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Konzilssekte seit 1965 – Simius Dei

Die Konzilskirche missachtet den Missionsbefehl

Missionsbefehl Christi: Kinder in Afrika möchten gerne Jesus sehen!

Die Konzilskirche missachtet den Missionsbefehl Christi

Ein Prüfstein, ob es sich bei der Konzilskirche im Vatikan um die katholische Kirche handelt oder nicht, ist die Missionstätigkeit. Bis 1957, dem Todesjahr von Pius XII., war die Missionstätigkeit für die Päpste eine Herzensangelegenheit. Erst mit dem unseligen Montinischen Räuberkonzil und dem unseligen Dokument ‚Nostra Aetate‘ wurde die Missionstätigkeit quasi beendet. Seitdem muss man feststellen: Die Konzilskirche missachtet den Missionsbefehl Christi, denn unser Herr Jesus Christi hat vor seiner Himmelfahrt sein Testament den Aposteln mit göttlichem Anspruch und Autorität übergeben: „Gehet hin in alle Welt und taufet sie im Namen der Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“

Robert Prevosts Ansprache im September 2010 über die heidnischen Religionen Asiens

Am 16. September erschien ein Artikel von Mario Derksen auf novusordowatch mit dem Titel „Robert Prevost (Leo XIV.) stimmt Johannes Paul II. zu: Die Kirche hat ‚tiefsten Respekt‘ vor heidnischen Traditionen“. Der Autor macht darin auf ein Buch mit dem Titel „Freiheit unter der Gnade“ aufmerksam, das eine Sammlung von Schriften, Reden und Predigten, die Pater Robert Francis Prevost (der spätere ‚Papst Leo XIV.‘ ) während seiner Zeit als Generalprior des Augustinerordens ( 2001–2013 ) gehalten hat. Die Sammlung trägt den Untertitel „Betrachtungen über die spirituelle Tradition, die mich geprägt hat“.

In seiner Ansprache zum Auftakt des Zwischengeneralkapitels im September 2010, das in Malolos auf den Philippinen stattfand, zitiert Robert Prevost aus dem nachsynodalen Schreiben des Apostaten Karol Wojtyla/’Johannes Paul II.‘ an die Kirche in Asien, von dem der folgende Abschnitt der eklatanteste ist:

„Asien ist zudem die Wiege der großen Weltreligionen – des Judentums, des Christentums, des Islam und des Hinduismus. Es ist der Geburtsort vieler weiterer spiritueller Traditionen wie des Buddhismus, des Taoismus, des Konfuzianismus, des Zoroastrismus, des Jainismus, des Sikhismus und des Shintoismus. Millionen von Menschen bekennen sich zudem zu traditionellen oder Stammesreligionen, die in unterschiedlichem Maße über strukturierte Rituale und formelle religiöse Lehre verfügen. Die Kirche hegt tiefsten Respekt vor diesen Traditionen und ist bestrebt, einen aufrichtigen Dialog mit ihren Anhängern zu führen. Die religiösen Werte, die sie lehren, warten auf ihre Erfüllung in Jesus Christus.“

(Gegenpapst Johannes Paul II., Apostolisches Schreiben „Ecclesia in Asia“, Nr. 6; zitiert von Robert F. Prevost, Ansprache des Generalpriors zu Beginn des Zwischenkapitels, September 2010; in: Prevost/Leo XIV., „Freedom Under Grace“.)

Es wundert uns natürlich nicht, dass Robert Prevost, selber Apostat, Karol Wojtyla zustimmend zitiert. Beide erklären, dass die Kirche des Zweiten Vatikanischen Konzils „tiefsten Respekt“ vor den „spirituellen Traditionen“ des Heidentums, insbesondere des Buddhismus, Taoismus, Konfuzianismus, Zoroastrismus, Jainismus, Sikhismus und Shintoismus, habe.

Für all diese heidnischen Traditionen genießt die Scheinkirche des Zweiten Vatikanischen Konzils, die derzeit von „Papst“ Leo XIV. geleitet wird, enormen Respekt, Bewunderung und Offenheit.

Was diesen „Respekt“ vor „spirituellen Traditionen wie Buddhismus, Taoismus, Konfuzianismus, Zoroastrismus, Jainismus, Sikhismus und Shintoismus“ sowie vor „traditionellen oder Stammesreligionen“ (einschließlich Voodooismus, wohl gemerkt) angeht, brachte Pater Michael Müller (1825–1899) es auf den Punkt, als er schrieb: „Es ist gotteslästerlich zu sagen: ‚Ich respektiere jede Religion.‘ Das ist so, als würde man sagen: Ich respektiere den Teufel ebenso wie Gott, das Laster ebenso wie die Tugend, die Lüge ebenso wie die Wahrheit, die Unehrlichkeit ebenso wie die Ehrlichkeit, die Hölle ebenso wie den Himmel“ (Gott, der Lehrer der Menschheit: Die Kirche und ihre Feinde [New York, NY: Benziger Brothers, 1880], S. 287).

Die Position von Pater Müller war nicht einfach eine willkürliche Meinung, sondern sie ergibt sich direkt aus den Grundsätzen des Evangeliums und spiegelt sich in der Lehre von Papst Leo XIII. wider:

Man sollte jeglichen Kontakt zu Personen meiden, die im Verdacht stehen, der Freimaurerei oder ähnlichen Gruppen anzugehören. Man sollte sie an ihren Taten erkennen und sie meiden. Jeglicher Kontakt ist zu vermeiden, nicht nur zu jenen gottlosen Freigeistern, die offen für die Ideale der Sekte eintreten, sondern auch zu jenen, die sich hinter der Maske universeller Toleranz, der Achtung aller Religionen und dem Bestreben, die Maximen des Evangeliums mit denen der Revolution zu vereinen, verstecken. Diese Männer versuchen, Christus und Belial, die Kirche Gottes und den Staat ohne Gott, miteinander zu versöhnen. (Papst Leo XIII., Enzyklika Custodi di Quella Fede, Nr. 15)

Erinnern wir uns auch daran, wie der heilige Bonifatius, der Apostel Deutschlands, die Kultur der Heiden, die er missionierte, respektierte:

Um den Heiden die völlige Ohnmacht der Götter vor Augen zu führen, denen sie vertrauten, fällte Bonifatius die dem Donnergott Thor geweihte Eiche bei Geismar nahe Fritzlar. Aus dem Holz ließ er eine Kapelle errichten und weihte sie dem Apostelfürsten. Die Heiden staunten nicht schlecht, dass kein Blitz aus Thors Hand den Übeltäter vernichtete, und viele bekehrten sich. Der Fall dieser Eiche markierte den Untergang des Heidentums. (Katholische Enzyklopädie, Stichwort „St. Bonifatius“ )

Stellen Sie sich vor, statt des heiligen Bonifatius wären damals einige „Missionare“ der Jesuiten, Augustiner oder Dominikaner aus der Zeit nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil auf die deutschen Heiden getroffen. Wie hätten sie sich verhalten?

Zweifellos hätten sie sie zunächst dafür gelobt, dass sie die Umwelt und alle Lebewesen verehren. Sie hätten ihnen erklärt, dass Katholiken nichts von dem ablehnen, was an ihrer Verehrung der Eiche gut und heilig ist, und vielleicht hätten sie ihren Sinn für Feierlichkeiten und ihren Glauben an etwas Größeres als sich selbst gepriesen. Die „Missionare“ des Novus Ordo hätten dann erklärt, dass auch Katholiken eine tiefe Wertschätzung für Holz hegen und dass sie, obwohl sie nicht in allen Punkten der religiösen Lehre übereinstimmen, dennoch zusammenarbeiten können, um die Würde aller Lebewesen zu fördern. Dann hätten sie betont, dass ihre Menschenwürde unendlich und unantastbar ist und dass deshalb niemand das Recht hat, sie daran zu hindern, gemäß ihrem Gewissen zu beten.

Soweit Mario Derksen.

Das Dokument „Eine Reise der Hoffnung“

Am 16. September veröffentlichten drei vatikanische Dikasterien gemeinsam die Publikation ‚Eine Reise der Hoffnung‘ zum sechzigjährigen Jubiläum von ‚Nostra Aetate‘. Unterzeichnet wurde sie von den Dikasterien für Glaubenslehre, Christliche Einheit und Interreligiösen Dialog.

Robert Prevost/’Leo XIV.‘ genehmigte das Dokument persönlich am 22. Juni und ordnete seine Veröffentlichung an.

Dr. Drolesky kommentiert dazu:

Weder im Text noch in den Anmerkungen von „Eine Reise zur Hoffnung“ – dessen treffenderer Titel „Eine Reise ins Nichts als die Hölle selbst“ lauten würde – findet sich ein einziger Hinweis auf eines der zwanzig wahren Generalkonzilien der Heiligen Mutter Kirche, einen ihrer wahren Päpste, einen ihrer Kirchenväter oder -lehrer oder auf einen Märtyrer, der sein Leben gab, um auch nur den Anschein zu erwecken, den Symbolen, Götzen oder Stätten der Teufelsanbetung falscher Religionen Respekt zu erweisen. Solche Hinweise fehlen, weil die Lehre der Scheinkirche des Konziliarismus über das Judentum und andere Religionen der unveränderlichen Lehre der einen und einzigen wahren Kirche, der katholischen Kirche, völlig widerspricht.

(Quelle: http://www.christorchaos.com/?q=content/who-are-they-trying-convince-late-date)

In dem Dokument heißt es u.a.:

33. In seiner ersten Ansprache an das beim Heiligen Stuhl akkreditierte Diplomatische Korps im Jahr 2025 erinnerte Papst Leo XIV. an die drei Schlüsselbegriffe, die jede Form des Dialogs begleiten müssen: Frieden, Gerechtigkeit und Wahrheit. [66] Später im selben Jahr gedachte der Heilige Vater, in die Fußstapfen seiner Vorgänger tretend, des sechzigsten Jahrestags von „Nostra Aetate“ und bekräftigte, dass durch dieses Konzilsdokument „ein Samenkorn der Hoffnung für den interreligiösen Dialog gesät wurde“. [67]

Der Papst erinnerte auch daran, dass es Märtyrer des Dialogs gegeben habe, die ihr Leben im Kampf gegen Gewalt und Hass geopfert hätten.[68] Darüber hinaus betonte er: „Wir können unser Volk dazu führen, Propheten unserer Zeit zu werden – Stimmen, die Gewalt und Ungerechtigkeit anprangern, Spaltungen heilen und Frieden für alle unsere Brüder und Schwestern verkünden.“[69]

Bei der Generalaudienz am 29. Oktober 2025, die „Nostra Aetate“ gewidmet war, bekräftigte der Heilige Vater: „Dieses leuchtende Dokument lehrt uns, den Anhängern anderer Religionen nicht als Außenstehende, sondern als Weggefährten auf dem Weg der Wahrheit zu begegnen; Unterschiede zu achten und dabei unsere gemeinsame Menschlichkeit zu bekräftigen; und in jeder aufrichtigen religiösen Suche ein Spiegelbild des einen göttlichen Geheimnisses zu erkennen, das die gesamte Schöpfung umfasst.“[70]

Quelle: https://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_ddf_doc_20260916_nota-cammino-speranza_en.html

Chris Jackson gibt uns auf ‚Hiraeth In Exile‘ eine Zusammenfassung des Pamphlets:

Leo billigt den Text des Vatikans: Missionierung „macht keinen Sinn mehr“; ruft zur „gemeinsamen Suche nach der Wahrheit“ mit falschen Religionen auf; räumt ein, dass das Zweite Vatikanische Konzil einen „tiefgreifenden Wandel“ im Verständnis der Kirche darstellte.

  • Das Dokument teilt uns mit, dass das Zweite Vatikanische Konzil einen „tiefgreifenden Wandel“ im Verständnis der Kirche von anderen Religionen bewirkt hat.
  • Sie bezeichnet die Anhänger falscher Religionen als unsere „Reisegefährten auf dem Weg der Wahrheit“.
  • Darin wird der interreligiöse Dialog als ein „theologischer Ort, an dem der Heilige Geist durch die Begegnung mit dem anderen gehört werden möchte“.
  • Es spricht von den „heiligen Texten“ verschiedener Religionen.
  • Es fordert eine „gemeinsame Suche nach der Wahrheit“.

Und dann, gegen Ende, kommt dieses Prachtstück:

  • „Das defensive Verharren in der eigenen Position und die Ansicht, dass Missionierung der einzige Weg sei, mit dem anderen in Kontakt zu treten, sind nicht mehr zeitgemäß.“

Andere Religionen erscheinen nicht mehr primär als Mischungen aus natürlicher Wahrheit und schwerwiegendem religiösem Irrtum, deren Anhänger Christus benötigen. Sie beginnen vielmehr wie benachbarte spirituelle Ökosysteme zu wirken, von denen Katholiken selbst theologische Bereicherung erwarten können.

  • Und die Schlussfolgerung fordert die Katholiken auf, gestärkt durch Gottes Gnade „und den spirituellen Schatz religiöser Traditionen“, voranzuschreiten.

Wir fragen wohin „voranzuschreiten“? Und geben gleich die Antwort: zur Hölle.

Was sechzig Jahre nach ‚Nostra Aetate‘ die Konzilskirche im „Dialog“ mit den heidnischen Religionen zustande gebracht hat, ist keine Bekehrung der Heiden, wie es der Missionsbefehl Christi fordert, wie es die katholische Kirche richtig verstanden und getan hat. Stattdessen werden die Mitglieder der Konzilskirche animiert, gemeinsam mit den heidnischen Religionen einschließlich dem Mohammedanismus und dem Judentum „Gottesdienste“ abzuhalten, ihren Dämonen Wertschätzung zu verleihen und sich somit auf dem sicheren Weg zur Hölle befinden.

Im Jahr 1928 sah sich Pius XI. mit einer Mentalität konfrontiert, die heute in Rom gefeiert wird: religiöse Versammlungen, die sich um gemeinsame spirituelle Bestrebungen, Brüderlichkeit, Frieden und geteilte Wahrheiten drehten.

Er warnte davor, Religionen lediglich als verschiedene, lobenswerte Ausdrucksformen des menschlichen religiösen Instinkts zu betrachten, was zu Gleichgültigkeit führe. Gott habe eine Religion offenbart, betonte Pius XI., und die Pflicht des Menschen sei es, daran zu glauben. Christus habe eine sichtbare Kirche gegründet, um die Menschen zum ewigen Heil zu führen.

Würde Benedikt XV. diese neue Religion der Konzilskirche anerkennen?

Benedikt XV. eröffnete sein Rundschreiben Maximum Illud mit dem Gebot Christi:

„Geht hinaus in die ganze Welt und verkündet das Evangelium der ganzen Schöpfung.“

1. Bevor unser Herr Jesus Christus zu seinem Vater zurückkehrte, sprach er zu seinen Jüngern: „Geht hinaus in die ganze Welt und verkündet das Evangelium der ganzen Schöpfung“ ( Mk 16,15). Mit diesen Worten übertrug er ihnen eine Pflicht, einen bedeutsamen und heiligen Auftrag, der nicht mit dem Tod der Apostel erlosch, sondern ihre Nachfolger nacheinander bis zum Ende der Welt binden sollte – solange es auf dieser Erde Menschen gab, die die Wahrheit befreien konnte. Mit diesem Auftrag betraut, „zogen sie hinaus und verkündeten überall“ (Mk 16,20) das Wort Gottes, sodass „ihre Stimme auf der ganzen Erde erschallt und ihre Botschaft bis an die Enden der Welt“ (Ps 18,5).

 

Von da an, während die Jahrhunderte vergangen sind, hat die Kirche dieses Gebot Gottes nie vergessen und hat nie aufgehört, in alle Winkel der Welt ihre Boten der Lehre, die Er ihr anvertraut hat, und ihre Diener des ewigen Heils, das durch Christus dem Menschengeschlecht überliefert wurde, zu entsenden.

Quelle: https://www.vatican.va/content/benedict-xv/en/apost_letters/documents/hf_ben-xv_apl_19191130_maximum-illud.html

Er sagt, dies sei eine Pflicht gewesen, die die apostolischen Nachfolger bis zum Ende der Zeiten band, solange es Menschen gab, die durch die Wahrheit befreit werden konnten. Missionare waren Überbringer der der Kirche anvertrauten Lehre und Diener des durch Christus gebrachten Heils.

Die Kirche hat keinen anderen Daseinsgrund als die Ausbreitung des Reiches Christi

Pius XI. äußerte sich in Rerum Ecclesiae ähnlich unmissverständlich:

Wer die Geschichte der Kirche aufmerksam betrachtet, erkennt unweigerlich, wie die römischen Päpste von den Anfängen des Christentums an mit besonderer Sorgfalt und Fürsorge dafür sorgten, dass sie, ungeachtet aller Schwierigkeiten und Hindernisse, das Licht des Evangeliums und die Segnungen christlicher Kultur und Zivilisation den Völkern brachten, die „in Finsternis und Todesschatten“ lebten.

 

Die Kirche hat keinen anderen Daseinsgrund, als durch die Ausbreitung des Reiches Christi auf Erden die Menschheit an der Heilswirkung seiner Erlösung teilhaben zu lassen. Wer durch göttlichen Auftrag den Platz Jesu Christi auf Erden einnimmt, wird dadurch zum Oberhirten. Dieser kann sich nicht damit begnügen, die ihm anvertraute Herde des Herrn zu führen und zu beschützen. Er verfehlt seine besondere Pflicht, wenn er nicht mit aller Kraft danach strebt, alle, die noch außerhalb der Herde sind, für Christus zu gewinnen und sie ihm anzuschließen. (Quelle: https://www.papalencyclicals.net/pius11/p11rerec.htm)

Die Mission der Kirche besteht darin, wie Pius XI. schrieb, das Reich Christi auszubreiten und die Menschheit an der Wirkung seiner Erlösung teilhaben zu lassen. Ein Papst würde sein Amt verfehlen, wenn er aufhörte, sich darum zu bemühen, jene außerhalb der Kirche für Christus zu gewinnen. Er rief deshalb zum Gebet für „die Bekehrung der Heiden zum wahren Glauben“ auf.

Pius XII. führte diese Auffassung in Evangelii Praecones fort. Missionen dienten dazu, den Glauben zu verbreiten, die Kirche zu gründen und das übernatürliche Licht des Christentums in der ganzen Welt auszubreiten.

Wie Chris Johnson richtig schreibt, predigten diese Päpste

„keinen plumpen europäischen Imperialismus. Im Gegenteil, Benedikt XV. griff Missionare an, die Katholizismus mit Nationalismus verwechselten. Pius XI. setzte sich vehement für einheimische Geistliche ein. Pius XII. unterschied ausdrücklich zwischen Evangelisierung und der Beherrschung oder Europäisierung fremder Völker. …

Der alte Missionar konnte die chinesische Zivilisation respektieren. Er konnte Sprachen lernen. Er konnte lokale Bräuche bewahren. Er konnte einen heidnischen Philosophen bewundern. Er konnte die einheimische Bevölkerung vor Ausbeutung schützen. Er konnte familiäre Hingabe oder natürliche Tugend preisen. Und dann versuchte er, sie zu bekehren. Das war der Punkt. (Quelle: https://bigmodernism.substack.com/p/the-definitive-traditional-critique)

Deshalb kann auch kein Konzilsrevolutionär mit der Begründung hausieren gehen, die katholische Kirche habe ihre Missionsarbeit mit europäischem Imperialismus verbunden. Aber dies ist auch nicht der wahre Punkt. Lesen wir, was Joseph Ratzinger, der besonders in Deutschland immer noch von Katholiken verehrt und als wahrer Katholik angesehen wird, in ‚Gott und die Welt‘, S. 373 für eine Aussage über die Missionsarbeit der katholischen Kirche behauptet hat:

„Im Verhältnis zum Heidentum entwickelten sich ganz unterschiedliche und vielfältige Entwicklungen. Die Mission als Ganzes war nicht einheitlich. Es gab tatsächlich christliche Eiferer und Fanatiker, die Tempel zerstörten und das Heidentum nur als Götzendienst ansahen, der radikal ausgerottet werden musste. Man erkannte Gemeinsamkeiten mit der Philosophie, nicht aber mit der heidnischen Religion, die als verdorben galt.“

Erkennen wir die Abscheulichkeit dieser Aussage? „Es gab tatsächlich christliche Eiferer und Fanatiker, die Tempel zerstörten …“

Dr. Drolesky kommentiert diese Aussage wie folgt:

War der heilige Bonifatius schuldig, einer dieser „christlichen Hitzköpfe und Fanatiker, die Tempel zerstörten“ zu sein, Männer, „die das Heidentum als nichts anderes als Götzendienst betrachten konnten, der radikal beseitigt werden musste“? Ratzinger/Benedikt hat nicht nur Gott gelästert, indem er das Wesen der dogmatischen Wahrheit leugnete und die Symbole und „Werte“ falscher Religionen hochhielt. Er hat auch das Werk und das Andenken jenes Heiligen gelästert, der seine eigenen deutschen Vorfahren evangelisiert hat – den Mann, der der Schutzpatron Deutschlands, seiner Heimat, ist.

Papst Pius XII. über die Missionsarbeit des hl. Bonifatius

Papst Pius XII. hat in seinem Rundschreiben Ecclesiae Fastos zur 1200. Jahrfeier des seligen Hinscheidens des Märtyrers Bonifatius Folgendes geschrieben:

Gestützt auf die Autorität und Unterstützung dieser Päpste, durchquerte Bonifatius während seines gesamten Apostolats mit stetig wachsendem Eifer riesige Gebiete und brachte das Licht des Evangeliums in Länder, die bis dahin von Finsternis und Irrtum geprägt waren. Unermüdlich leitete er eine neue Ära christlicher Zivilisation in Friesland, Sachsen, Austrasien, Thüringen, Franken, Hessen und Bayern ein. All diese Länder bebaute er unermüdlich und führte sie zu jenem neuen Leben, das von Christus kommt und von seiner Gnade genährt wird. Er sehnte sich auch danach, das „alte Sachsen“ zu erreichen, das er als die Wiege seiner Vorfahren betrachtete; doch dieser Wunsch blieb ihm verwehrt.

 

So ergaben sich die ungezähmten germanischen Stämme, die so eifersüchtig auf ihre Freiheit waren, dass sie sich niemandem unterwerfen wollten, die selbst von der gewaltigen Macht der römischen Waffen nicht eingeschüchtert waren und nie lange unter deren Herrschaft blieben, als sie von den unbewaffneten Boten des Evangeliums besucht wurden, ihnen fügsam; sie wurden von der Schönheit und Wahrheit der neuen Lehre angezogen, bewegt und schließlich durchdrungen und nahmen schließlich das süße Joch Jesu Christi an und ergaben sich ihm willig.

 

Durch das Wirken des heiligen Bonifatius brach für das deutsche Volk eine neue Ära an; neu nicht nur für den christlichen Glauben, sondern auch für die christliche Zivilisation. Daher sollte dieses Volk ihn zu Recht als seinen Vater betrachten und verehren, dem es ewig dankbar sein und dessen herausragende Tugenden es eifrig nachahmen sollte. „Denn nicht nur der allmächtige Gott wird im geistlichen Sinne Vater genannt, sondern auch all jene, deren Lehre und Beispiel uns zur Wahrheit führen und uns ermutigen, in unserem Glauben stark zu sein. …

 

So kann der heilige Bischof Bonifatius der Vater aller Deutschen genannt werden, da er sie als Erster durch seine heilige Predigt in Christus erweckte und sie durch das Beispiel seiner Tugend stärkte und schließlich sein Leben für sie hingab – eine größere Liebe, als sie kein Mensch zeigen kann.“

Wir sehen also, dass dieser scheinbar so fromme Mann Joseph Ratzinger, der als ‚Papst Benedikt XVI.‘ bis zum Schluss seine Schandtaten wohl nie bereut hat (immerhin hat er, als er sich als „emeritierter Papst“ zurückzog, die ketzerischen Bücher von Urs von Balthasar als seine Lektüre mitgenommen) und solche üblen Aussagen wie die über die katholischen Missionare auch noch publizieren lässt, ebenfalls wie Giovanni Battista Montini, Karol Wojtyla, Jorge Bergoglio und Robert Prevost als ein abtrünniger Katholik bezeichnet werden.

Missionierung ist eine Frage der Nächstenliebe

Missionierung ist eine Frage der Nächstenliebe, wie Pius XI. in seinem Missionsschreiben feststellt:

Da Jesus Christus verkündet hat, dass das besondere Zeichen der Nachfolge die Nächstenliebe ist (Johannes 13,35; 15,12), gibt es wohl kein größeres Zeichen der Nächstenliebe, als unseren Mitmenschen zu helfen, die Finsternis des Irrtums hinter sich zu lassen, indem wir sie im wahren Glauben an Christus unterweisen? Diese Art der Nächstenliebe übertrifft alle anderen guten Werke, die aus Liebe geschehen, so wie der Geist den Körper, der Himmel die Erde und die Ewigkeit die Zeit übertrifft. Wer so handelt, aus Liebe und nach seinen Möglichkeiten, beweist damit, dass er die Gabe des Glaubens gebührend schätzt.

Die Konzilsrevolutionäre, die von Nächstenliebe fabulieren, wenn es um die illegalen Migranten geht, die sich aller Ordnung und Gesetze widersetzen, aber ungestraft bleiben dürfen, ist ihnen die wahre Nächstenliebe, nämlich die Missionierung, keinen Deut wert. Bei all dem Anliegen Prevosts, „andere zu lieben“, wie unser Herr uns liebt, ignoriert er die Tatsache, dass die Liebe unseres Herrn zu uns ein Akt seines heiligen Willens ist, nämlich sein Missionsbefehl „Gehet hin in alle Welt und taufet sie im Namen des Vaters und der Sohnes und des Heiligen Geistes.“

Die Missionstätigkeit ist ein Prüfstein für ihre Echtheit als katholische Kirche

Es ist ein Symptom für die Konzilskirche, die sich immer noch trotz gegenseitiger Faktenlage als katholische Kirche ausgibt, dass die Klöster ihre katholischen Bibliotheken mit den vorkonziliaren Büchern verramschen. Auch die Steyler Mission in Kaldenkirchen hat ihre katholischen Missionsbücher an Antiquariate verkauft, so die Bücher der Missionsprediger P. Hermann Fischer SVD, P. Robert Streit OMI und Missionar Joseph Fräßle SCJ.

Lassen wir den Missionsprediger P. Hermann Fischer SVD den Missionsbefehl Christi erklären, den die Konzils“missionare“ nicht mehr hören wollen:

Dabei hat Christus einen ausdrücklichen Missionsbefehl für seine Apostel und alle ihre Nachfolger ausgesprochen, der diese streng zur Missionstätigkeit bis zum Ende der Zeiten verpflichtet.

Kurz vor seiner Himmelfahrt hat Christus seinen Jüngern sein Testament, seinen letzten Willen ausdrücklich bekundet: „Mir ist alle Gewalt gegeben im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und lehret alle Völker und taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie alles halten, was ich euch befohlen habe; und siehe, ich bin bei euch bis ans Ende der Welt!“ (Mt. 28, 18-20)

Diese Worte sind mit göttlicher Autorität gesprochen. Er verlangt von seinen Aposteln und ihren Nachfolgern, dass sie alle durch Lehre und Taufe in sein Reich einführen werden.

Wir haben in diesem Testament „wirkungsvoll ausgedrückt das göttliche Programm, dem seine Menschwerdung, seine Lebensarbeit und sein Opfertod dienen sollte: die Rettung der ganzen Menschheit, das Heil der ganzen Welt. Das war seine große Mission, die er vom Vater bekommen hatte“, denn: „Gott hat seinen eingebornen Sohn in diese Welt gesandt … damit die Welt durch ihn selig werde.“ (Joh. 3, 16. 17)

Es ist der Papst, der sichtbare Stellvertreter Jesu Christi, der in jedem Fall die Missionsgebiete anweist und den Auftrag zur Missionsarbeit erteilt. Im Grunde genommen ist es also auf katholischer Seite immer noch Christus selbst, der durch das Organ seiner Kirche zu den Glaubensboten spricht: „Geht hin und lehret alle Völker!“

Christus hat seine Religion so gestiftet und gestaltet, dass sie für alle Völker der ganzen Welt passt, dass sie insbesondere allen das bietet, was sie so dringend benötigen, nämlich: Erlösung von Schuld und Sünde und Vollendung in einer glückseligen Unsterblichkeit. Keine andere Religion hat diesen überragenden Vorzug.

Das Christentum ist der Menschennatur so angepasst, es entspricht so ihrem Bedürfnis, Sehnen und Verlangen, dass es sich ebenso eignet für die alten Kulturvölker Ostasiens, die wilden Stämme Afrikas, der Südsee und in den Urwäldern Amerikas, wie für die gebildeten Nationen der Alten und Neuen Welt.

Die Kirche ist von Jesus Christus zur Missionierung der ganzen Welt verpflichtet worden

Jesu eigene Sendung vom Vater, sein Beispiel und der Zweck seiner Stiftung verpflichten das Christentum zur Missionstätigkeit, auch wenn er dies nicht in einem besonderen Missionsbefehl vorgeschrieben hätte.

Die Worte „Gehet hin und lehret alle Völker und taufet sie“ sind die Stiftungsurkunde der Heidenmission, sind ihre göttliche Rechtsgrundlage. Die allerhöchste Autorität wird zum Anwalt des Missionswerkes und prägt demselben das Siegel göttlichen Ursprungs auf.

Die letzten Worte des Herrn enthalten tatsächlich einen Missionsbefehl; der letzte Wille Jesu ist ein göttliches Gebot: die Welt zum Glauben an den wahren Gott zu führen.

Es handelt sich um ein göttliches Gebot und diese Gebot beansprucht bedingungslosen Gehorsam für sich, dass alle irdischen Rücksichten, Wünsche und Anschauungen davor zurücktreten müssen. Er will die Missionstätigkeit, er will die Bekehrung der Heidenwelt durch die Glaubensboten, die ausgesandt dieser Arbeit sich mit strenger Verpflichtung unterziehen sollen. Das ist entscheidend, denn sein Wille allein hat Geltung.

Es gibt keine Entschuldigung für die Verweigerung des Missionsbefehls Jesu Christi

Es gibt keinen Ausweg und keine Entschuldigung für die Verpflichteten, sich demselben zu entziehen; es gibt keine Umstände und Verhältnisse, unter denen es aufhört.

Gott will es, dass sein heiliges Reich durch Missionstätigkeit in der ganzen Welt ausgebreitet werde, dass alle Völker seinen Namen anbeten und dadurch zu ihrer ewigen Bestimmung gelangen sollen.

Gott will es, dass zu allen Zeiten und in alle Weltgegenden Glaubensboten hinausziehen, die mit dem ganzen Einsatz an physischer und moralischer Kraft die irrenden Völker der Erde zur christlichen Wahrheit führen und durch die Taufe im Gottesreich eingliedern sollen.

Wer aber möchte es als denkbar bezeichnen, dass Jesus beim Erteilen dieses Missionsbefehls seinen Aposteln und ihren Nachfolgern stillschweigend das Zugeständnis gemacht habe, sie könnten sich der Ausführung seines so strengen Befehls nach 1957 Jahren sich des Missionsbefehls Jesu widersetzen.

Der Missionsbefehl behält seine Gültigkeit durch alle Zeiten bis zum Ende der Welt

Dies ist der Wille Jesu.

Die katholische Kirche trägt die Verantwortung für das Heil der Welt! Sie ist auf den Missionsbefehl verpflichtet, ist von Gott gesandt, um den Menschen aller Zeiten und aller Nationen wirksam Anteil zu verschaffen an der Wahrheit und Gnade Jesu Christi.

Pius XII. über die missionarische Gesinnung

„Christliche Gesinnung und missionarische Gesinnung sind eins! Die Katholizität ist ein Wesensmerkmal der Kirche. Daher hat niemand wahre Liebe zur Kirche, der nicht auch das Bestreben hat, an ihrer Ausbreitung mitzuhelfen.“ –
aus: Papst Pius XII. in seiner Missionsbotschaft vom 24. November 1946 (gefunden bei: Die Missionen)

Pius XI. über die Missionspflicht des Papstes

„Der Papst würde seine Hauptaufgabe als Stellvertreter Christi nicht erfüllen, wenn er nicht mit aller Kraft dahin strebte, die Fremden und Außenstehenden für Christus zu gewinnen und ihm als Glieder einzuverleiben.“ –
aus: Katholisches Jahrbuch, Jahrgang 1935. Schriftleitung: P. Hermann Fischer SVD

Weltmissionssonntag 1948

Alles was Ihr hören, beten und spenden werdet, wird von dem einen Gedanken bestimmt sein:

Wer ein Christ ist, kann nicht Ruhe haben, bis alle Welt für Christus gewonnen ist. Darum sind seit dem Lebensbeginn unserer hl. Kirche die Glaubensboten ausgezogen aus ihrem Land, von den Aposteln des Herrn über Franz Xaver bis zu den christlichen Helden unserer Tage, die Leib und Leben dieser größten Aufgabe in der streitenden Kirche geweiht haben.

Je mehr Missionare dabei ausfallen, desto üppiger wächst das Heidentum nach. Mit Millionen Heiden müssen wir rechnen, die in jedem Jahr ungetauft sterben, mit noch mehr Heiden, die jedes Jahr natürlicherweise nachwachsen. Wir müssten ein Herz von Stein haben, wenn das uns gleichgültig ließe, wenn wir den Ruf aus den Missionen nicht hörten: „Komm herüber und hilf uns!“ (Apg. 16,9). (Quelle: Amtsblatt für die Diözese Freiburg, 6. Oktober 1948)

Das Problem der Weltbekehrung

Das große Problem der Weltbekehrung wird dadurch, und nur dadurch gelöst, dass die bekehrte Welt ihre Aufgabe richtig erfasst und treu erfüllt. Tut sie das nicht, dann bleibt die Heidenwelt ohne Gottesglauben, die Christenheit aber auch ohne Gottessegen. Wenn uns der letzte Wille Jesu, seine Herzenssache, fremd ist, dann brauchen wir uns nicht zu wundern, wenn er unsere Sache ebenso behandelt. „Suchet zuerst das Reich Gottes und seine Gerechtigkeit, und alles dieses wird euch dazu gegeben werden.“ (Matth. 6, 33) –
aus: P. Hermann Fischer SVD, Jesu letzter Wille, 1923 Kaldenkirchen Steyl

Jesu Wille: die Bekehrung der Welt

„Die Bekehrung der Welt war das Testament Jesu Christi, sein letzter Auftrag an die Kirche und alle ihre Kinder. Wir wären pflichtvergessen, wenn wir nicht alle unsere Kräfte an die Erfüllung dieses Auftrages setzten – wir, deren Name ‚Katholik‘ allein schon eine Missionspredigt ist. Der Missionsgedanke ist ein Lebensgedanke unserer heiligen Religion, und er muss als solcher das ganze katholische Volk durchdringen.“ –
aus: P. Hermann Fischer SVD, Augustin Henninghaus. 53 Jahre Missionar und Missionsbischof. 1940 Missionsdruckerei Steyl

Das Christentum ist eine Missionsreligion

Das Gottesreich, von dem Christus so oft spricht, ist nicht ein Reich neben anderen Reichen, sondern es hat allein Existenzberechtigung. Die Religion Jesu ist nicht eine von den vielen Religionen, sondern die Religion einfachhin; sie allein verdient diesen Namen, weil sie allein mit Gott verbindet. Aus dieser Einzigkeit und Alleinberechtigung der Religion Jesu folgt ihr Welt umspannendes, die ganze Menschheit umfassendes Missionsrecht und ihre Missionspflicht.

So ist das Christentum seinem Wesen nach eine Missionsreligion, die Kirche Christi ist wesentlich eine Missionskirche. Wie sie selbst in der göttlichen Mission Jesu vom Vater ihre Wurzeln hat, so drängen alle ihre Lebenskräfte sie zum Missionsdienst unter den Völkern der Erde. Sie muss ihrer Gründung und ihrer Zweckbestimmung nach Missionsarbeit an der ganzen Menschheit verrichten. –
aus: P. Hermann Fischer SVD, Jesu letzter Wille, 1923 Kaldenkirchen Steyl

Rechenschaft über die Missionierung beim jüngsten Gericht

Alle Menschen ohne Ausnahme werden vor dem Richterstuhle Jesu Christi erscheinen müssen. „Es kommt die Stunde, in der alle, die in Gräbern sind, die Stimme des Sohnes Gottes hören werden, und sie werden hervorgehen, die Gutes getan haben, zur Auferstehung des Lebens, die aber Böses getan haben, zur Auferstehung des Gerichtes.“ (Joh 5, 28–30)

Auch alle Menschen, die als Heiden, fern von den Gnadenmitteln der katholischen Kirche gestorben sind, werden gerichtet werden. Allerdings wird kein Heide ohne seine persönliche Schuld ewig verdammt werden. Wir haben auch keine Ahnung, wie viele Heiden durch die Begierdetaufe gerettet werden, wie viele aber ewig verloren gehen. Aber sicher wissen wir, dass es ein großes Unglück ist, nicht in der wahren Kirche Christi sein Heil wirken zu können.

Die Christen, welche schuldig sind, dass die Heiden nicht zum Glauben an Christus gekommen sind und auf den Weg des Heiles geführt werden, werden im Gerichte sich darüber verantworten müssen. Es muss furchtbar sein, aus Gleichgültigkeit, Trägheit, Selbstsucht und Habgier Schuld zu tragen am ewigen Untergang einer durch Christi Blut erlösten Seele.

Anderseits muss es aber auch mit größter Zuversicht und Freude erfüllen, im Gerichte zu hören, dass wir durch treue Mitarbeit beim Missionswerk Seelen gerettet haben, die ohne uns verloren gegangen wären. – Diese Gewissheit, im Gericht Gottes über die eigene Mitarbeit an der Ausführung der göttlichen Missionspflicht sich verantworten zu müssen, ist ein ernster Antrieb zum rechten Missionseifer. –
aus: P. Hermann Fischer SVD, Beispielsammlung aus der Heidenmission für den christlichen Unterricht 1922 Missionsdruckerei Steyl

„Gehet hin und lehret alle Völker und taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie alles halten, was ich euch befohlen habe.“

Das ist Jesu letzter Wille. Kann die Vollstreckung dieses göttlichen Testamentes wohl zu ernst genommen werden? –

Aus diesen vielen Aussagen des katholischen Missionars P. Hermann Fischer ersehen wir, dass die Abkehr von Jesu letztem Willen, seinem Missionsbefehl, allen Völkern das Evangelium zu predigen und sie auf den Namen der Dreifaltigkeit Gottes zu taufen, einer der besten Beweise dafür ist, dass die Konzilskirche nicht die katholische Kirche sein kann, da sie sich dem göttlichen Missionsgebot energisch widersetzt. Die Konzilskirche hat sich mit der Welt arrangiert und ist auf die Seite Satans übergewechselt. Christus und Belial, das geht nicht; Christus oder Belial – das ist die Scheidung. Die katholische Kirche beruht auf der Gründung Jesu Christi; die Konzilskirche beruht auf der Gründung durch Satan.

Die ausführlichen Beiträge von P. Hermann Fischer finden sich auf wahrerglaube.info:

Rerum Ecclesiae Über die katholischen Missionen
Wer war Johannes Montini alias Paul VI.