagandisten, der eine Ermordung erlog, war der Mönch Antonio Puigjané, ein Guerillakämpfer, der am Angriff auf die La Tablada-Kaserne beteiligt war. Er hatte zu den Waffen gegen die verfassungsmäßige Regierung von Raúl Alfonsín gegriffen. Dieser kommunistische Mönch hatte die Lüge von der Ermordung Angelellis aufgestellt. Pater Arturo Pinto, der mit im Auto saß und den Unfall überlebte, behauptete, sie seien von einem Auto verfolgt worden. Anschließend flüchtete er sich in einen angeblichen Gedächtnisverlust.
Die Tatsachen über den Unfalltod von ‚Bischof‘ Angelelli
Der Chauffeur des Bischofs war vom Mechaniker der Stadt gewarnt worden, den kleinen Lastwagen, mit dem er am Tag seines Todes unterwegs war, nicht zu fahren, weil er nicht sicher sei. Ähnliche Aussagen kamen auch von dem Mechanik-Sachverständigen Ramón Antonio Soria und dem Gerichtsmediziner Dr. Enzo Herrera Paez.
Er missachtete diesen guten Rat. Der Wagen hatte eine Fehlfunktion und überschlug sich. Der ‚Bischof‘ starb an den Folgen seiner Verletzungen. Dies ist die Geschichte, die von Augenzeugen bestätigt wurde: einem Wartungsarbeiter, der an einem Strommast in der Nähe der Baustelle arbeitete. Der Zeuge heißt Raúl Alberto Nacuzi. Er war zum Zeitpunkt des Unfalls anwesend, weil er eben Wartungsarbeiten an einem Hochspannungsmast durchführte. Es gab zwei weitere Zeugen, die Arbeiter Primitivo Reynoso und Aber Fabio Luna, die in der Nähe arbeiteten. Außerdem der Fahrer Carlos Alberto Arzola, der als erster am Unfallort eintraf.
Es handelte sich also um einen Autounfall, „der von Pater Carlos Murias (ebenfalls am 27. April ’seliggesprochen‘) verursacht wurde, der mit dem Auto zu schnell fuhr und unvorsichtigerweise den Rand der Fahrbahn berührte. Pater Murias schien nicht in der Lage zu sein, die Räder des Wagens schnell zu richten, der sich überschlug und den Bischof gewaltsam auf die Straße schleuderte. Er starb an diesem Schlag, d.h. an den Folgen des Unfalls. Höchstwahrscheinlich war die nächste Ursache der Fahrer, der mit dem Bischof von einem Mittagessen (wahrscheinlich mit Wein) in der Stadt Chamical kam und entweder einschlief oder die Kontrolle über das Fahrzeug verlor.“ (Cosme Beccar Varela)
Schließlich erklärte das Berufungsgericht des Bundesstaates Córdoba am 20. April 1990, es sei unmöglich zu beweisen, dass die Ursache des Unfalls etwas anderes als ein mechanisches Versagen des Fahrzeugs gewesen sei, auch wenn behauptet wurde, der Unfall sei absichtlich herbeigeführt worden.
Die Lüge der kommunistischen Propaganda wird für die ‚Heiligsprechung als Märtyrer‘ anerkannt
Die Zellen der Befreiungstheologie, deren Ideale Msgr. Angelelli vertrat, änderten schnell die Tatsachen und veröffentlichten eine andere Geschichte. Das Auto sei von Regierungsagenten der Militärdiktatur von der Straße gedrängt worden. Dann hätten diese Raufbolde den Bischof, der die Militärdiktatur offen herausgefordert hatte, geschlagen und ihn tot zurückgelassen. Dieses Szenario wurde jedoch von den Augenzeugen nicht bestätigt. Aber für die kommunistische Propaganda war es sicherlich eine viel bessere Geschichte.
Ungeachtet der offiziellen Erklärung hat die linke Propaganda unerbittlich die Geschichte der Ermordung eines Volksbischofs – der argentinischen Version von Oscar Romero – verbreitet, der angeblich von der rechten Diktatur ermordet wurde. (Quelle: Ein neuer „Märtyrer“, der bei einem Autounfall ums Leben kam)
Selbst bei dieser Lügengeschichte würde nichts darauf hindeuten, dass die Militärs ihn aus Hass auf den Glauben getötet hätten, was ja eine Grundvoraussetzung für das ‚Martyrertum‘ wäre. Sondern der Grund seiner scheinbaren Ermordung wäre eher seine Guerilla-Aktivitäten. Nichtsdestotrotz starb er als Pseudo-Märtyrer des Marxismus.
Enrique Angelelli predigte Subversion und unterstützte den Terrorismus
Übrigens überrascht es nicht, dass Jorge Bergoglio sich für einen der Wegbereiter der marxistischen Arbeiterpriester-Bewegung in Argentinien als Märtyrer eingesetzt hatte. In den 50er Jahren war Pater Angelelli bereits in sozialistische Bewegungen verwickelt und gründete die Jungen Christlichen Arbeiter in Córdoba, wo er in den Slums arbeitete, sich für die Rechte der Arbeiter einsetzte und gewerkschaftliche Veranstaltungen organisierte. Dies erregte die Aufmerksamkeit von Roncalli alias Johannes XXIII., der ihn 1960 zum Weihbischof der Erzdiözese Córdoba ernannte.
Auf den Bildern, die TIA veröffentlichte, sehen wir, wie Angelelli unter dem Banner der terroristischen Bewegung Montoneros predigt wie auch ein Plakat an der Unfallstelle, auf dem Angelelli als „Märtyrer“ erscheint.
Außerdem können wir lesen, wie die örtlichen Zellen der Befreiungstheologie den Prälaten beschrieben haben. Auf dem Plakat ist zu lesen: „Mit einem Ohr im Dorf und dem anderen im Evangelium“ – An dieser Stelle ermordeten sie Msgr. Enrique Angelelli, der vom 24. August 1968 bis zum 4. August 1976 Bischof von La Rioja war. In seiner Pastoral der Gerechtigkeit und des Friedens war er die Stimme der Stimmlosen. Heute ist er der Märtyrer der Armen.
Es klingt sehr schön, ‚ein Bischof, der an diesem Ort gemartert wurde‘, weil er sich für die unterdrückten kleinen Leute einsetzte. In Wirklichkeit ist dies ein Märchen der revolutionären linken Bewegungen und der sozialistischen Katholiken, die die Befreiungstheologie in Argentinien propagieren.
In der Tat verlor Bischof Angelelli an dieser Stelle sein Leben bei einem einfachen Autounfall. Er hat sein Blut aber nicht für Christus und den katholischen Glauben vergossen, was immer den heldenhaften Titel des Märtyrers ausmachte.
Enrique Angelelli war Komplize der Terroristen der 70er Jahre
Montini, der mit dem Kommunismus sympathisierte, wie die südamerikanische Konferenz von Medellín haben ihre politische Position gegenüber den Kommunisten und Revolutionären durch die Befreiungstheologie gerechtfertigt.
Im Jahr 1968 ernannte Paul VI. folgerichtig Angelelli zum ‚Bischof‘ der Diözese La Rioja. Dort wurde er unter konservativen Katholiken als „Bischof Satan-elli“ (im Gegensatz zu „Angel“-elli) bekannt, weil er die terroristische Organisation der ‚Monteneros‘, die extremste kommunistische ‚christliche‘ Guerilla in der Geschichte Argentiniens, so vehement unterstützte. In seinen Predigten sprach er sich für die kommunistische Subversion aus. Zudem hatte Angelelli die Bewaffnung junger Menschen vorgeschlagen.
Cosme Beccar Varela aus Argentinien schreibt über diesen ‚Bischof‘:
„Wie bekannt ist und an verschiedenen Stellen berichtet wurde, war Bischof Angelelli ein Komplize der Terroristen der 70er Jahre, indem er seine Diözese zu einem Zufluchtsort für diese Kriminellen machte und eine sichere Passage für den Transport von Personen und Waffen aus Chile bot, das damals in den Händen des Kommunisten Allende war. Ich war in jenen Jahren mit der TFP auf einer antikommunistischen Kampagne in La Rioja, und wir wurden von den Killern des Bischofs bedroht und sogar tätlich angegriffen.“
Angelelli hat die Mottos „C und R“ (Christentum und Revolution) nicht nur übernommen, sondern auch gelebt: „Die Pflicht eines jeden Christen ist es, ein Revolutionär zu sein“ (Camilo Torres) und „Die Pflicht eines jeden Revolutionärs ist es, Revolution zu machen“ (Ernesto Che Guevara). (Christentum und Revolution, 3.2)
Angelellis Arbeit wurde vom Generaloberen der Jesuiten, Pedro Arrupe, und dem vatikanischen Oberaufseher, Erzbischof Zazpe, verteidigt, die seine „pastorale Arbeit“ voll und ganz unterstützten.
Nach den neuen Kriterien könnte nun auch Pater Camilo Torres, der kommunistische Guerilla-Priester, zum Märtyrer erklärt werden.
In einem Folgebeitrag werden wir anhand weiterer Beispiele zeigen, dass die ‚Heiligsprechungen‘ durch die Konzilspäpste grundsätzlich null und nichtig sind.






