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apostasie.info
Konzilssekte seit 1965 – Simius Dei

40. Jahrestag der Gräuel von Assisi

Das gnostische Denken von Karol Wojtyla, hier von seiner Parkinsonschen Krankheit gezeichnet

Der Religionsjahrmarkt der Konzilssekte

40. Jahrestag der Gräuel von Assisi – und kein Ende

Denn alle Götter der Heiden sind böse Geister (Ps. 95, 5)

Vom 25. bis 27. Oktober 1986 fanden zum ersten Mal die Gräuel von Assisi statt. Verantwortlich für diesen entsetzlichen Frevel, der seit Christi Tod in der Weise noch nie stattgefunden hat, ist der abtrünnige Schauspieler-Papst Karol Wojtyla mit seinem Künstlernamen ‚Johannes Paul II.‘, der auf Grundlage der modernistischen Neuen Theologie des Montinischen Räuberkonzils und seines eigenen gnostischen Glaubens eine Irrlehre in die Tat umgesetzt hat, die selbst die Häresiarchen Luther, Calvin und Zwingi entsetzt hätten.

Zwar gab es noch gläubige Katholiken, die entsetzt waren über das, was Karol Wojtyla in Assisi zu verantworten hatte. Doch kaum jemand kam auf die Idee, dass es sich bei dem Häresiarchen Karol Wojtyla nicht um einen Papst der katholischen Kirche handeln konnte, obwohl das päpstliche Lehramt der katholischen Kirche klar und deutlich das Verhältnis zu den heidnischen Religionen bestimmt hat. Sie war Jesu letztem Willen, der Missionspflicht, treu geblieben.

Erst mit Karol Wojtyla wurde öffentlich deutlich, dass die neue Konzilskirche den Missionsbefehl Jesu nicht nur missachten, sondern Jesus Christus als Christkönig, der über alle Völker herrschen soll, von sich gestoßen haben und stattdessen seinen ärgsten Feind, den Satan, zu ihrer neuen „Gottheit“ (siehe weiter unten) gemacht haben. Denn die Gräuel von Assisi fanden an dem letzten Sonntag im Oktober statt, an dem in der katholischen Kirche das Christkönigs-Fest gefeiert wird.

Siehe dazu das Rundschreiben von Pius XI.:

Leider muss man feststellen, dass nach 40 Jahren beständiger Gräuel in der Konzilskirche das berechtigte Entsetzen zugunsten einer Akzeptanz gewichen ist, vor allem, seit der falsche Papst Wojtyla auch noch u.a. wegen seiner Gräuel zum Konzilsheiligen erhoben wurde.

Dabei ist es absolut notwendig, sich immer wieder die wahnsinnige Höllentheologie Wojtylas vor Augen zu führen, um nicht selber in den Abgrund, in den sich der Apostat hineinmanövriert hat, zu stürzen.

Doch diese Höllentheologie kam nicht aus dem Nichts. Sie kam zwar aus der Hölle, aber ihre Modernisten hatten ihre Vorläufer, die liberalen Bischöfe, die die ersten Schritte für eine Reformbewegung innerhalb der katholischen Kirche machten, die auch einen gewissen Interkonfessionalismus beinhalteten.

Die vorkonziliaren liberalen Bischöfe in den USA und der Amerikanismus

Es war in den USA der Amerikanismus, der – wie in Frankreich die Sillon-Bewegung – als ein Wegbereiter des Modernismus und in gewisser Weise auch des Montinischen Räuberkonzils anzusehen ist.

J. Th. Hecker, der Gründer der Paulisten, propagierte bereits Ende des 19. Jahrhunderts nicht nur in den USA, sondern auch in Europa schriftstellerisch eine Reformbewegung innerhalb der katholischen Kirche.

„Ihr Ziel ist Versöhnung von Kirche und modernem Zeitgeist, negativ durch ein diskretes Zurückstellen des dem Außenstehenden Anstößigen, positiv durch eine möglichst weitherzige Lehr-, Missions- und Konversionsmethode. Bezüglich des Dogmas gilt der Minimismus als Losung, d. h. ein Mindestmaß an Glaubensforderung, ferner ein gewisser Interkonfessionalismus (Religionsparlament von Chicago 11.- 7.9.1893) und Einschränkung des Prinzips der Autorität in der Kirche.“ (Lexikon für Theologie Stichwort Amerikanismus)

Mit dem Apostolischen Brief „Testem benevolentiae“ an Kardinal Gibbons von Baltimore (22.1.1899) hatte Leo XIII. an den Bewunderer und Förderer der Paulisten, geschrieben. Msgr. Fenton hat in einem Aufsatz die Bedeutung des Briefes hervorgehoben.

Im Jahr 1893, am 11. September, nahm der irischstämmige James Gibbon als Erzbischof von Baltimore und Kardinal am Weltparlament der Religionen in Chicago teil, wo er erklärte, Katholiken begegneten anderen Religionsangehörigen „auf der Grundlage von Nächstenliebe und Wohlwollen“. Er erhielt dort einen Ehrenplatz und eröffnete die interreligöse Veranstaltung, an der Religionen aus aller Welt teilnahmen, mit einem Vater Unser.

Wie der ebenfalls liberal gesinnter irischstämmiger Erzbischof John Ireland sah er die Veranstaltung „Weltparlament der Religionen“ als eine Gelegenheit, Eintracht mit den verschiedenen protestantischen und heidnischen Religion zu demonstrieren.

Man sah den Kardinal in seiner scharlachroten Robe neben einem rotgekleideten Brahmanen mit grünem Turban, einem Buddhisten in weißer Toga, in Seide gekleideten chinesischen Madarin und japanische Bonzen, die darlegten, was ihre jeweilige Religion für das geistliche und zeitliche Glück des Menschen bedeuten.

Pater Francis J. Connell, C.SS.R. schreibt auf ‚catholic culture‘:

Eines der herausragendsten Ereignisse der Weltausstellung in Chicago (1892–1893) war das „Weltparlament der Religionen“. An dieser Versammlung nahmen Vertreter nicht nur des Christentums und des Judentums, sondern auch des Islam, des Konfuzianismus, des Buddhismus, des Shintoismus und der Theosophie teil. Die Generalversammlung dauerte vom 11. bis 27. September. Neben dieser Generalversammlung fanden im Rahmen des Parlaments 48 Kongresse einzelner Religionsgemeinschaften statt. Einer davon war ein einwöchiger katholischer Kongress, an dem Tausende von Katholiken, Geistliche wie Laien, teilnahmen.

Zu den prominenten Teilnehmern des Generalparlaments zählten Kardinal Gibbons, Erzbischof Feehan von Chicago und Bischof Keane, der damalige Rektor der Katholischen Universität. Die erste Sitzung wurde mit dem Vaterunser durch Kardinal Gibbons eröffnet. In der Biografie des Kardinals heißt es, dass bei einer Erzbischöflichen Versammlung in New York im Herbst 1892, als die Teilnahme am Weltparlament der Religionen erörtert wurde, zwar einige Einwände erhoben wurden, der Kardinal sich jedoch entschieden für die Teilnahme aussprach, woraufhin die Prälaten schließlich beschlossen, die Einladung anzunehmen. Bischof Keane wurde beauftragt, für eine angemessene und adäquate Darstellung der katholischen Lehre zu sorgen.

Wie zu erwarten war, wurde im Laufe des Parlaments häufig der Latitudinarismus (*) – die Idee, dass alle Formen von Religion gut seien – zum Ausdruck gebracht. Eines der Ziele der Versammlung war laut der vorherigen Erklärung des Komitees, „zu untersuchen, welches Licht jede Religion den anderen spenden kann“.

(*) den Pius IX. in seinem Syllabus von 1864 verurteilte

Es sollte nicht unerwähnt bleiben, dass Kardinal Gibbons nicht nur in katholischen, sondern auch in protestantischen Kirchen predigte.

Die Teilnahme von Kardinal Gibbons am Weltparlament der Religionen blieb nicht ohne Kritik von katholischer Seite. So lehnte z. B. der ebenfalls irischstämmige Bischof und Ordensgeistliche John Charles McQuaid entschieden eine Teilnahme ab. Er begründete dies mit dem Hinweis, dass bei Teilnahme der katholischen Kirche die falschen Religionen mit der katholischen Religion gleichgestellt werden.

1895 revidierte Papst Leo XIII. (1878-1903) die vorherige schweigende Zustimmung zu der Versammlung und richtete seinem Vertreter in den USA, dem Apostolischen Delegaten Erzbischof Francis Satolli, aus, dass er weitere Kongresse dieser Art nicht gutheiße. Er verbot, dass Katholiken an ähnlichen Kongressen oder interreligiösen Veranstaltungen teilnehmen.

Das Schreiben Leos XIII. an den Apostolischen Delegaten von Amerika

Am 18. September 1895 sandte Papst Leo XIII. ein Apostolisches Schreiben an Erzbischof Francis Satolli, den Apostolischen Delegaten in den Vereinigten Staaten.

„Ehrwürdiger Bruder, Gesundheit und apostolischer Segen.

Uns ist bekannt, dass in den Vereinigten Staaten von Amerika immer wieder Versammlungen stattfinden, an denen sowohl Katholiken als auch Andersgläubige – also solche, die nicht der katholischen Kirche angehören – gemeinsam teilnehmen, um über Fragen der Religion und Moral zu sprechen. Wir erkennen darin ein Interesse an religiösen Dingen, das in jenem Volk von Tag zu Tag wächst.

Doch auch wenn solche gemeinsamen Zusammenkünfte bislang in klugem Schweigen geduldet wurden, erscheint es ratsamer, dass Katholiken ihre Versammlungen für sich abhalten. Damit jedoch der Nutzen dieser Versammlungen nicht allein den Katholiken vorbehalten bleibt, sollten sie so gestaltet werden, dass alle, auch diejenigen, die der katholischen Kirche fernstehen, die Möglichkeit haben, ihnen zuzuhören.

Während Wir es – in Erfüllung Unserer apostolischen Pflicht – für geboten hielten, Euch, ehrwürdiger Bruder, auf diesen Umstand hinzuweisen, ist es Uns zugleich ein Anliegen, dem Institut der Paulisten-Väter Unsere Anerkennung auszusprechen. Sie haben klugerweise den Weg gewählt, ihnen die katholische Lehre zu erläutern und zugleich Einwände gegen sie zu entkräften.

Sollten die Bischöfe in ihren jeweiligen Diözesen das Wirken dieser Patres sowie den häufigen Besuch von Predigten fördern, so wäre Uns dies sehr willkommen und erfreulich; denn Wir sind zuversichtlich, dass daraus nicht geringer Nutzen für das Heil der Seelen erwachsen wird. In der Zwischenzeit, ehrwürdiger Bruder, erbitten wir für Euch eine Fülle göttlicher Gnaden und erteilen Euch unseren apostolischen Segen als Zeugnis unserer besonderen Zuneigung.

Gegeben zu St. Peter, Rom, am 18. September 1895, im achtzehnten Jahr Unseres Pontifikats.

LEO PP. XIII.“

(Quelle: Botschaft von Papst Leo XIII. an Amerika)

Versuch einer Planung eines Allgemeinen Kongresses der Religionen in Frankreich

Abbé Klein und Abbé Charbonnel hatten die Idee, auch in Frankreich einen Allgemeinen Kongress der Religionen in Paris durchzuführen. Dies beschwor – im Gegensatz zu Amerika – einen solchen Skandal herauf, dass sie das Projekt abblasen mussten. Abbé Victor Charbonnel, der eine ‚Moralische Union der Religionen‘ initiierte, die wegen des Widerstandes Leos XIII. nicht durchgeführt werden konnte, reagierte in der Weise, dass er sein Priesteramt niederlegte und zu den Feinden der Kirche, den Freimaurern, überwechselte. Er war Mitglied der Loge *Frères Unis Inséparables* des *Grand Orient de France*.

Am 1. September 1895 schrieb er in der ‚Revue de Paris‘, es werde

„ein Pakt des Schweigens über alle dogmatischen Besonderheiten geschlossen werden, welche die Geister trennen, sowie ein Pakt zum gemeinsamen Handeln durch das, was die Herzen einigt, durch die moralstiftende Tugend, die jedem Glauben innewohnt. Die alten Fanatismen sollen über Bord geworfen werden; es muss mit der langen Tradition von Schikanen gebrochen werden, welche die Menschen erbittert an geringfügigen Unterschieden der Doktrin festhalten lässt, und es kündigt sich eine neue Zeit an (…) Die Stunde für diese erhabenste Vereinigung der Religionen ist gekommen“, schloss Abbé Charbonnel. (J. Ploncard d’Assac, ‚L’Eglise occupée, DFP, 1983, S. 191; zitiert in: Die Verfinsterung der Kirche, S. 144)

Es dauerte zwar noch einige Jahrzehnte, bis sein freimaurerischer Wunsch in Erfüllung ging. Doch wir ersehen hier aus seinen Worten die verblüffende Ähnlichkeit seiner Worte: „Es kündigt sich eine neue Zeit an“ mit den Worten des Apostaten Wojtyla aus seinem Apostolischen Schreiben Tertio Millennio Adveniente (20): „Eine enorme Fülle von Inhalten und ein neuer, bis dahin nicht gekannter Ton bei der Vorlage dieser Inhalte auf dem Konzil stellen gleichsam eine Ankündigung neuer Zeiten dar.“

Das Rundschreiben von Pius XI. „Mortalium animos“

Papst Pius XI. hat in seinem Rundschreiben „Mortalium animos“ vom 6. Januar 1928 die Zusammenkunft mit Vertretern von heidnischen und abtrünnigen Religionen verboten. So schreibt der Papst,

670 „glauben sie sich zu der Hoffnung berechtigt, es werde sich bei aller Verschiedenheit der Völker bezüglich der religiösen Ansichten doch ohne Schwierigkeit eine brüderliche Übereinstimmung im Bekenntnis gewisser Wahrheiten als gemeinsamer Grundlage des religiösen Lebens erreichen lassen.

Zu diesem Zwecke halten sie vor einer zahlreichen Zuhörerschaft Konferenzen, Versammlungen und Vorträge, zu denen sie alle ohne jeden Unterschied zur Aussprache einladen: Heiden jeder Art und Christen, und endlich auch jene, die unseligerweise von Christus abgefallen sind oder die seine göttliche Natur und seine göttliche Sendung erbittert und hartnäckig bekämpfen.

671 Derartige Versuche können von den Katholiken in keiner Weise gebilligt werden. Sie gehen ja von der falschen Meinung jener aus, die da glauben, alle Religionen seien gleich gut lobenswert, weil alle, wenn auch in verschiedenen Formen, doch gleichermaßen dem uns angeborenen und natürlichen Sinn Ausdruck geben, durch den wir nach Gott verlangen und uns seiner Oberherrschaft gehorsam unterwerfen. Die Vertreter solcher Ansichten sind nun nicht nur in Irrtum und Selbsttäuschung befangen, sondern sie lehnen auch die wahre Religion ab, indem sie ihren Begriff verfälschen.

Auf diese Weise kommen sie Schritt für Schritt zum Naturalismus und Atheismus. Daraus ergibt sich dann ganz klar die Folgerung, dass jeder, der solchen Ansichten und Bemühungen beipflichtet, den Boden der von Gott geoffenbarten Religion vollständig verlässt.

678 Andere gehen noch weiter und wünschen sogar, der Papst solle auf ihren freilich in allen Farben schillernden Konferenzen den Vorsitz führen.

(Quelle: Mortalium animos Falsche Wege zur religiösen Einheit)

Die Gräuel von Assisi im Jahr 1986

Aber, was die Heiden opfern, das opfern sie den Teufeln und nicht Gott. (1. Kor. 10, 20)

Der Religionsjahrmarkt (der Begriff stammt ursprünglich vom protestantischen Schweizer Theologen Karl Barth), heute wohl eher als ‚religiöser Markt‘ bezeichnet, kann in unserer heutigen Zeit als Begriff für die Gräuel, die die Konzilskirche mit ihrem unseligen Apostaten Karol Woityla/’Johannes Paul II.‘ begonnen hat und bis zum heutigen Tag anrichtet, bezeichnet werden.

Pius XI. hatte wohl nie daran gedacht, ein solches Ansinnen eines Papstes auch nur für möglich zu halten. Für ihn war es sicher eine absurde und undenkbare Vorstellung, dass eines Tages ein vermeintlicher Papst nicht nur den Vorsitz einer Konferenz der Weltreligionen innehat, sondern selber die Unverfrorenheit besitzt, interreligiöse Gebetstreffen an einem einst heiligen Ort in Assisi einzuberufen und zu leiten.

Aber, wie Papst Pius XI. in seinem Schreiben „Mortalium animos“ die Modernisten, die 30 Jahre später die Gründung der Konzilskirche vorbereiteten, kennzeichnete:

Die beklagenswerten Anhänger des Modernismus lehren ja, die Wahrheit der Glaubenssätze sei nicht absolut, sondern relativ, d. h. sie entspreche den mannigfachen zeitlichen und örtlichen Bedürfnissen und den verschiedenen Neigungen des menschlichen Herzens, da sie nicht in einer unveränderlichen Offenbarung enthalten sei, sondern dem Leben der Menschen angepasst werde.

Pius XI. hatte in seinem Rundschreiben Veranstaltungen, „Konferenzen, Versammlungen und Vorträge, zu denen sie alle ohne jeden Unterschied zur Aussprache einladen“ beklagt und verurteilt, bei denen man zur Diskussion „Heiden jeder Art und Christen, und endlich auch jene, die unseligerweise von Christus abgefallen sind oder die seine göttliche Natur und seine göttliche Sendung erbittert und hartnäckig bekämpfen“, einlädt.

Mit dem Gräuel von Assisi gingen die Konzilsrevolutionäre einen ungeheuerlichen Schritt weiter. Man denke nur daran, dass sie Buddha auf den Tabernakel gesetzt haben, auch wenn der Tabernakel leer war.

Natürlich haben sich die Freimaurer über diese Gräuel von Assisi gefreut

Der Großmeister des Großorients von Italien rief angesichts des neuen heidnischen Pantheons in Assisi im März 1987 anlässlich des Rituellen Frühlings-Äuinoktiums in seiner Ansprache voll Freude aus:

„Die freimaurerische Weisheit hat festgehalten, dass keiner eingeweiht werden darf, der nicht an den Großen Architekten des Universums glaubt, dass jedoch niemand aufgrund des Gottes, an den er glaubt und aufgrund der Weise, auf die er ihn verehrt, aus unserer Familie ausgeschlossen werden darf. Unser Interkonfessionalismus hat 1738 zu unserer Exkommunizierung durch Klemens XII. geführt

Doch die Kirche war sicherlich im Irrtum befangen, was daraus hervorgeht, dass der gegenwärtige Papst am 27. Oktober 1986 in Assisi Menschen aller religiösen Bekenntnisse versammelt hat, um gemeinsam für den Frieden zu beten. Und was haben unsere Brüder, als sie sich in den Tempeln vereinigten, denn angestrebt, wenn nicht die Liebe zwischen den Menschen, die Toleranz, die Solidarität, die Verteidigung der Würde der menschlichen Person, indem sie sich jenseits der politischen Überzeugungen der religiösen Glaubensbekenntnisse und der Hautfarbe als gleich betrachten.“

(Schlussansprache des Großmeisters Armando Corona vor der Großloge ‚L’Equinox de Printemps‘ [‚Die Frühlings-Tag-und Nachtgleiche‘], veröffentlicht in ‚Hiram‘, dem Organ des Großorients von Italien)

(Quelle: Die Verfinsterung der Kirche, S. 144)

Siehe die Beiträge zur Freimaurerei auf der Website wahrerglaube.info:

Wojtylas Höllentheologie zur Begründung der Gräuel von Assisi

Prof. Dr. Dörmann hat in seinem Buch über Karol Wojtyla „Sein theologischer Weg, Zum Weltgebetstag der Religionen in Assisi“ gleich zu Beginn unter dem Titel ‚Papst gegen Papst‘ das Problem für den Katholiken deutlich formuliert:

„Der Bruch mit der in ‚Mortalium Animos‘ vorgetragenen Haltung und Lehre der Kirche konnte kaum krasser in Erscheinung treten, als es bei dem Gebetstreffen der Religionen in Assisi geschehen ist. …

Der gläubige Katholik, der diesen Bruch in Achtung vor dem Petrusamt wachen Sinnes erlernt hat, kann sich nicht damit begnügen, das «Ereignis Assisi» lediglich als ein Produkt religionsgeschichtlicher Entwicklung zu verstehen. Für den Katholiken ist das vom Vatikan selber angestrebte und vorbereitete interreligiöse Kultgeschehen von Assisi mit dem Papst im Mittelpunkt ein eminent kirchliches Ereignis, das seinen Glauben an die einzig wahre katholische Kirche erschüttert: Papst steht gegen Papst, die Kirche vor dem Konzil gegen die Kirche nach dem Konzil.“ (S. 21)

Nach 60 Jahren der angehäuften faulen nach Schwefel stinkenden Früchte müsste eigentlich jedem gläubigen Katholiken klar sein, dass es eben nicht Papst gegen Papst, sondern Papst gegen Anti-Papst heißen muss. In Assisi bezeichnete sich der Apostat Karol Wojtyla selber als den «Ersten Zeugen» des neuen konziliaren Glaubens.

Doch weiter in den Ausführungen von Prof. Dörmann:

„Für den Katholiken, der seinen Glauben in der Hl. Schrift und der Tradition der Kirche begründet findet, ist das «Ereignis Assisi» ein geschehen, das weder in der Hl. Schrift noch in der ganzen Tradition der Kirche seinesgleichen hat und deshalb auch keine Stütze findet. Assisi geht an die Substanz der biblischen Offenbarung und des katholischen Glaubens.“ (S. 22)

In einer Anmerkung zitiert Prof. Dörmann den Apostaten Wojtyla, der zu seinem Gesprächspartner Messori sagt:

«Sie sprechen von vielen Religionen. Ich aber möchte versuchen aufzuzeigen, worin für diese Religionen das gemeinsame Grundelement und die gemeinsame Wurzel besteht.» (in: Die Schwelle der Hoffnung überschreiten 1994, S. 105)

Prof. Dörmann kommentiert dazu: „Der Papst glaubt nicht nur in der natürlichen, sondern auch in der übernatürlichen Ordnung die gemeinsame Wurzel aller Religionen zu kennen.“

Auf S. 109 heißt es: «In einem anderen Abschnitt sagt das Konzil, dass der Heilige Geist auch außerhalb des sichtbaren Organisation der Kirche wirksam tätig ist (vgl. LG 13): auf der Grundlage jener semina Verbi, die geradezu eine gemeinsame soteriologische Wurzel aller Religionen darstellen.»

Prof. Dörmanns Kommentar: „Danach wären alle Religionen in der Wurzel semina Verbi, also christlich, und damit auch legitime Heilswege.“ (Prof. Dörmann) (S. 595/596)

Die Deklarierung des Konzils als pastoral ist als Betrug zu bezeichnen

Mit dieser Aussage des Apostaten Wojtyla wird klar, dass es sich bei dem Montinischen Räuberkonzil nicht um ein rein pastorales Konzil, sondern um ein dogmatisches Konzil handelte. Denn hier geht es um Glaubensfragen. Mit der Aussage Wojtylas, dass alle Religionen, auch die heidnischen, legitime Heilswege sind, weil sie im Kern angeblich christlich seine, wird die gesamte katholische Glaubenslehre, die seit Jesus Christus besteht, konterkariert, hintertrieben und zunichtegemacht.

Denn wozu sollte unser Herr und Heiland Jesus Christus seine Jünger und deren Nachfolger den Missionsbefehl gegeben haben, alle heidnischen Völker zum katholischen Glauben zu bekehren: „Gehet hin in alle Welt und taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“.

Nun soll angeblich der Heilige Geist lehren, dass der letzte Wille Jesu, die Missionspflicht der katholischen Kirche, überholt sei, da die heidnischen Religionen ebenfalls wie die katholische Kirche legitime Heilswege seien.

Diese ungeheuerliche Lehre, die selbst die Lehren der größten Häresiarchen übertrifft,  ist nicht verwunderlich, wenn wir lesen, was Prof. Drömann in dem Kapitel über die „Dogmatische Makro-Mutation der Kirche durch das 2. Vatikanum“ schreibt:

„Es dürfte wohl jedem, der den alles umfassenden Prozess der konziliaren «Selbstverwirklichung der Kirche» wachen Geistes verfolgt hat, der Gedanke gekommen sein, dass diesem Umwandlungsprozess auch eine theologische Gesamtkonzeption zugrunde liegen müsse. Kardinal Wojtyla hat sie schon 1972 in der polnischen Erstausgabe von «Quellen der Erneuerung» aus den Konzilsdokumenten abgeleitet.

– Danach ist das Zweite Vatikanum ein eminent dogmatisches Konzil: Die bisherige Lehre der Kirche erfährt durch das Wort des Heiligen Geistes eine substantielle «Glaubensbereicherung». Sie besteht wesentlich in der Offenbarung eines neuen Wissens um die Kirche im Sinne der Allerlösung.

Von dieser neuen Glaubensgrundlage aus wird der überlieferte Glaube nach dem Prinzip der Glaubensintegration «neu gelesen» und im Sinne der Allerlösungsthese umgedeutet. Das Ergebnis ist die «Lehre des Konzils».

– An die Stelle der bisherigen «Lehre der Kirche» tritt die neue «Lehre des Konzils». Das bedeutet: Das Konzil ist ein «Zweites Pfingsten», die Geburt der neuen Kirche des Zweiten Vatikanums.

– Das Zweite Vatikanum ist in einem ganz spezifischen Sinne ein eminent pastorales Konzil: Seine Pastoralität besteht darin, die neue «Lehre des Konzils» in der «Kirche des Neuen Advents» allseitig durchzusetzen.

Damit ist klargestellt, dass die Rede vom «pastoralen Konzil» das wirkliche Geschehen nur verschleiert. Der eifrig propagierte Begriff eines «Pastoralkonzils» suggerierte, dass auf dem Zweiten Vatikanum die überlieferten Dogmen unberührt blieben und von der Basis des unantastbaren Depositum Fidei aus nur ein zeitnaher Aggiornamento an die Bedürfnisse der Gegenwart erfolgen sollte und erfolgt ist.“

„Demgegenüber setzt das Konzil – in der Darstellung Kardinal Wojtylas – an der dogmatischen Wurzel des überlieferten Glaubens an. Somit bedeutet die «Selbstverwirklichung des Konzils», wie Karol Wojtyla sie versteht, nichts Geringeres als die zielbewusste und umfassende Umwandlung des ganzen «Offenbarungsgutes» der vorkonziliaren Kirche nach dem «Prinzip der Glaubensbereicherung» und der «Glaubensintegration». Als Papst hat er die Umwandlung ,mit vollem Einsatz betrieben.“ (ebd., S. 593/594)

Mit anderen Worten: Der propagierte Begriff des «Pastoralkonzils» war nur eine Finte, um die Väter des Konzils und die Gläubigen hinters Licht zu führen, um die eigentlichen dogmatischen Veränderungen ohne Widerstand umsetzen zu können.

Der Einfluss gnostischen Denkens auf die Vorkommnisse in Assisi

Wie bereits in dem Beitrag „Das gnostische Denken Wojtylas“ erwähnt, war Karol Woityla von gnostischen Ideen geprägt. Dazu gehörte auch das anthroposophische Denken Steiners.

So lesen wir in dem Buch ‚Die Verfinsterung der Kirche‘ (S. 144/145):

Zwei Schlüsseltexte hochgestellter theosophischer Persönlichkeiten werfen im Zusammenhang mit der theosophischen Vergangenheit Karol Wojtylas ein grelles Licht auf die wirkliche Wurzel und Motivation des von Johannes Paul II. verfochtenen ‚Ökumenismus‘, der anno 1986 in Assisi seinen Höhepunkt erreichte.

* Blech, Vorsitzender der Theosophischen Gesellschaft Frankreichs, erklärte 1908 in seiner Ansprache beim ‚Spiritualistischen und Freimaurerischen Kongress‘:

‚Was ist nun die künftige Religion der Menschheit? Es ist nicht länger ein exklusiver und separatistischer Glaube, sondern eine Anerkennung derselben Wahrheiten, die sich in allen Religionen finden. Es gibt nur eine einzige wahre Religion, die Göttliche Weisheit, und jede Religion ist für sich genommen nur insofern wahr, als sie die grundsätzlichen Lehren dieser Göttlichen Weisheit in sich birgt. (…)

Der große spirituelle Impuls (…) hatte keinesfalls den Auftrag, eine neue Religion zu gründen (…), sondern die existierenden Religionen zu beleben, zu erhellen, sie nach und nach dazu zu bringen, dass sie sich in einer großen Bruderschaft der Religionen vereinen.‘ (Zit. n. Barbier, ‚Les infiltrations maçonnique dans l’Eglise [‚Die freimaurerischen Einschleusungen in die Kirche‘]).

* Rudolf Steiner (1861-1925) machte im Rahmen eines Vortragszyklus zum Markus-Evangelium folgende Bemerkungen, die den Schlüssel zum Verständnis der Geschehnisse von Assisi liefern:

‚Was wird geschehen, wenn die individuellen Gläubigen verschiedener religiöser Systeme einander so verstehen werden, wenn der Christ zum Buddhisten sagen wird: Ich glaube an deinen Buddha, und wenn der Buddhist zum Christen sagen wird: Ich kann das Mysterium von Golgatha verstehen, wie du selbst es verstehst?

Was wird mit der Menschheit geschehen, wenn Ähnliches üblich wird? Der Friede wird unter den Menschen Einzug halten, eine gegenseitige Anerkennung der Religionen. Und dies muss geschehen. Und die anthroposophische Bewegung muss ein solches authentisches gegenseitiges Verständnis der Religionen darstellen‘. (Rudolf Steiner, ‚Markus‘, S. 70-71)

Der zehnte Jahrestag von Assisi

Vom 7. bis zum 11. Oktober 1996 fand in Rom eine Tagung statt, wo sich die Vertreter aller möglichen Religionen zusammenfanden: Imame, Muftis, Bonzen, Rabbiner, protestantische Pastoren, Popen und „katholische“ Priester neben den zahlreichen ‚Kardinälen‘ und ‚Bischöfen‘ aus aller Welt.

Da Karol Wojtyla zu der Zeit im Krankenhaus lag, konnte er selber nicht an der Zusammenkunft teilnehmen. So ließ er seine Grußbotschaft verlesen:

„Es ist für mich eine große Freude, festzustellen, dass die vor zehn Jahren in Assisi ausgestreute Saat weiterhin keimt … Mit großem Respekt für die Personen und die von jedem einzelnen vertretenen religiösen Überlieferungen bete ich dafür, dass dank des Beitrags eines jeden Menschen guten Willens die ganze Menschheit sich ihrer gemeinsamen Berufung zum Aufbau des Friedens immer mehr bewusst werde. Dies ist der Plan Gottes.“

Am 15. Oktober 1996 erläuterte der Abtrünnige das Programm von Assisi erneut:

„Die Religionen sind in besonderer Weise dazu aufgerufen, den Einsatz aller Menschen guten Willens zur Festigung des Weltfriedens zu unterstützen, und die Gebetsinitiativen stellen ein bevorzugtes Werkzeug auf diesem schwierigen Weg zur Versöhnung zwischen den Völkern und Nationen dar.

In der Tat können und müssen die Religionen gerade aufgrund der Beziehung, die sie zur Gottheit (!) unterhalten und pflegen, die Begegnung zwischen den Menschen erleichtern, selbst wenn diese verschiedenen Kulturen und Traditionen angehören. … Anlässlich des Weltgebetstags für den Frieden im Jahr 1986 habe ich meinem Wunsch Ausdruck verliehen, der Geist von Assis möge nicht erlöschen, sondern auch weiterhin die Männer und Frauen ‚gewinnen‘, indem er in ihrer Seele den Wunsch erweckt, einander nach dem Beispiel der universellen Brüderlichkeit (!), das der heilige Franziskus und die heilige Klara allen vor Augen halten, zu begegnen und kennenzulernen“. (L’Osservatore Romano, 16.10.1996)

Wer ist diese vom falschen Papst beschworene „Gottheit“?

Immerhin spricht der Pseudo-Papst von der „Gottheit“ aller Religionen. Da wir aus der Heiligen Schrift wissen, dass alle Götter der Heiden böse Geister bzw. Dämonen sind (Ps. 96, 5), kann es sich wahrlich nicht um den katholischen dreieinigen Gott handeln. Der heilige Augustinus hat in seinem außerordentlich wichtigen Werk „De Civitate Dei“ anschaulich erklärt, dass es der Teufel ist, der die falschen Religionen ersonnen hat, um die Menschen von der einzig wahren Religion zu entfernen. Hier sehen wir nur zu deutlich, dass der falsche Papst ‚Johannes Paul II.‘ ein Abtrünniger der wahren Religion ist.

Zu der von den Heiligen Franziskus und Klara gewünschten universellen Brüderlichkeit lässt sich nach der Gründung der Freimaurerei und ihres direkten Einflusses im Vatikan seit Gründung der neuen Konzilskirche nur der eingeweihte Freimaurer Saint-Yves d’Alveydre zitieren, der in „Mission des Souverains“ schrieb:

„Ist der Sturz der klerikalen Macht der Päpste kein sicheres Indiz für den möglichen Triumph der universalen Kirche, durch die feierliche Anerkennung der Gleichheit und Brüderlichkeit aller nationalen Kirchen, die ihrer lebendigen Sendung zurückgegeben werden?“ „Man kann nur hoffen, dass die Majestät der Tiara eines Tages die allgemeine Regierung der Christenheit an sich ziehen und an der Spitze der universalen Kirche, die zu ihren Säulen sämtliche nationalen Kirchen hat, dieses schließlich errichtete katholische und orthodoxe Gebäude krönen wird.“ (zitiert in: Die Verfinsterung der Kirche, S. 148)

Die Kontinuität im Abfall von Christus durch Teilnahme am interreligösen Treffen in Assisi

Karol Wojtyla/’Johannes Paul II.‘ leitete drei solcher Treffen:

das erste fand am 27. Oktober 1986 anlässlich des von den Vereinten Nationen ausgerufenen Internationalen Jahres des Friedens statt;
das zweite 9./10. 1993 während des Balkankrieges;
das dritte, das nach den Anschlägen vom 11. September 2001 in den Vereinigten Staaten vorgeschlagen wurde, fand am 24. Januar 2002 statt.

Joseph Ratzinger/’Benedikt XVI.‘ berief am 27. Oktober 2011, dem 25. Jahrestag des ersten Treffens, ein Treffen der Religionen für den Frieden ein. (siehe Beitragsbild)

Jorge Bergoglio/’Franziskus‘ nahm in Assisi teil anlässlich des 30-jährigen Jubiläums, welches wieder von der berüchtigten Gemeinschaft Sant’Egidio organisiert wurde. An dem Treffen nahmen 500 Delegierte aus mehr als 10 Religionsgemeinschaften teil.

Was hat sich seit den Gräuel von Assisi geändert?

Bei allen Zusammenkünften in Assisi wurde bei der „Gottheit“ um Frieden gebetet. Hat es seitdem weniger Kriege und mehr Frieden gegeben? Ist die Welt friedlicher geworden nach den interreligiösen Gebetstreffen?

Forschen wir nach, wieviele Kriege einschließlich Terrorakte und Bürgerkriege es seit Oktober 1986, der ersten interreligiösen Gebetsversammlung für den Frieden gegeben hat, dann lässt sich Folgendes herausfinden (Per KI und Wikipedia):

Bei der Frage nach der Zahl der Kriege und Bürgerkriege sowie Terroranschläge seit Oktober 1986 erhalten wir die allgemeine Antwort, dass es seit diesem Zeitpunkt weltweit etwa zwischen 250 und über 300 Kriege und bewaffnete Konflikte gegeben hat. Die Zahl der registrierten Terrorakte geht im selben Zeitraum in die Zehntausende.

Auf prio.org lesen wir zum Zeitpunkt Juni 2024, dass neue Daten eine Rekordzahl bewaffneter Konflikte belegen.

„Die Gewalt in der Welt hat seit dem Ende des Kalten Krieges einen Höchststand erreicht. Die Zahlen deuten darauf hin, dass die Konfliktlandschaft zunehmend komplexer geworden ist und immer mehr Konfliktakteure innerhalb desselben Landes operieren“, sagte Siri Aas Rustad, Forschungsprofessorin am Friedensforschungsinstitut Oslo (PRIO) und Hauptautorin des PRIO-Berichts „Konflikttrends: Ein globaler Überblick“.

„Der Anstieg staatlich organisierter Konflikte lässt sich teilweise auf die Expansion des Islamischen Staates in Asien, Afrika und dem Nahen Osten sowie auf die zunehmende Beteiligung nichtstaatlicher Akteure wie der Gruppe Jama’at Nusrat al-Islam wal-Muslimin an Konflikten zurückführen“, so Professor Rustad. „Diese Entwicklung erschwert es Hilfsorganisationen und zivilgesellschaftlichen Organisationen zunehmend, sich in diesem Konfliktfeld zu bewegen und die Lebensbedingungen der Bevölkerung zu verbessern.“

Afrika blieb die Region mit den meisten staatlich bedingten Konflikten pro Jahr (28), gefolgt von Asien (17), dem Nahen Osten (10), Europa (3) und Amerika (1). Die Zahl der Konflikte in Afrika hat sich im Vergleich zu vor zehn Jahren fast verdoppelt, von 15 im Jahr 2013. In den letzten drei Jahren gab es in Afrika mehr als 330.000 kriegsbedingte Todesopfer.

Und auf dw.com können wir lesen:

„Allein in den letzten zehn Jahren haben Forscher des Instituts für Friedens- und Konfliktforschung der Universität Uppsala 23 Kriege und 162 kleinere Konflikte mit weniger als 100 Todesopfern pro Jahr gezählt.“

Eine drastische Zunahme an innerstaatlichen Kriegen und Bürgerkriegen ist also zu verzeichnen (siehe statista.com), die Anzahl der weltweit aktiven, staatlich beteiligten Konflikte hat seit dem Zweiten Weltkrieg ein Rekordhoch erreicht (über 55–60 parallel aktive Konflikte in den Jahren 2023 bis 2026).

Eine kleine Auswahl an Kriegen seit 1986

1980 – 1988 Erster Golfkrieg

seit 1988 Somalischer Bürgerkrieg

1989 – 2001 Afghanischer Bürgerkrieg

1989 – 2003 Liberianischer Bürgerkrieg

1990 – 1991 Zweiter Golfkrieg

1991 – 1995 Jugoslawienkriege

1996 – 1999 Bürgerkrieg in Sri Lanka

1997 – 1999 Bürgerkrieg in der Republik Kongo

1998/99 Kosovo-Krieg

1998/99 Bürgerkrieg in Guinea-Bissau

1998 – 2003 Zweiter Kongokrieg

2008 – 2018 Eritreisch-Äthiopischer Krieg

2001 – 2021 Afghanistankrieg

2002 – 2007 Bürgerkrieg in der Elfenbeinküste

2003 Irakkrieg

2011–2024 Bürgerkrieg in Syrien

2012 – 2013 Dritter Kongokrieg

seit 2014 Russisch-Ukrainischer Krieg

Die Zahl der Terroranschläge ist ebenfalls dramatisch gestiegen: Seit Oktober 1986 gab es weltweit weit mehr als 100.000 registrierte Terrorakte.

Die statistischen Informationen und die Auflistung der Kriege seit 1986 zeigen uns deutlich, dass die interreligiösen Gebetstreffen keine Auswirkungen auf eine friedlichere Welt hatten, im Gegenteil: die Konflikte sind, wie wir oben lesen konnten, auf ein Rekordhoch gestiegen.

Was schließen wir daraus?

Diese gräulichen interreligiösen Gebete mit heidnischen Religionen können keine friedlichere Welt schaffen, sondern die Welt wird gewalttätiger. Dies wundert uns nicht, denn wer die Teufel um Frieden bittet, wird Kriege ernten.

Nur wenn die Herrschaft Christi erfleht wird, ist Frieden in der Welt möglich. Es ist deshalb absolut notwendig, die heidnischen Völker zu missionieren, damit das Königtum Christi in der ganzen Welt anerkannt wird.

Unzucht und Morde nehmen überhand

Doch noch einiges andere können wir feststellen, seit es diese gräulichen interreligiösen Treffen gibt:

Es sollte uns nicht wundern, wenn in der Konzilskirche seit dem unseligen Karol Wojtyla als Pseudo-Papst ‚Johannes Paul II.‘ die Unzucht überhand genommen hat, wo doch laut dem hl. Paulus bekannt und gewiss ist, „dass die Werke Satans, nämlich Unzucht, Betrug und Mord mit dem Götzendienst verbunden sind, und dass er, wenn auch nicht die Götzenbilder, doch den Götzendienst beseelt.“ (Alliolis Kommentar zu den Worten des hl. Paulus)

Inzwischen ist die Konzilssekte unter dem Teufelspapst Bergoglio zur Regenbogen-Afterkirche mutiert. Sie wird jetzt von seinem devoten Nachfolger Robert Prevost/’Leo XIV.‘ durch die entsprechenden Ernennungen in ihrem Status als Synagoge Satans gefestigt.

Solange solche interreligiösen Gebetstreffen stattfinden, sollte sich jeder vor Augen führen, was der heilige Missionar Franz Xaver äußerte:

Alle Anrufungen der Heiden sind Gott ein Gräuel, denn alle ihre Götter sind Teufel.

Und ebenfalls sollte sich jeder klar machen, was der heilige Papst Pius X. über die Modernisten sagte:

Modernisten leugnen nicht, sondern behaupten –
manche verwirrt, andere ganz offen –, dass alle Religionen wahr sind.

Tags: Modernismus
Neue Sicht von Selbstmord in der Konzilskirche

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